$450M Aktienbetrug: Mann angeklagt

US-Bürger angeklagt, mexikanischen Milliardär um 450 Mio. $ durch Aktiendarlehen betrogen zu haben. Fake-Astor-Verbindungen und Krypto-Versprechen. Jetzt drohen Jahrzehnte Haft.

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Massiver Betrugsfall aufgedeckt

Ein Mann wurde in den USA angeklagt, einen mexikanischen Milliardär um rund 450 Millionen Dollar (384 Millionen Euro) durch ein ausgeklügeltes Aktiendarlehen betrogen zu haben. Der Fall zeigt die ausgefeilten Methoden von Betrügern, die Krypto-Investment-Scams nutzen.

Wladimir Sklarow (63), alias Gregory Mitchell und Mark Simon Bentley, betrieb die Scheinfirma Astor Asset Group. Er gab sich als erfahrener Kreditgeber mit Verbindungen zur berühmten Astor-Familie aus, was dem Schema Glaubwürdigkeit verlieh. Die Geschichte der Astor-Familie half, Vertrauen aufzubauen.

So funktionierte der Betrug

Der Kreditvertrag

Laut Anklage des Justizministeriums suchte der Milliardär – von der AP als mexikanischer Medienmagnat Ricardo Salinas Pliego identifiziert – einen Kredit von 100 Millionen Dollar für Krypto-Investitionen. Im Juli 2021 stimmten Sklarow und ein Komplize zu, mindestens 115 Millionen Dollar zu leihen, wobei Aktien des Unternehmens des Opfers als Sicherheit dienen sollten.

Der Verrat

Statt die Aktien als Sicherheit zu halten, verkaufte Sklarow sie. Mit einem Teil des Erlöses finanzierte er den Kredit an Salinas und steckte den Rest ein. Salinas entdeckte den Betrug erst 2024, fast drei Jahre später. Diese Art von Aktiendarlehensbetrug wird immer häufiger.

Festnahme und Anklage

Sklarow wurde am Samstag festgenommen. Die Anklage besagt, er stamme ursprünglich aus Griechenland, aber das Wall Street Journal berichtet, er sei ein in der Ukraine geborener US-Bürger mit früherer Betrugsverurteilung. Ihm drohen Anklagen wegen Drahtbetrug, Wertpapierbetrug und Geldwäsche.

Auswirkungen auf das Opfer

Ricardo Salinas Pliego, einer der reichsten Mexikaner mit einem Nettovermögen von über 10 Milliarden Dollar, gab zu, hereingelegt worden zu sein. „Ich fühle mich wie ein echter Idiot. Wie konnte ich darauf hereinfallen?“ sagte er dem Wall Street Journal. Der Fall wirft Fragen zur Sicherheit von Großinvestitionen in Krypto und zur Sorgfaltspflicht selbst erfahrenster Anleger auf. Auch Kryptowährungs-Anlagebetrug bleibt eine Bedrohung.

FAQ

Wie hoch war die gestohlene Summe?

Der Betrug umfasste rund 450 Millionen Dollar (384 Millionen Euro).

Wer war das Opfer?

Berichten zufolge der mexikanische Milliardär und Medienmagnat Ricardo Salinas Pliego.

Wie funktionierte der Betrug?

Sklarow versprach einen Kredit von 115 Millionen Dollar, besichert durch Aktien, verkaufte diese aber und behielt den Erlös.

Wann wurde der Betrug entdeckt?

2024, fast drei Jahre nach der Transaktion.

Welche Anklagen gibt es?

Drahtbetrug, Wertpapierbetrug und Geldwäsche – mögliche Haftstrafen von Jahrzehnten.

Quellen

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