Sklaverei-Tafeln in Philadelphia: Richter ordnet Wiederherstellung an

Bundesrichter ordnet an, dass die Trump-Administration Sklaverei-Tafeln am President's House in Philadelphia nach Entfernung im Januar 2026 wiederherstellen muss. Die Ausstellung zeigt George Washingtons versklavte Menschen während seiner Präsidentschaft.

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Was ist mit den Sklaverei-Tafeln in Philadelphia passiert?

In einer wegweisenden Entscheidung hat ein Bundesrichter die Wiederherstellung von Sklaverei-Tafeln am President's House in Philadelphia angeordnet, die von der Trump-Administration im Januar 2026 entfernt wurden. Die Tafeln zeigen George Washingtons Besitz von neun versklavten Menschen während seiner Präsidentschaft. Das Gerichtsurteil ist ein Sieg für Historiker und Aktivisten.

Hintergrund: Das President's House und seine umstrittene Geschichte

Das President's House diente von 1790 bis 1800 als Exekutivresidenz. Die Ausstellung von 2010 dokumentiert das Leben von neun versklavten Personen, die trotz Pennsylvanias Abschaffungsgesetz in Sklaverei gehalten wurden. Die Entfernung 2026 war Teil einer Initiative der Trump-Administration zur Überarbeitung historischer Darstellungen. Ähnliche Aktionen gab es an anderen Orten, wie dem Margraten American Cemetery in den Niederlanden.

Gerichtsschlacht: Scharfe Rüge der Richterin und rechtliche Begründung

Richterin Cynthia M. Rufe erließ am 16. Februar 2026 eine einstweilige Verfügung zur sofortigen Wiederherstellung. Sie kritisierte die Regierung scharf: 'Das ist eine gefährliche Aussage. Schrecklich zu hören.' Sie betonte, dass unvollständige Informationen 'der Geschichte Gewalt antun'. Die Stadt Philadelphia klagte gegen das Innenministerium. Bürgermeisterin Cherelle Parker überwachte die Wiederherstellung am 19. Februar.

Wichtige Elemente des Gerichtsbeschlusses

Die Verfügung verlangt:

  1. Wiederherstellung des Standorts
  2. Sichere Aufbewahrung entfernte Items
  3. Öffentlichen Zugang zu historischen Informationen
  4. Keine weiteren Änderungen ohne Prüfung

Breitere Auswirkungen: Historische Bewahrung versus politische Agenda

Dieser Fall testet die historische Interpretation an Bundesstandorten. Trumps Executive Order von 2025 zielt auf die Entfernung 'unangemessener' Inhalte ab, was Kritiker als historischen Revisionismus bezeichnen. Ähnliche Kontroversen gab es beim National Museum of African American History and Culture.

Reaktion der Gemeinschaft und Zukunftsperspektiven

Gemeinschaftsgruppen wie die Avenging the Ancestors Coalition sammelten über 5.000 Unterschriften. Michael Coard sagte: 'Es geht um die ganze Wahrheit.' Die Trump-Administration hat Berufung eingelegt, aber die Tafeln bleiben während des Prozesses. Graffiti wie 'Sklaverei war real' erschienen am Standort.

Häufig gestellte Fragen

Was genau wurde vom President's House entfernt?

Bildungstafeln über George Washingtons versklavte Menschen wurden entfernt.

Warum entfernte die Trump-Administration die Tafeln?

Teil der Executive Order 14253 zur Überarbeitung historischer Inhalte.

Was war die Hauptbegründung der Richterin?

Unvollständige historische Darstellung schafft falsche Narrative.

Ist dies an anderen historischen Stätten passiert?

Ja, z.B. am Margraten American Cemetery und anderen Museen.

Was passiert als nächstes im Rechtsprozess?

Berufung eingeregt, Fall geht durch höhere Gerichte.

Quellen

AP News: Bundesrichter ordnet Wiederherstellung von Sklaverei-Ausstellung an
New York Times: Richter ordnet vorläufige Wiederherstellung von Sklaverei-Darstellungen an
Billy Penn: Philadelphia Rallye und Klagedetails
NPR: Trumps Executive Order zur historischen Interpretation

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