Neue Enthüllungen zu tödlichem Air India-Absturz 2025
Eine amerikanische Organisation für Flugsicherheit hat schockierende Behauptungen über die Boeing 787 Dreamliner aufgestellt, die im Juni 2025 in Ahmedabad, Indien, abstürzte und 260 Menschen tötete. Die Foundation for Aviation Safety behauptet, dass das Flugzeug seit seiner Auslieferung im Jahr 2014 mit Sicherheitsmängeln zu kämpfen hatte, was ernsthafte Fragen zu Wartungspraktiken und Aufsicht aufwirft.
Dokumentierte Geschichte von Problemen
Laut Dokumenten, die dem US-Senat vorgelegt wurden, hatte die Air India Boeing 787-8 mit dem zu kämpfen, was die Gruppe als 'ein breites und verwirrendes Spektrum an technischen, Produktions-, Qualitäts- und Wartungsproblemen' während ihrer 11-jährigen Lebensdauer beschreibt. Die Präsentation, die über den Aviation Herald erhalten wurde, beschreibt mehrere Ausfälle in den elektrischen Systemen, die das Flugzeug plagten.
Am auffälligsten war ein Brand im Januar 2022 im P100-Stromverteilungspaneel während eines Sinkflugs zum Flughafen Frankfurt. Diese kritische Komponente empfängt Strom von den Triebwerken und verteilt ihn an verschiedene Flugzeugsysteme. Der Vorfall erforderte einen vollständigen Austausch des Paneels. Im April 2022 blieb das Flugzeug vorübergehend am Boden, weil es Probleme mit dem Anzeigesystem des Fahrwerks gab.
Der tragische Absturz
Flug AI171 stürzte am 12. Juni 2025 kurz nach dem Start von Ahmedabad auf dem Weg nach London ab. Die Katastrophe forderte 260 Menschenleben: 229 der 230 Passagiere, 12 Kabinenmitarbeiter und 19 Menschen am Boden. Es war der erste tödliche Absturz einer Boeing 787 Dreamliner, seit das Flugzeug 2011 in Dienst gestellt wurde.
Vorläufige Erkenntnisse des indischen Aircraft Accident Investigation Bureau im Juli 2025 deuteten darauf hin, dass die Kraftstoffschalter nach dem Start ausgeschaltet wurden. Cockpit-Aufnahmen zeigten, dass ein Pilot den anderen fragte, warum er den Kraftstoff abgeschaltet habe, worauf die Antwort laut dem offiziellen Bericht lautete: 'Das habe ich nicht getan'.
Whistleblower-Organisation äußert Bedenken
Die Foundation for Aviation Safety wurde von Ed Pierson gegründet, einem ehemaligen Boeing-Seniormanager, der nach den 737 MAX-Abstürzen zu einem prominenten Whistleblower wurde. Pierson sagte der BBC, dass 'wie bei den 737 MAX-Abstürzen den Piloten die Schuld gegeben wird' und deutete an, dass es sich um 'eine Vertuschungsaktion' zu handeln scheint.
Die Organisation, die weitgehend auf Spenden angewiesen ist, hat etwa 2000 Problemberichte von 787-Flugzeugen in den USA, Kanada und Australien untersucht. Ihre Analyse zeigt Bedenken hinsichtlich Wassereinbrüchen und anderen Problemen auf, die auf 'latente Defekte hinweisen könnten, die jahrelang übersehen werden können', bis ein katastrophaler Vorfall eintritt.
Breitere Sicherheitsimplikationen
Obwohl Boeing darauf beharrt, dass die 787 ein sicheres Flugzeug mit einer starken Sicherheitsbilanz vor dem Ahmedabad-Absturz ist, deuten die Erkenntnisse der Foundation auf tiefere systemische Probleme hin. Flugsicherheitsexperten und Anwälte der Opfer haben der BBC gesagt, dass wichtige Informationen in den vorläufigen Untersuchungsergebnissen zu fehlen scheinen.
Die BBC berichtet, dass die Gruppe warnt, dass ein Fokus nur auf die Handlungen der Piloten die Aufmerksamkeit von zugrunde liegenden technischen Problemen ablenken könnte. Weder Boeing noch Air India haben bisher auf die spezifischen Vorwürfe in der Senatspräsentation reagiert.
Während die Untersuchungen weitergehen, fügen diese Enthüllungen eine zusätzliche Ebene der Komplexität hinzu, um zu verstehen, was einen der tödlichsten Flugzeugabstürze der letzten Jahre verursacht hat, und werfen gleichzeitig wichtige Fragen zur Transparenz der Flugzeugwartung und der Sicherheitsaufsicht in der globalen Luftfahrtindustrie auf.
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