Trump bannt CNN, MS Now und Politico aus dem Weißen Haus

Trump bannt CNN, MS Now und Politico per 18. September 2026 aus dem Weißen Haus wegen „Fake News“. Reaktionen, Klagen und nächste Schritte im Überblick.

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Ausgabe: DE

US-Präsident Donald Trump hat am 18. September 2026 angekündigt, CNN, MS Now und Politico mit sofortiger Wirkung aus dem Weißen Haus zu verbannen. Er wirft den Medien die Verbreitung von „FAKE NEWS“ vor. Die über Truth Social verbreitete Ankündigung markiert eine weitere Eskalation im langjährigen Streit des Präsidenten um Pressezugang im Weißen Haus und wirft unmittelbar Fragen zum Ersten Verfassungszusatz auf.

Warum Trump CNN, MS Now und Politico bannte

Trump sagte, die Entscheidung beruhe auf „kumulativen Berichten der letzten zwei Jahre“ und nicht auf einem einzelnen Artikel. Medien sollten nicht ständig Fiktion und Lügen über den Präsidenten oder die USA verbreiten, schrieb er. Der Bann solle so weit wie möglich gehen; auch The New York Times und The Washington Post könnten ähnliche Beschränkungen treffen.

Die praktische Wirkung blieb zunächst unklar: Reporter aller drei Medien befanden sich laut New York Post zum Zeitpunkt der Ankündigung noch auf dem Gelände des Weißen Hauses.

Hintergrund: Trumps Kampf mit der Presse

Der Bann folgt Trumps früherer Entscheidung, die Associated Press von Teilen des Weißen Hauses und der Air Force One auszuschließen. Grund war die Weigerung der AP, Trumps Bezeichnung „Golf von Amerika“ für den Golf von Mexiko zu übernehmen. Ein Bundesgericht urteilte im Juni 2025, dass die AP ausgeschlossen werden darf, und wies deren Argumente zu Pressefreiheit und Meinungsfreiheit zurück.

Trump hat kritische Berichterstattung wiederholt als „Fake News“ abgetan – besonders angesichts schwacher Umfragewerte vor den Midterms im November 2026, eines unpopulären Krieges im Iran und globaler Wirtschaftsprobleme. Kritiker sehen darin beispiellose Medienbeschränkungen während seiner zweiten Amtszeit.

Reaktionen: Sorge um den Ersten Verfassungszusatz

CNN nannte den Bann einen „illegalen Angriff“ auf verfassungsmäßige Pressefreiräume und stellte sich hinter sein Team. Politico kündigte an, seine Rechte nach dem Ersten Verfassungszusatz „vehement zu verteidigen“; MS Now wollte sich laut USA Today nicht äußern.

Die White House Correspondents’ Association (WHCA) unter Vorsitz der Fox-News-Korrespondentin Jacqui Heinrich verteidigte die betroffenen Journalisten. Die Freedom of the Press Foundation sprach von einem offensichtlichen Verstoß gegen die Verfassung. Der ACLU-Jurist Arthur Spitzer bezeichnete Trumps Beitrag als verfassungswidrig und diskriminierend. Auch Senate-Demokraten-Führer Chuck Schumer und einige Republikaner verurteilten die Entscheidung.

Was passiert als Nächstes?

Rechtsexperten rechnen mit sofortigen Klagen. Trump selbst räumte ein, die Beschränkungen könnten vor Gericht scheitern: „Es kommt auf den Richter an, den man bekommt.“ Der Fall könnte die Grenzen präsidialer Macht über Journalistenzugang zur Regierung weiter austesten und neue Maßstäbe für die Pressefreiheit setzen.

CNN, MS Now und Politico wollen die Regierung weiterhin berichten – auch ohne offiziellen Zugang. Journalisten würden Informationen erhalten, unabhängig davon, wie viele Wutausbrüche Trump auf Truth Social habe, so die Freedom of the Press Foundation.

FAQ: Trumps Medienbann im Weißen Haus

Welche Medien hat Trump gebannt?

CNN, MS Now (früher MSNBC) und Politico – mit Wirkung vom 18. September 2026.

Warum wurden diese Medien gebannt?

Trump wirft ihnen „Fake News“ sowie „Fiktion und Lügen“ vor und verweist auf die Berichterstattung der letzten zwei Jahre.

Ist der Bann legal?

Experten halten ihn für einen Verstoß gegen den Ersten Verfassungszusatz. Trump räumte ein, er könne vor Gericht scheitern.

Wurde auch die Associated Press gebannt?

Ja. Die AP wurde 2025 von Teilen des Weißen Hauses und der Air Force One ausgeschlossen, nachdem sie Trumps Begriff „Golf von Amerika“ abgelehnt hatte. Ein Gericht bestätigte dies im Juni 2025.

Wie geht es für die Sender weiter?

Sie wollen weiter berichten und ihre Verfassungsrechte verteidigen. Klagen gelten als wahrscheinlich.

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