Trumps 10% globaler Zoll: Höchstgerichtsurteil löst Handelskrieg

Präsident Trump kündigt 10 % globalen Zoll mit Section 122-Autorität an, nachdem der Oberste Gerichtshof vorherige Zölle in einem 6:3-Urteil aufgehoben hat. Der neue Zoll kann 150 Tage ohne Kongressgenehmigung dauern und hat erhebliche wirtschaftliche Folgen.

trump-globaler-zoll-handelskrieg-2026
Facebook X LinkedIn Bluesky WhatsApp

Was ist Trumps 10% globaler Zoll?

In einer dramatischen Eskalation der Handelskonflikte hat Präsident Donald Trump einen umfassenden 10 % globalen Zoll auf alle Importe angekündigt, nachdem ein historisches Urteil des Obersten Gerichtshofs seine früheren Zollmaßnahmen aufgehoben hat. Die Entscheidung von Februar 2026 stellt einen erheblichen rechtlichen Rückschlag für die Handelsagenda der Trump-Regierung dar, doch der Präsident hat mit einer noch aggressiveren Strategie unter Section 122 des Handelsgesetzes von 1974 reagiert. Dieser beispiellose Schritt könnte globale Handelsbeziehungen umgestalten und weitreichende wirtschaftliche Folgen auslösen.

Oberster Gerichtshof verursacht schweren Rückschlag für Trumps Handelsagenda

Der Oberste Gerichtshof der USA entschied mit 6:3, dass Präsident Trump keine Autorität hatte, umfassende Zölle unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) zu verhängen. In einem überraschenden Zug schlossen sich zwei von Trump ernannte Richter – Neil Gorsuch und Amy Coney Barrett – der Mehrheit an. Trump reagierte wütend und nannte die Richter "eine Schande für das Land".

Section 122: Trumps neue Zollwaffe

Was ist Section 122 des Handelsgesetzes von 1974?

Section 122 ist eine selten genutzte Bestimmung, die es einem US-Präsidenten erlaubt, vorübergehende Importzuschläge von bis zu 15 % für maximal 150 Tage zu verhängen, wenn "große und ernsthafte" Zahlungsbilanzdefizite bestehen. Trump wird diese Autorität nutzen, um den 10 % globalen Zoll umzusetzen.

Wirtschaftliche Auswirkungen und globale Konsequenzen

Der neue 10 % globale Zoll hat erhebliche wirtschaftliche Implikationen. Laut Analyse der Tax Foundation könnten die zusätzlichen Zölle die Verbraucherpreise erhöhen, Vergeltungsmaßnahmen auslösen und die globale Lieferkette stören. Das Urteil lässt zudem die Möglichkeit offen, dass Länder Rückerstattungen für frühere Zollzahlungen beantragen könnten, was eine Haftung von 170 Milliarden US-Dollar schaffen könnte. Ähnlich wie der EU-Grenzausgleichsmechanismus für Kohlenstoff zeigt dies, wie Handelspolitik komplexe internationale Verpflichtungen schafft.

Rechtliche und politische Implikationen

Das Urteil des Obersten Gerichtshofs markiert die erste große Bewertung von Trumps Politik in seiner zweiten Amtszeit und setzt wichtige Präzedenzfälle bezüglich präsidialer Handelsautorität. Die politischen Folgen sind unmittelbar und intensiv, mit ähnlichen Dynamiken wie bei früheren internationalen Handelsstreitigkeiten. Trump beharrt auf aggressiven Handelsmaßnahmen trotz rechtlicher Rückschläge.

FAQ: Trumps 10% globaler Zoll

Wie lange kann Trumps 10% Zoll dauern?

Die Section 122-Autorität erlaubt, dass der Zoll 150 Tage ohne Kongressgenehmigung in Kraft bleibt. Eine Verlängerung erfordert eine Abstimmung des Kongresses.

Was passiert mit bestehenden Zöllen?

Der neue 10% Zoll wird zu bestehenden Abgaben hinzugefügt, die intakt bleiben, einschließlich Section 232-Zöllen auf Stahl und Aluminium. Das Urteil hob nur IEEPA-basierte Zölle auf.

Können Länder Rückerstattungen für frühere Zölle beantragen?

Ja, das Urteil lässt die Möglichkeit offen, dass Länder Rückerstattungen über andere rechtliche Kanäle beantragen könnten, was eine Haftung von 170 Milliarden US-Dollar schaffen könnte.

Wie wird dies Verbraucher beeinflussen?

Ökonomen schätzen, dass der zusätzliche Zoll die Preise für importierte Waren erhöhen könnte. Die Tax Foundation-Analyse zeigt, dass frühere Zölle US-Haushalte 2025 durchschnittlich 1.000 US-Dollar kosteten.

Was ist die rechtliche Grundlage für den neuen Zoll?

Trump nutzt Section 122 des Handelsgesetzes von 1974, die speziell vorübergehende Importzuschläge zur Bewältigung von Zahlungsbilanzdefiziten autorisiert. Dies unterscheidet sich von der IEEPA-Autorität, die der Oberste Gerichtshof abgelehnt hat.

Quellen

Dieser Artikel enthält Informationen aus der CNBC-Berichterstattung zum Urteil des Obersten Gerichtshofs, der wirtschaftlichen Analyse der Tax Foundation, der Berichterstattung von CBS News zu den rechtlichen Implikationen und der Analyse der Section 122-Autorität. Zusätzlicher Kontext stammt aus dem Verständnis, wie dies in breitere globale Wirtschaftstrends und handelspolitische Debatten passt.

Verwandt