AIVD-MIVD-Bericht: Russische Hybridkriegs-Bedrohung in Europa

Der AIVD-MIVD-Bericht warnt 2026 vor eskalierender russischer Hybridkriegs-Bedrohung in Europa, mit erhöhter Sabotage, Cyberangriffen und Desinformation, die die Sicherheit gefährden.

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Russische Hybridkriegs-Bedrohung: AIVD-MIVD-Bericht warnt vor Grauzone in Europa

Die niederländischen Geheimdienste AIVD und MIVD haben in ihrem Bericht 'Tussen vrede en oorlog' vom 19. Februar 2026 vor eskalierenden hybriden Kriegsführungsaktivitäten Russlands in Europa gewarnt. Die 32-seitige Analyse zeigt, dass Russland seine Operationen in der 'Grauzone' zwischen Frieden und Krieg verstärkt hat, was neue Bedrohungen für die europäische Sicherheit darstellt.

Was ist russische Hybridkriegsführung?

Russische Hybridkriegsführung kombiniert militärische Taktiken mit unkonventionellen Methoden wie Cyberangriffen, Sabotage und Desinformation, um strategische Ziele zu erreichen, ohne einen vollständigen Krieg auszulösen. Laut dem Bericht grenzen diese Angriffe an Staatsterrorismus.

Wichtige Erkenntnisse aus dem AIVD-MIVD-Bericht

Der Bericht hebt mehrere kritische Entwicklungen hervor:

Eskalierende Bedrohungslage

Seit 2024 hat Russland sein Risiko erhöht und zielt nun auf physische Infrastruktur ab, ähnlich wie in den Ukraine-Konfliktentwicklungen.

Vier Hauptbedrohungsvektoren

  1. Cyberangriffe: Auf kritische Infrastruktur und Regierungssysteme
  2. Physische Sabotage: Versuche, Transport-, Energie- und Kommunikationsinfrastruktur zu beschädigen
  3. Einflussoperationen: Koordinierte Desinformationskampagnen zur Spaltung
  4. Rekrutierung von 'Wegwerfagenten': Über Plattformen wie Telegram

Jüngste Vorfälle und Muster

Der Bericht dokumentiert Vorfälle wie russische Drohnen in polnischem Luftraum, Luftraumverletzungen in Estland und Sabotageversuche an Bahnlinien.

Russlands strategische Ziele in Europa

ZielMethodenZielstaaten
Beeinflussung der europäischen PolitikDesinformationskampagnen, politische EinmischungEU-Mitgliedstaaten, NATO-Verbündete
Unterbrechung der Hilfe für die UkraineInfrastruktursabotage, CyberangriffePolen, Deutschland, Niederlande
Schwächung der europäischen EinheitSpaltung, Ausnutzung sozialer SpannungenIn der gesamten Europäischen Union
Testen der VerteidigungsreaktionenGrenzprovokationen, LuftraumverletzungenBaltische Staaten, Polen

Die Geheimdienste betonen, dass diese Angriffe darauf abzielen, europäische Bevölkerungen unsicher zu machen.

Sicherheitsimplikationen für Europa

Der Bericht warnt vor Herausforderungen für die europäische Sicherheitsarchitektur und die mögliche Auslösung von NATO-Verteidigungsprotokolle wie Artikel 5 bei Todesfällen.

Empfohlene Gegenmaßnahmen

  • Verbesserter Geheimdienstaustausch und Koordination
  • Stärkung des Schutzes kritischer Infrastruktur
  • Entwicklung umfassender Reaktionsmechanismen
  • Erhöhung der öffentlichen Aufklärung über Desinformation
  • Stärkung der Cybersicherheitsfähigkeiten

FAQ: Russische Hybridkriegsführung in Europa

Was ist die 'Grauzone' im Bericht?

Die 'Grauzone' ist der ambivalente Bereich zwischen Frieden und Krieg, in dem Russland hybride Operationen durchführt.

Wie hat sich Russlands Hybridkriegsführung seit 2024 entwickelt?

Russland hat sein Risiko erhöht und zielt nun vermehrt auf physische Infrastruktur ab.

Welche Länder sind am stärksten gefährdet?

Polen, die baltischen Staaten, Deutschland und die Niederlande aufgrund ihrer geografischen Nähe und Unterstützung für die Ukraine.

Können russische Hybridangriffe NATOs Artikel 5 auslösen?

Ja, wenn Angriffe Todesfälle verursachen und klar mit Russland verbunden sind.

Was sollten europäische Regierungen tun?

Regierungen sollten Geheimdienstaustausch verbessern, Infrastrukturschutz stärken und öffentliche Aufklärung erhöhen.

Quellen

AIVD-MIVD-Bericht 'Tussen vrede en oorlog'
NL Times: Niederländische Geheimdienste warnen vor eskalierenden russischen Hybridangriffen
OPB: Russlands Hybridkrieg alarmiert Polen und NATO
Niederländische Regierungsveröffentlichungsseite

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