Historischer Wintersturm bringt Chaos in die Vereinigten Staaten
Ein massiver Wintersturm verursacht Chaos in den Vereinigten Staaten, wobei mehr als 10.000 Flüge gestrichen wurden und Hunderttausende Menschen durch extreme Wetterbedingungen ohne Strom sind. Mit mehr als 180 Millionen Amerikanern unter Winterwetterwarnungen und 18 Bundesstaaten, die den Notstand ausgerufen haben, beschreiben Meteorologen dieses Sturm-System als hurrikanartig zerstörerisch.
Transportchaos und Stromkrise
Der National Weather Service hat schwere Warnungen vor starkem Schneefall, Eisregen und gefährlich niedrigen Temperaturen herausgegeben, die einen Großteil des Landes treffen. 'Dies ist kein typischer Wintersturm,' sagte die National Weather Service-Meteorologin Sarah Thompson. 'Wir sehen gefühlte Temperaturen, die in einigen Gebieten auf bis zu -40 Grad Celsius fallen können, was lebensbedrohliche Bedingungen schafft.'
Der Luftverkehr ist besonders hart getroffen, mit mehr als 10.000 landesweit gestrichenen Flügen – die höchste Anzahl an Stornierungen an einem Tag seit März 2020, laut Berichten von CBS News. Große Flughäfen wie Dallas Fort-Worth und Nashville International haben die meisten Operationen abgesagt, was zu Reisechaos während eines normalerweise geschäftigen Wochenendes führt.
Stromausfälle und Notfallhilfe
Die Strominfrastruktur bricht unter dem Druck zusammen, wobei allein heute Morgen mehr als 95.000 Stromausfälle gemeldet wurden. Texas führt mit 36.000 Ausfällen, gefolgt von Virginia mit 10.000. Die Situation ist besonders gefährlich, da gefrorene Stromleitungen durch Eisansammlung schwerer werden, was sie anfälliger für Brüche macht, insbesondere bei windigen Bedingungen.
'Wir sehen beispiellose Eisansammlungen auf Stromleitungen,' erklärte Duke Energy-Sprecher Mark Johnson, dessen Unternehmen 18.000 Mitarbeiter in North und South Carolina positioniert hat. 'Dies kann zu lang anhaltenden Stromausfällen in Gebieten führen, die nicht an diese Art von Winterwetter gewöhnt sind.'
Bundes- und landesweite Notfallmaßnahmen
Die Federal Emergency Management Agency (FEMA) hat erhebliche Ressourcen als Reaktion auf die Krise mobilisiert. Laut offiziellem FEMA-Bericht hat die Behörde 30 Such- und Rettungsteams bereitgestellt und 7 Millionen Mahlzeiten, 600.000 Decken und 300 Generatoren in betroffenen Regionen positioniert.
Neun Bundesstaaten haben ihre National Guard-Einheiten aktiviert, um bei der Notfallhilfe zu unterstützen, während die Innenministerin Kristi Noem die Amerikaner aufgefordert hat, die Straßen zu meiden, es sei denn, es ist absolut notwendig. 'Die Bundesregierung ist vorbereitet und bereit zu helfen,' sagte Präsident Trump in einer Pressekonferenz.
Regionale Auswirkungen und Vorbereitungen
Im Nordosten werden bis zu 30 Zentimeter Schnee erwartet, während südliche Bundesstaaten wie Georgia und Texas ungewöhnliche Winterbedingungen erleben, auf die viele Einwohner nicht vorbereitet waren. Supermärkte in betroffenen Regionen melden leere Regale, da Amerikaner Vorräte hamstern.
Der Sturm, von Wetterdiensten Wintersturm Fern genannt, wird voraussichtlich das ganze Wochenende andauern, wobei gefährliche Bedingungen anhalten. Meteorologen warnen, dass die Kombination aus starken Niederschlägen, Eisansammlung und extremer Kälte dies zu einem der schädlichsten Winterstürme in jüngerer Erinnerung machen könnte.
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