FlyDubai-Copilot: 9/11-Plan auf Ben Gurion

FlyDubai-Kopilot Hamam al-Hammami plante einen 9/11-inspirierten Absturz am Ben Gurion Airport. Die VAE-Ermittler enthüllten den Plan im Oktober 2026.

11 Plan auf Ben Gurion
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Ausgabe: DE

Ein Kopilot von FlyDubai, der eine Maschine von Dubai nach Tel Aviv entführen und in den Flughafen Ben Gurion stürzen wollte, ließ sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft der VAE direkt von den Anschlägen vom 11. September 2001 inspirieren. Der 29-jährige Erste Offizier Hamam al-Hammami griff am 30. September 2026 während des Flugs FZ1073 seinen Kapitän mit einer Notfall-Axt an, um die größtmögliche Zahl von Opfern zu verursachen, so Generalstaatsanwalt Hamad Saif al Schamsi.

Was geschah auf FlyDubai-Flug FZ1073?

Am 30. September 2026 befand sich FlyDubai-Flug FZ1073, eine Boeing 737 MAX 8 mit 174 Passagieren und 8 Besatzungsmitgliedern, auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als al-Hammami Kapitän Smit Machchhar mit der Cockpit-Axt attackierte. Das Flugzeug stürzte in unter einer Minute von rund 34.000 auf etwa 17.000 Fuß und löste die Notfallcodes 7700 und 7500 aus. Trotz schwerer Verletzungen gelang es dem Kapitän, die Cockpittür zu öffnen; Passagiere überwältigten den Angreifer. Zwei mitfliegende Piloten übernahmen die Steuerung und landeten sicher in Tabuk, Saudi-Arabien. Alle 182 Menschen an Bord überlebten, mindestens sechs wurden verletzt.

Wie wurde der 9/11-Plan aufgedeckt?

Al-Hammami sagte den Ermittlern, er habe allein gehandelt und sei von den Terroranschlägen vom 11. September inspiriert worden, bei denen al-Qaida-Hijacker fast 3.000 Menschen töteten. Laut Staatsanwaltschaft unternahm er zwei frühere Flüge nach Tel Aviv, um sich mit der Flugroute und dem Flughafen vertraut zu machen, und wollte in ein Terminal des Flughafens Ben Gurion fliegen, Israels meistfrequentiertes internationales Drehkreuz.

Zeitleiste des Cockpit-Angriffs

  • 30. September 2026: Flug FZ1073 startet in Dubai Richtung Tel Aviv.
  • Mitten im Flug: al-Hammami greift den Kapitän mit einer Axt an; die Boeing 737 stürzt ab.
  • Notreaktion: Der Kapitän öffnet die Cockpittür; Passagiere überwältigen den Angreifer.
  • Landung: Zwei mitfliegende Piloten landen die Maschine sicher in Tabuk.
  • 9. Oktober 2026: Die Behörden der VAE nennen das 9/11-Motiv.

Wer ist Hamam al-Hammami?

Der 29-jährige Omaner kam im Januar 2026 zu FlyDubai und hatte zuvor für Oman Air und Royal Air Maroc gearbeitet. Bei Oman Air wurde er Berichten zufolge suspendiert, nachdem extremistisches Material bei ihm gefunden worden war. Bereits 2017, während seines Studiums in Australien, zeigte er Anzeichen einer Hinwendung zum Extremismus; Australien leitete eine eigene Terrorermittlung ein. CNN zufolge wurde er 2017 radikalisiert und bereitete sich durch Boxtraining körperlich auf den Angriff vor.

Der Fall verschärft die Debatte über die Überprüfung von Insider-Risiken bei Airlines – ähnlich den Bedenken nach dem Germanwings-Absturz 2015.

Wie geht es weiter?

Israel will al-Hammamis Auslieferung fordern; israelische Sicherheitsbeamte sollen in die VAE gereist sein, um die Vernehmung zu unterstützen. Saudi-Arabien leitete nach ICAO-Annex 13 eine eigene Sicherheitsuntersuchung ein, an der die General Civil Aviation Authority der VAE und das US National Transportation Safety Board beteiligt sind. Die VAE stufen den Angriff als versuchten Terrorakt ein und prüfen mögliche Mittäter, obwohl al-Hammami angibt, allein gehandelt zu haben.

Germanwings 9525 vs. FlyDubai FZ1073

EreignisGermanwings 9525 (2015)FlyDubai FZ1073 (2026)
TäterKopilot Andreas LubitzErster Offizier Hamam al-Hammami
MotivSuizid und psychische ErkrankungVom 9/11 inspirierter Terroranschlag
Ergebnis150 Tote; Absturz in den französischen AlpenAlle 182 Insassen überlebten; Notlandung in Saudi-Arabien

Der vereitelte Anschlag hat die Debatte über Auslieferungsverfahren für Terrorverdächtige und die Überprüfung von Cockpitbesatzungen verschärft.

FAQ

Wurde der FlyDubai-Kopilot von 9/11 inspiriert?

Ja. Laut der Staatsanwaltschaft der VAE wurde Hamam al-Hammami von den Anschlägen vom 11. September 2001 inspiriert und plante einen Suizidabsturz auf den Flughafen Ben Gurion.

Wie viele Menschen waren an Bord von FZ1073?

Die Boeing 737 MAX 8 beförderte laut NOS 174 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder. Alle überlebten; mindestens sechs wurden verletzt.

Wo landete das Flugzeug?

Die Maschine landete nach Übernahme durch zwei mitfliegende Piloten in Tabuk, Saudi-Arabien.

Wer wurde angegriffen?

Kapitän Smit Machchhar, ein Inder, wurde mit einer Axt schwer verletzt, konnte aber die Cockpittür öffnen und half Passagieren, den Angreifer zu überwältigen.

Ist der Verdächtige in Haft?

Ja. Israel strebt seine Auslieferung an, die Behörden der VAE prüfen mögliche Mittäter.

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