Trump: Supreme Court Ablehnung führt zu 10% globalen Zöllen

Trump implementiert 10% globale Zölle mit dem Handelsgesetz von 1974 nach Supreme Court Ablehnung, schafft 150-tägige Unsicherheit für Unternehmen und bedroht das EU-US-Handelsabkommen.

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Was ist Trumps neue Handelskriegsstrategie?

Der ehemalige Präsident Donald Trump hat nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs neue 10% globale Zölle mit dem Handelsgesetz von 1974 verhängt, was Unsicherheit für Unternehmen schafft und das fragile EU-US-Handelsabkommen gefährdet, das erst vor Monaten ausgehandelt wurde.

Oberster Gerichtshof Ablehnung und sofortige Reaktion

In einer 6-3 Entscheidung erklärte der Oberste Gerichtshof Trumps frühere Zölle für verfassungswidrig. Trump reagierte wütend und nutzte sofort Artikel 122 des Handelsgesetzes von 1974 für vorübergehende 10% Zölle auf alle Importe für 150 Tage.

Die Artikel 122 Lösung

Artikel 122, eine ungenutzte Bestimmung, erlaubt dem Präsidenten vorübergehende Zölle bis zu 15% für 150 Tage bei Zahlungsbilanzdefiziten. Trump wählte 10%, mit Auslaufen Ende Juli 2026, es sei denn, der Kongress verlängert.

Auswirkungen auf EU-US Handelsbeziehungen

Die neuen Zölle bedrohen das EU-US-Handelsabkommen von Juli 2025, das 15% Zollobergrenzen für Exporte wie Autos festlegt. Ökonomen warnen vor möglichem Rückzug Europas und höheren Auto-Zöllen.

Geschäftsreaktionen und Unsicherheit

Europäische Unternehmen feierten zunächst die Gerichtsentscheidung, sehen sich nun aber mit erneuter Unsicherheit konfrontiert. Die 150-tägige Sicherheit bietet nur vorübergehende Entlastung, mit potenziellen neuen Untersuchungen unter Artikel 301.

Rechtliche und wirtschaftliche Implikationen

Dreigleisige Rechtsstrategie

Trumps Strategie umfasst Artikel 122 für globale Zölle, Artikel 301 für unfaire Handelspraktiken und bestehende sektorspezifische Zölle auf Aluminium, Stahl und Autos.

Vergleich: Alte vs Neue Zollansätze

AspektVorherige ZölleNeue Artikel 122 Zölle
RechtsgrundlageIEEPAHandelsgesetz 1974, Artikel 122
RateBis zu 20%10% global
DauerUnbefristet150 Tage maximal
Rolle des KongressesNicht erforderlichMuss Verlängerungen genehmigen
ZielsetzungLandesspezifischEinheitliche Anwendung

Globaler Handelschaos und zukünftige Aussichten

Die Entwicklung schafft maximale Unsicherheit für den globalen Handel. Nach Juli 2026 bleibt alles unvorhersehbar, ähnlich früheren globalen Handelsstörungen, aber mit mehr rechtlicher Komplexität. Artikel 122 ist eine rechtliche Innovation, die einheitliche Anwendung erfordert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Artikel 122 des Handelsgesetzes von 1974?

Artikel 122 autorisiert den Präsidenten zu vorübergehenden Importzuschlägen bis 15% für 150 Tage bei internationalen Zahlungsproblemen.

Wie lange werden Trumps neue 10% Zölle dauern?

Sie dauern 150 Tage ab dem 20. Februar 2026 und laufen Ende Juli 2026 aus, es sei denn, der Kongress verlängert sie.

Was passiert jetzt mit dem EU-US-Handelsabkommen?

Das Abkommen von 2025 bleibt in Kraft, aber der neue Zoll könnte Europa zum Rückzug veranlassen, was höhere Auto-Zölle auslöst.

Können Unternehmen diese neuen Zölle gerichtlich anfechten?

Ja, aber Artikel 122 bietet klarere gesetzliche Autorität, was Anfechtungen schwieriger macht.

Welche anderen Handelswerkzeuge stehen Trump zur Verfügung?

Zusätzlich zu Artikel 122 kann Trump Artikel 301 nutzen und bestehende sektorspezifische Zölle aufrechterhalten.

Quellen

AP News: Oberster Gerichtshof lehnt Trump-Zölle ab
Reuters: Trump ordnet vorübergehende 10% globale Zölle an
Economic Times: Artikel 122 erklärt
Europäische Kommission: Details zum EU-US-Handelsabkommen

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