Air India Absturz: Angehörige erhalten falsche Leichen

Britische Angehörige erhielten falsche Leichen von Air India-Opfern aufgrund von Repatriierungsfehlern. Indiens Ministerium erkennt Probleme an, verteidigt aber Professionalität. Die Katastrophe forderte im Juni 2025 274 Tote mit einem Überlebenden.

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Repatriierungsfehler nach Air India-Katastrophe

Britische Angehörige von Opfern des Air India-Absturzes in Ahmedabad haben falsche sterbliche Überreste erhalten. Laut Daily Mail gab es mindestens zwei Fälle falscher Identifizierung, weitere Vorfälle werden untersucht.

Familie bestätigt bestürzende Entdeckung

Miten Patel, der beide Eltern am 12. Juni verlor, erhielt statt seiner Mutter einen anderen Leichnam. Forensische Untersuchungen in Großbritannien bestätigten den Fehler. "Das zutiefst beunruhigend," so Patel, der schwierige Umstände anerkannte, aber Verantwortung betonte.

Offizielle Reaktion und Untersuchung

Indiens Außenministerium äußerte sich ohne Einzelfälle zu nennen: "Überreste wurden professionell mit Würde behandelt." Die Zusammenarbeit mit britischen Behörden wurde bestätigt.

Hintergrund: Indiens tödlichstes Flugunglück

Der Airbus A330 stürzte beim Start von Ahmedabad nach London ab. Alle 242 Insassen sowie 32 Menschen am Boden starben. Nur ein Passagier überlebte.

Vorläufige Erkenntnisse

Flugdaten zeigen gleichzeitige Deaktivierung beider Kraftstoffschalter nach dem Start. Cockpitaufnahmen zeigen Pilotenstreit über Verantwortung. Ermittlungen konzentrieren sich auf den Flugkapitän.

Luftsicherheit in Indien

Die Directorate General of Civil Aviation (DGCA) und Aircraft Accident Investigation Bureau (AAIB) überwachen Sicherheitsprotokolle. Dieser Vorfall wirft Fragen zu Identifikationsverfahren bei Massenunfällen auf. Historisch verbesserte sich Indiens Luftsicherheit, tödliche Unfälle sanken von 0,8 (2000-2009) auf 0,1 pro Million Flüge (2018-2022).

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