Russische Gleitbombe: 15 Tote in Saporischschja

Mindestens 15 Tote, darunter 3 Kinder, bei russischem Gleitbombenangriff auf Saporischschja. Selenskyj nennt es Russlands 'Dank' für den US-Diesel-Deal.

Russische Gleitbombe: 15 Tote in Saporischschja
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Ausgabe: DE

Bei einem russischen Angriff mit fünf Gleitbomben auf die südukrainische Stadt Saporischschja wurden am Samstagmorgen, dem 10. Oktober 2026, mindestens 15 Menschen getötet, darunter drei Kinder, und mindestens 16 weitere verletzt, so ukrainische Beamte. Der Angriff zerstörte Wohngebäude; weitere Bewohner werden unter den Trümmern vermisst, über 80 Retter suchen weiter.

Was geschah in Saporischschja?

Die amtierende Bürgermeisterin Regina Chatsenko sagte, ein Wohnhaus sei im Erdgeschoss getroffen worden, wodurch obere Stockwerke einstürzten; sie nannte den Angriff einen Treffer in 'unser Herz'. Die Stadt hat über 710.000 Einwohner und liegt weniger als 16 km von der Front. Gleitbomben sind Stand-off-Waffen mit Steuerflächen, die aus der Distanz abgeworfen und schwer abgefangen werden können; sie stehen im Zentrum von der russischen Gleitbombentaktik.

Rettungsteams arbeiteten den ganzen Tag im zerstörten Viertel. Die Dienste meldeten mindestens 16 Verletzte und erwarten steigende Totenzahlen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, nächtliche Angriffe hätten auch 13 weitere ukrainische Regionen getroffen.

Warum Selenskyj den Angriff Russlands 'Dank' nannte

Der Angriff folgte Stunden nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, er habe mit Wladimir Putin einen Deal über den Import russischen Diesels geschlossen. Selenskyj nannte die Bombardierungen Moskaus Art, 'Dank' zu sagen, und bezeichnete den Deal als 'eine Investition in einen Krieg, der enden muss' und als ein Geschenk an Putin.

Trump sagte, Putin habe der Lieferung von über 300.000 Tonnen russischen Diesels und weiteren 500.000 Tonnen im November zugestimmt — rund 6 Millionen Barrel, etwa 1,5 Tage US-Nachfrage. Das Weiße Haus nannte dies einen Weg, die Kraftstoffpreise für Farmer, Viehzüchter und Lkw-Fahrer vor den Zwischenwahlen im November zu senken. Trump verschärfte zugleich seinen Streit mit Kiew: Die Ukraine brauche 'einen neuen Führer', Selenskyj sei für die hohen US-Dieselpreise verantwortlich.

Europäische Führer bekräftigen Unterstützung für die Ukraine

Die EU kritisierte den Diesel-Deal und versprach, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten. Brüssel bereitet laut Beamten sein größtes Sanktionspaket mit rund 1.600 Einträgen vor. Deutschland, Schweden und das Vereinigte Königreich bestätigten ihre Unterstützung für Kiew.

Analysten nannten das Dieselvolumen politisch explosiv, aber global 'keine Verschiebung': ein Anstieg von 5 bis 6%. Die Ukraine und ihre Verbündeten halten Symbolik und Einnahmen jedoch für wichtiger als die Barrel.

Jüngste Angriffe mit vielen Opfern

Der Angriff vom Samstag fügt sich in eine tödliche Eskalation. Laut UN stiegen die zivilen Opfer in der Ukraine in den ersten acht Monaten 2026 um 55%. Ein Angriff auf Kramatorsk tötete 33 Menschen, einer auf Pryluky 22.

  • Saporischschja, 10. Oktober 2026: mindestens 15 Tote, darunter drei Kinder
  • Kramatorsk, früher 2026: 33 Tote
  • Pryluky, früher 2026: 22 Tote

Was das für Kraftstoffpreise und den Krieg bedeutet

Der Deal liegt an der Schnittstelle von US-Kraftstoffpreispolitik und dem Krieg in der Ukraine. Trump machte billigeren Diesel zum zentralen Wahlkampfthema, doch Kritiker wie Ex-Vizepräsident Mike Pence nannten den Kauf Verrat. Die Regelung könnte die NATO-Einheit erschweren, da europäische Hauptstädte die Sanktionen vertiefen wollen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Menschen starben beim Gleitbombenangriff auf Saporischschja?

Mindestens 15 Menschen, darunter drei Kinder; mindestens 16 Verletzte, weitere Opfer werden unter den Trümmern befürchtet.

Was sagte Selenskyj zum russischen Diesel-Deal?

Er nannte den Angriff Russlands 'Dank' für den Deal und sprach von einem Geschenk an Putin.

Warum stimmte Trump dem Kauf russischen Diesels zu?

Laut Trump senkt der Deal die Kraftstoffpreise für Farmer, Viehzüchter und Lkw-Fahrer vor den Wahlen.

Wie reagierten europäische Führer?

Die EU kritisierte den Deal und bereitet ihr größtes Sanktionspaket vor; Deutschland, Schweden und das UK bestätigten ihre Unterstützung.

Was sind Gleitbomben?

Stand-off-Waffen mit Steuerflächen, die aus der Distanz abgeworfen werden und schwer abzufangen sind.

Zukunftsaussichten

Während Retter in Saporischschja weiter suchen, dürfte die diplomatische Nachwirkung des Diesel-Deals sich verschärfen. Kiew versprach zu reagieren, EU-Beamte sagen, der Sanktionsdruck lasse nicht nach. Die kommenden Wochen zeigen, ob Washingtons Streben nach billigerem Kraftstoff mit dem Ziel, den Krieg zu beenden, vereinbar ist.

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