Massenhafter Wintersturm lähmt die Vereinigten Staaten
Ein historischer Wintersturm namens Fern hat große Teile der Vereinigten Staaten ins Chaos gestürzt. Mehr als 700.000 Haushalte sind ohne Strom, und es wurden mehrere Todesfälle gemeldet, während der Sturm über fast zwei Drittel des Landes hinwegfegt. Der von Ex-Präsident Donald Trump als 'historisch' bezeichnete Sturm hat in 23 Bundesstaaten den Notstand ausgelöst und etwa 200 Millionen Amerikaner unter Winterwetterwarnungen gebracht.
Weitverbreitete Stromausfälle in südlichen Bundesstaaten
Die verheerendsten Auswirkungen des Sturms hat die Strominfrastruktur erlitten, insbesondere in südlichen Bundesstaaten, wo Eislast und umgestürzte Bäme Stromleitungen zum Einsturz brachten. Tennessee ist am schwersten betroffen, wo fast ein Drittel der Haushalte und Unternehmen in der Hauptstadt Nashville von Stromausfällen betroffen ist. Laut Stromausfallberichten sind in Tennessee etwa 287.000 Kunden ohne Strom, gefolgt von Mississippi (140.000), Louisiana (124.000) und Texas (124.000).
Meteorologen weisen darauf hin, dass das Schadenspotenzial des Sturms mit dem eines Hurrikans vergleichbar ist. Die Federal Emergency Management Agency (FEMA) hat begrenzte Bundeshilfe aktiviert, um die Bundesstaaten und lokalen Behörden zu unterstützen. 'Dieser Sturm erinnert uns daran, dass extremes Wetter überall zuschlagen kann, und wir müssen vorbereitet sein,' sagte ein FEMA-Sprecher.
Mehrere Todesfälle in New York City
In New York City haben die Behörden mindestens drei Todesfälle bestätigt, die auf die winterlichen Bedingungen zurückgeführt werden. Bürgermeister Zohran Mamdani meldete in sozialen Medien, dass 'mindestens fünf' Menschen seit Beginn des Temperatursturzes gestorben seien. 'Es ist zu früh, um die genauen Ursachen festzustellen, aber dies erinnert uns daran, dass jedes Jahr New Yorker der Kälte erliegen,' erklärte Mamdani. 'Die Gefahr dieses Wetters kann nicht genug betont werden.'
Der Bürgermeister, der sich nur drei Wochen nach seinem Amtsantritt seiner ersten großen Bewährungsprobe stellt, hat die gesamten Einsatzfähigkeiten der Stadt mobilisiert. Schulen bleiben geschlossen, und die Temperaturen sind auf -11°C gesunken, wobei die gefühlte Temperatur noch niedriger liegt. Laut lokalen Berichten hat die Stadt in allen fünf Stadtbezirken Erwärmungszentren aktiviert und die Kontaktaufnahme zu obdachlosen Bevölkerungsgruppen intensiviert.
Luftverkehrssystem im Chaos
Das nationale Luftverkehrssystem ist schwer gestört. Allein heute wurden fast 10.000 Flüge gestrichen – etwa 30 % aller geplanten Abflüge. Dies folgt auf die 10.000 Stornierungen von gestern, was die Gesamtzahl auf etwa 20.000 gestrichene Flüge innerhalb von zwei Tagen bringt. Große Flughäfen wie LaGuardia, JFK und Charlotte Douglas International sind besonders stark betroffen.
'Wir sehen Störungsniveaus, die mit denen aus der COVID-19-Pandemiezeit vergleichbar sind,' sagte ein Luftfahrtanalyst. 'Der Zeitpunkt und die geografische Ausbreitung des Sturms haben perfekte Bedingungen für Transportchaos geschaffen.'
Rekordverdächtiges Ausmaß des Sturms
Laut Wikipedia-Daten erstreckt sich der Wintersturm Fern über mehr als 3.200 Kilometer von Mexiko und Texas bis zum Nordosten von Maine und Kanada. Der Sturm hat landesweit bereits mindestens 10 bestätigte Todesfälle verursacht, darunter zwei Todesfälle durch Unterkühlung in Caddo Parish, Louisiana. Der National Weather Service hat die höchste Anzahl an Wintersturmwarnungen aller Zeiten ausgegeben, von denen mehr als 230 Millionen Menschen betroffen sind.
Die stärksten Schneefälle wurden in den Rocky Mountains von Colorado mit 58 Zentimetern gemessen, während die Temperaturen in einigen Regionen auf -30°C gefallen sind. Wettervorhersagen erwarten, dass sich die schlimmsten Bedingungen in nordöstlichen Bundesstaaten halten werden, wobei einige Gebiete bis zu 60 Zentimeter zusätzlichen Schnee erwarten können.
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