Bei einem Busunglück auf der kapverdischen Insel Fogo sind am späten Samstagabend, 5. September 2026, mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon Schüler und Jugendliche. Das Fahrzeug war mit 32 Passagieren besetzt, als es auf einer Bergstraße ins Schleudern geriet und rund 30 Meter tief in eine steile Schlucht nahe Chã das Caldeiras stürzte, berichteten die Nachrichtenagentur Inforpress und der öffentliche Rundfunk RCV.
Was geschah bei dem Busunglück?
Der Bus war auf dem Rückweg in die Inselhauptstadt São Filipe, nach einem Ausflug nach Chã das Caldeiras, einem Dorf im Krater des aktiven Vulkans Pico do Fogo. Gegen 21:00 Uhr Ortszeit kam das Fahrzeug zwischen Chã das Caldeiras und Campanas de Cima von der Straße ab und stürzte in ein schwer zugängliches felsiges Tal. Die Geografie der Insel Fogo und ihr Vulkan erschwerten die Rettung erheblich; Einsatzkräfte arbeiteten die ganze Nacht, um Verschüttete zu erreichen.
Die wichtigsten Fakten zur Buskatastrophe auf Fogo
- Ort: Insel Fogo, Kap Verde, nahe Chã das Caldeiras
- Zeit: Gegen 21:00 Uhr Ortszeit am Samstag, 5. September 2026
- Tote: Mindestens 25, überwiegend Kinder und Jugendliche
- Verletzte: Mindestens 12 im Krankenhaus, mehrere schwer
- Passagiere an Bord: 32
- Absturztiefe: Etwa 30 Meter in eine Schlucht
- Ursache: Wird untersucht
Wie erreichten Retter die Absturzstelle?
Rettungsteams aus São Filipe und umliegenden Gemeinden stiegen mit Seilen und Tragen in die Schlucht hinab. Der Bus blieb in einem schmalen, felsigen Flussbett liegen, was den Einsatz schwerer Geräte erschwerte. Zivilschutzleiter José Canuto sagte, die Einsatzkräfte hätten die ganze Nacht gearbeitet, um eingeklemmte Personen zu befreien. Wegen der abgelegenen, steilen Lage konnten einige Tote erst am frühen Sonntagmorgen geborgen werden; jeder Verletzte musste von Hand herausgetragen werden.
Opfer und Rettungsbemühungen auf Fogo
Mindestens zwölf Verletzte wurden in das Regionalkrankenhaus São Francisco de Assis auf Fogo gebracht, mehrere von ihnen schwer. Unter den Toten ist auch der Busfahrer, der den jährlichen Ausflug privat als Geschenk für die Schüler organisiert hatte, die er sonst zur Schule fuhr. Die Schulbehörden betonten, dass die Fahrt nicht von den Schulen organisiert worden sei. Wegen des Ausmaßes der Katastrophe wurde das gesamte Krankenhauspersonal auf Fogo einberufen; die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen.
Warum stürzte der Bus ab? Ermittlungen und Reaktionen
Die genaue Ursache des Busunglücks wird noch untersucht. Der Bus war auf einer steilen, kurvenreichen Bergstraße im Nordosten Fogos unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer gehört zu den Toten, was die Ermittlungen erschweren dürfte. Die Verkehrssicherheit in Kap Verde galt bislang als vergleichsweise gut; derartige Unfälle sind im Inselstaat selten. Doch das bergige Gelände und der 30-Meter-Absturz in ein Flussbett ließen kaum Überlebenschancen.
Trauer und Auswirkungen in Kap Verde
Kap Verdes Präsident sprach den Angehörigen sein Beileid aus und nannte das Unglück „eine große Katastrophe“. Die Regierung ordnete zwei Tage Staatstrauer an. Am Sonntag wurde auf Fogo eine Messe gefeiert, bei der 18 Särge aufgebahrt waren; sieben Opfer wurden am Morgen beigesetzt. Die Tragödie erschüttert die Gemeinden Curral Grande und Ponta Verde im Nordosten, aus denen viele Schüler stammten. Sie wirft zudem Fragen zur Sicherheit von privaten Schülertransporten im ländlichen Kap Verde auf.
FAQ: Busunglück in Kap Verde
Wie viele Menschen starben beim Busunglück in Kap Verde?
Mindestens 25 Menschen starben, die meisten davon Kinder und Jugendliche. Die Zahl könnte noch steigen.
Wo ereignete sich der Unfall?
Auf der Insel Fogo zwischen Chã das Caldeiras und Campanas de Cima; der Bus stürzte rund 30 Meter in eine Schlucht.
Was war die Unfallursache?
Die Ursache wird untersucht. Der Bus kam auf einer Bergstraße von der Fahrbahn ab, während er von einem Ausflug zu einem Vulkankraterdorf zurückkehrte.
Wurde die Fahrt von der Schule organisiert?
Nein. Laut Behörden wurde die jährliche Fahrt privat vom Busfahrer organisiert – als Geschenk für die Schüler, die er zur Schule fuhr.
Wie viele Menschen waren im Bus?
Im Bus befanden sich 32 Passagiere. Mindestens zwölf wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
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