Mindestens 83 Menschen wurden verletzt, sieben davon kritisch, als ein Shuttlebus am Sonntagnachmittag bei Fogars de Montclús, nordöstlich von Barcelona, von einer kurvenreichen Straße abkam und rund 20 Meter einen Abhang hinunterstürzte. Das Busunglück in Spanien löste eine der größten Rettungsaktionen Kataloniens in diesem Jahr aus: 23 Krankenwagen, zwei Rettungshubschrauber und spezialisierte Bergrettungsteams waren im Einsatz.
Was geschah in Fogars de Montclús?
Der Unfall ereignete sich gegen 16:43 Uhr Ortszeit am 25. Oktober 2026 auf der BV-5114, einer engen, kurvigen Straße zwischen Sant Celoni und dem Naturpark Montseny. Das Fahrzeug der katalanischen Transportgesellschaft Sagalés auf der Linie 573 verließ aus noch ungeklärter Ursache die Fahrbahn und stürzte einen etwa 20 Meter tiefen Hang hinab. Laut Behörden pendelt der Bus normalerweise zwischen einem Campingplatz und Fogars de Montclús. Ähnliche Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit von Bergstraßen in Katalonien und zum Zustand ländlicher Shuttle-Routen auf.
Verletztenzahlen und Reaktion der Krankenhäuser
Die katalanische Gesundheitsministerin Olga Pané erklärte, sieben Verletzte seien in kritischem Zustand, 18 hätten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitten und 58 Personen leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten Passagiere auf dem Land- und Luftweg in Krankenhäuser nach Granollers, Girona und Barcelona. Einige Insassen konnten sich vor Eintreffen der Rettungsdienste selbst zur Straße zurückkämpfen.
- 7 kritisch
- 18 schwer verletzt
- 58 leicht verletzt
- 23 Krankenwagen im Einsatz
- 2 Rettungshubschrauber
Bis Montagmorgen waren keine Todesfälle bestätigt, doch die Behörden betonten, das unwegsame Gelände könne dazu geführt haben, dass jemand aus dem Fahrzeug geschleudert wurde oder außerhalb des unmittelbaren Suchgebiets blieb. Feuerwehrleute suchten die Böschung über Nacht weiter ab. „Aufgrund der komplexen Orographie können wir Todesfälle nicht ausschließen“, sagte Pané.
Was verursachte das Busunglück in Spanien?
Die Unfallursache ist weiterhin unklar. Die Straße gilt als eng und kurvenreich; Ermittler prüfen, ob Geschwindigkeit, ein technischer Defekt oder eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug eine Rolle spielten. Ein lokaler Bericht deutete an, der Bus könne ein Auto gestreift haben, bevor er von der Straße abkam – von der Polizei unbestätigt. Das Unternehmen kooperiert mit den Behörden. Der Unfall lenkt erneut Aufmerksamkeit auf Bus-Sicherheitsstandards in Spanien und die Herausforderungen großer Fahrzeuge auf Bergstrecken.
Offizielle Reaktionen und nächste Schritte
Der Präsident der Regionalregierung Kataloniens zeigte sich tief besorgt und erklärte, er stehe in engem Kontakt mit den lokalen Verwaltungen. Koordinierungszentren aktivierten drei gemeinsame Feuerwehr- und Medizinteams sowie drei psychologische Betreuungsteams für Opfer und Angehörige. Ermittler sollen Fahrzeugtelemetrie, Fahrtenbücher und Straßenbedingungen prüfen. Der Vorfall spiegelt Bedenken aus europäischen Verkehrssicherheitsberichten 2026 zu Unfallrisiken auf Nebenstraßen wider.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Menschen wurden verletzt?
Mindestens 83 Personen, darunter sieben kritisch, 18 schwer und 58 leicht verletzt.
Wo ereignete sich der Unfall?
Nahe Fogars de Montclús, rund 70 km nordöstlich von Barcelona, auf der BV-5114 Richtung Naturpark Montseny.
Was war die Ursache?
Die Ursache wird untersucht; geprüft werden Geschwindigkeit, technische Mängel und eine mögliche Kollision mit einem Pkw.
Gab es Todesopfer?
Bis Montagmorgen wurden keine bestätigt, Todesfälle sind wegen des schwierigen Geländes aber nicht ausgeschlossen.
Welches Unternehmen betrieb den Bus?
Sagalés auf der Linie 573, einem Shuttle zwischen Sant Celoni und dem Naturpark Montseny.
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