Hubschrauberkollision am Everest: 1 Toter, 2 Verletzte

Hubschrauberkollision am Everest: Ein 47-jähriger indischer Tourist stirbt in Pheriche, zwei Verletzte. Alle Details zur Ursache und Untersuchung in Nepal.

Hubschrauberkollision am Everest: 1 Toter, 2 Verletzte
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Ausgabe: DE

Am Dienstag, 3. November 2026, starb bei einer Hubschrauberkollision am Everest ein 47-jähriger indischer Tourist; zwei weitere Menschen wurden in dem hoch gelegenen Dorf Pheriche verletzt. Zwei Airbus AS350 Helikopter näherten sich dem Helipad von Pheriche, als sich ihre Rotorblätter berührten und beide Maschinen abstürzten – rund 150 km nordöstlich von Kathmandu in Nepals Khumbu-Region.

Was geschah bei der Hubschrauberkollision in Pheriche?

Nach Angaben der nepalesischen Zivilluftfahrtbehörde und der örtlichen Polizei ereignete sich die Kollision gegen 8:11 Uhr Ortszeit. Ein Fishtail-Air-H125 (9N-AJR) kam mit zwei Passagieren aus Gorakshep, der andere, ein H125 der Air Dynasty (9N-AOD), transportierte Fracht aus Lukla. Helikopterflüge zum Everest-Basislager sind in der geschäftigen Herbsttrekkingsaison üblich, doch die beiden Maschinen näherten sich dem Landeplatz offenbar aus entgegengesetzten Richtungen, bevor ihre Rotorblätter in etwa zwei bis drei Metern Höhe zusammenstießen.

Opfer und Verletzte

Der Getötete war Vasanth Kumar Balaramudu, ein 47-jähriger Tourist aus Chennai im Fishtail-Air-Helikopter. Der 49-jährige Shailesh Krishna Patel, neuseeländischer Staatsbürger indischer Herkunft, wurde verletzt und ins Mediciti-Krankenhaus in Kathmandu geflogen. Beide Piloten – Kapitän Rabindra Prajapati (Fishtail Air) und Kapitän Prajwal KC (Air Dynasty) – erlitten leichte Verletzungen und wurden ebenfalls nach Kathmandu gebracht.

Warum die Hubschraubersicherheit am Everest unter Beobachtung steht

Pheriche liegt auf etwa 4.200 Metern an der Everest-Basislager-Trekkingroute, wo Helikopter unverzichtbare Transport- und Rettungsdienste leisten, da es in den Bergen keine Straßen gibt. Die Himalayan Rescue Association betreibt dort ein Saisonkrankenhaus; das Dorf ist ein wichtiger Akklimatisierungsstopp. Helikopter sind der einzige Weg, kranke oder erschöpfte Trecker ins Tal zu bringen, sagte ein lokaler Rettungsbeamter.

Es ist der zweite Zwischenfall auf der Route in dieser Woche: Am 30. Oktober löste eine vermutete Gasexplosion ein Feuer in einem Hotel in Dingboche aus, ohne Opfer. Nepals Sicherheitsbilanz bleibt besorgniserregend – ein Regierungsbericht von 2025 verzeichnete 40 Abstürze und 92 Tote in 63 Jahren; 2023 starben bei einem Manang-Air-Unfall sechs Menschen.

Untersuchung und Reaktion

Die Zivilluftfahrtbehörde hat Ermittlungen zu Flugbewegungen, Landeverfahren und Kommunikation eingeleitet. Das Gebiet liegt außerhalb der Flugüberwachung des Towers von Lukla; der Generaldirektor der Behörde nannte mögliche Missverständnisse zwischen den Piloten als Faktor. Eine Aussetzung der Everest-Helikopterflüge wurde nicht bestätigt. Die indische Botschaft in Kathmandu hilft bei der Rückführung der sterblichen Überreste.

Was bedeutet der Absturz für den Everest-Tourismus?

Die Kollision verdeutlicht den Druck auf die Hubschraubersicherheit in Nepal und die Rettungseinsätze in großer Höhe während der Hochsaison. Der Mount Everest zieht jeden Herbst und Frühling Tausende Bergsteiger und Trecker an; Pheriche ist ein kritischer Stützpunkt unterhalb des Süd-Basislagers. Zwar versuchte die Regierung wiederholt, die Zahl der Bergsteiger zu begrenzen, doch der Helikopterverkehr wächst mit der Nachfrage.

FAQ: Hubschrauberkollision am Everest bei Pheriche

Wo ereignete sich die Kollision?

Am Helipad von Pheriche im Distrikt Solukhumbu, etwa 4.200 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Weg zum Everest-Basislager.

Wer starb beim Absturz?

Der 47-jährige Inder Vasanth Kumar Balaramudu aus Chennai. Ein neuseeländischer Passagier und zwei Piloten wurden verletzt.

Was war die Ursache?

Die Ursache wird untersucht; erste Hinweise deuten auf eine mögliche Fehlkommunikation der Piloten, die sich aus entgegengesetzten Richtungen näherten.

Finden weiterhin Helikopterflüge statt?

Eine Aussetzung wurde nicht bestätigt. Die Behörde ermittelt, während Flüge für Trecker und Rettungseinsätze weiterlaufen.

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