Kutschenunfall Schweiz: 1 Toter, 12 Verletzte

Eine 73-jährige Frau starb und 12 wurden bei einem Kutschenunfall in den Schweizer Alpen nahe St. Moritz am 15. August 2026 verletzt. Bremsversagen untersucht.

Kutschenunfall Schweiz: 1 Toter, 12 Verletzte
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Ausgabe: DE

Eine 73-jährige Frau ist am Samstag, dem 15. August 2026, in den Schweizer Alpen ums Leben gekommen, als eine Pferdekutsche außer Kontrolle geriet und gegen einen Baum prallte. Zwölf weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Der Unfall ereignete sich im bewaldeten Val Roseg nahe Pontresina im Kanton Graubünden, nur wenige Kilometer vom Nobelort St. Moritz entfernt.

Die Kantonspolizei Graubünden bestätigte den Unfall am Sonntag. Ein großer Rettungseinsatz mit zwei Helikoptern, mehreren Krankenwagen und einem Betreuungsteam wurde ausgelöst. Die Verletzten wurden in Spitäler im ganzen Kanton gebracht, unverletzte Teilnehmer der Reisegruppe nach Pontresina zur Unterstützung.

Was geschah beim Kutschenunfall in den Schweizer Alpen?

Laut Polizei nahmen rund 60 Touristen am Samstagnachmittag an einer Pferdekutschenfahrt durch das Oberengadin teil. Die Gruppe war in zwei Konvois aufgeteilt, jeweils mit einer Dreispännerkutsche und zwei Anhängern. Diese Aufteilung ist in der Tourismusregion Oberengadin üblich, wo Kutschenfahrten eine beliebte Sommerattraktion nahe St. Moritz sind.

Auf einem abschüssigen Abschnitt der Rückroute nach Pontresina bemerkte der Fahrer, dass die Bremskraft nicht ausreichte. „Der Fahrer bemerkte auf einem abschüssigen Teilstück eine ungenügende Bremswirkung und versuchte, auf flacheres Gelände zu lenken, um zu verlangsamen. Dabei stürzte eines der Pferde, und er verlor die Kontrolle“, sagte Polizeisprecher Jürgen Rüegg gegenüber Keystone-SDA. Die Kutsche geriet von der Straße ab und prallte mit solcher Wucht gegen einen Baum, dass mehrere Passagiere aus ihren Sitzen geschleudert wurden. Die 73-Jährige starb noch vor Ort.

Rettungseinsatz und Opfer

Die Rettungskräfte wurden am Samstag gegen 15:00 Uhr alarmiert. Zwei Rettungshelikopter, mehrere Krankenwagen und ein psychologisches Betreuungsteam wurden ins Val Roseg entsandt, ein Tal, das sonst für seine Wanderwege und Bergblicke bekannt ist.

  • 1 Tote: eine 73-jährige Frau
  • 12 Verletzte: zwei davon schwer
  • 2 Konvois: rund 60 Touristen nahmen teil
  • 3 Pferde: zogen die verunglückte Kutsche

Die zwölf Verletzten wurden per Helikopter und Krankenwagen in Spitäler gebracht. Zwei befinden sich in ernstem Zustand. Die übrigen Insassen wurden betreut und nach Pontresina gebracht, wo die Fahrt begonnen hatte.

Wer war an Bord?

Zur Reisegruppe gehörten ersten Berichten zufolge Schweizer und Deutsche Staatsangehörige. Einige Medien meldeten, alle Teilnehmer lebten in der Schweiz, aber die Behörden haben Namen und Nationalitäten noch nicht veröffentlicht, solange Angehörige benachrichtigt werden.

Ermittlungen zum Bremsversagen

Die Schweizer Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, warum die Bremsen der Pferdekutsche versagten. Untersucht werden das Bremssystem, der Zustand der Pferde und die Eignung der Route für einen schwer beladenen Touristenkonvoi. Der Unfall weist Ähnlichkeiten mit anderen Vorfällen wie durchgegangenen Pferdekutschen in New York auf, darunter ein 18-jähriger Tourist, der im Juni 2025 im Central Park starb. Diese Fälle haben die Debatte über die Sicherheit von tiergezogenen Fahrzeugen neu entfacht.

Was bedeutet das für den Alpentourismus?

Der Unfall bei Pontresina dürfte Fragen zu Sicherheitsstandards für Kutschenbetreiber aufwerfen. Das Oberengadin mit St. Moritz und Pontresina zieht jährlich Hunderttausende Besucher an, und Kutschenfahrten gelten als familienfreundliche Attraktion. Tourismusverantwortliche haben noch keine Aussetzung der Fahrten angekündigt, aber die Untersuchung könnte zu neuen Anforderungen wie Sicherheitsvorschriften für alpinen Tourismus führen, etwa obligatorischen Bremskontrollen oder Passagierlimits.

FAQ: Kutschenunfall in den Schweizer Alpen

Wo geschah der Unfall?

Der Unfall ereignete sich im Val Roseg nahe Pontresina im Kanton Graubünden, nahe der italienischen Grenze und unweit von St. Moritz.

Wie viele Menschen starben?

Eine Person starb: eine 73-jährige Frau, die noch vor Ort für tot erklärt wurde, nachdem die Kutsche gegen einen Baum geprallt war.

Wie viele Menschen wurden verletzt?

Zwölf Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Sie wurden per Helikopter und Krankenwagen in Spitäler gebracht.

Was verursachte den Unfall?

Laut Polizei bemerkte der Fahrer auf einer abschüssigen Strecke eine ungenügende Bremswirkung. Er versuchte, auf flaches Gelände zu lenken, aber ein Pferd stürzte, der Fahrer verlor die Kontrolle, und die Kutsche prallte gegen einen Baum. Die Ermittlungen laufen.

Waren die Touristen Schweizer oder Ausländer?

Erste Berichte sprechen von Schweizer und Deutschen Staatsangehörigen, einige Medien meldeten, alle lebten in der Schweiz. Die Behörden haben die Nationalitäten noch nicht vollständig bekannt gegeben.

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