Trump spricht bei Fair nach Künstlerabsagen

Trump spricht am 24. Juni auf der Great American State Fair nach Künstlerabsagen wegen politischer Bedenken. Die Feier zum 250. Jahrestag läuft bis 10. Juli.

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Trump übernimmt die Bühne nach massenhaften Künstlerabsagen

Präsident Donald Trump wird am 24. Juni 2026 die Eröffnungszeremonie der 'Great American State Fair' auf der National Mall in Washington D.C. leiten, nachdem sich eine Reihe bekannter musikalischer Acts von der Veranstaltung zurückgezogen haben, aus Sorge über politische Verbindungen. Die Messe ist der Mittelpunkt der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen Amerikas, auch Semiquincentennial genannt, und läuft vom 25. Juni bis 10. Juli. Die Besetzung geriet jedoch ins Chaos, als sich mindestens fünf große Künstler zurückzogen – darunter Martina McBride, Bret Michaels, Young MC, Morris Day and The Time und The Commodores – mit der Behauptung, sie seien über den unparteiischen Charakter der Veranstaltung getäuscht worden. Als Reaktion kündigte Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social an, die Künstler selbst zu ersetzen. 'Ich bin nach Meinung vieler die Nummer eins der Attraktionen weltweit', schrieb er und fügte hinzu, er ziehe 'eine viel größere Menschenmenge an als Elvis auf seinem Höhepunkt' und 'ohne Gitarre'. Er schlug vor, das Konzert in eine politische Kundgebung unter dem Motto 'America is Back' umzuwandeln.

Hintergrund: Die Great American State Fair und Freedom 250

Die Great American State Fair wurde als 16-tägige, weltausstellungsähnliche Expo zu Ehren des 250. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung konzipiert. Organisiert von Freedom 250 – einer von Trump gegründeten Non-Profit-Organisation unter der Leitung eines ehemaligen Beamten des Außenministeriums aus seiner ersten Amtszeit – umfasst die Veranstaltung Pavillons der Bundesstaaten und Territorien, ein 33 Meter hohes Riesenrad, ein restauriertes Smithsonian-Karussell und eine 4.645 Quadratmeter große America250-Ausstellungshalle mit historischen Artefakten. Der Kongress bewilligte 100 Millionen Dollar an Freedom 250 für die Feierlichkeiten, plus private Spenden. Die Veranstaltung wurde von demokratischen Kongressabgeordneten und Aufsichtsbehörden wegen mangelnder Transparenz und der Verbindungen zur Trump-Regierung kritisiert. Kritiker werfen der Organisation fehlende Rechenschaftspflicht vor, während das Weiße Haus diese Bedenken als politische Angriffe abtut. Die