US-Einheiten nahmen Präsident Maduro nach Militärangriffen gefangen, was weltweite Verurteilung auslöste. Russland, Kuba und europäische Länder kritisierten die Operation, während Kolumbien Truppen an die Grenze schickte.
US-Einheiten nehmen venezolanischen Präsidenten Maduro in Militäroperation gefangen
In einer dramatischen Eskalation der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela hat Präsident Donald Trump heute angekündigt, dass amerikanische Elitetruppen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores gefangen genommen und aus dem Land ausgeflogen haben. Die Operation, die Trump auf seiner Plattform Truth Social als eine 'brillante Operation' beschrieb, hat sofortige internationale Verurteilung ausgelöst und ernsthafte Fragen zur Souveränität und zum Völkerrecht aufgeworfen.
Militärische Angriffe im gesamten Venezuela
Die amerikanische Militäroperation begann in den frühen Morgenstunden des Samstags, mit Berichten über mindestens sieben Explosionen in Caracas und weiteren Angriffen in Bundesstaaten wie Miranda, Aragua und La Guaira. Laut Sky News-Berichten umfasste der Angriff tieffliegende Flugzeuge und traf Militäreinrichtungen im ganzen Land. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen und beschuldigt die USA, venezolanische strategische Rohstoffe, insbesondere die riesigen Ölreserven und mineralischen Reichtümer, an sich reißen zu wollen.
US-Justizministerin Bondi bestätigte, dass Maduro und seine Frau in New York wegen mehrerer Anklagen angeklagt wurden, darunter Verschwörung zum Narco-Terrorismus, Verschwörung zum Kokainimport und Waffenvergehen. 'Sie werden bald die volle Wucht der amerikanischen Justiz auf amerikanischem Boden und in einem amerikanischen Gerichtssaal zu spüren bekommen,' erklärte Bondi über das Paar, das nun im Southern District of New York der Strafverfolgung gegenübersteht.
Internationale Verurteilungen treffen ein
Die internationale Reaktion war schnell und überwältigend kritisch. Das russische Außenministerium nannte die Operation 'einen Akt bewaffneter Aggression' und forderte eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Al Jazeera berichtete, dass Kuba, der engste Verbündete Venezuelas, den Angriff als 'Staatsterrorismus' und einen 'brutalen Angriff auf unsere Zone des Friedens' bezeichnete. Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel nannte es einen 'kriminellen amerikanischen Angriff' und rief die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf.
Europäische Länder äußerten tiefe Besorgnis, während sie die Sicherheit ihrer Bürger betonten. EU-Außenbeauftragter Kallas erklärte, dass 'die Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta respektiert werden müssen' und rief zur Zurückhaltung auf. Spanien, mit tiefen historischen Bindungen zu Venezuela, bot an, in der Krise zu vermitteln, während Italien sich speziell um die 160.000 italienischen Bürger sorgte, die in Venezuela leben.
Regionale Reaktionen und Grenzprobleme
Das Nachbarland Kolumbien, das eine 2.219 Kilometer lange Grenze mit Venezuela teilt, hat zusätzliche Truppen in Grenzgebiete entsandt, angesichts möglicher Flüchtlingsströme. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro erklärte, sich 'allen einseitigen militärischen Aktionen' gegen Venezuela zu widersetzen, während er Maßnahmen zum Schutz kolumbianischen Territoriums ergriff. Der brasilianische Präsident Lula da Silva warnte, dass die Operation 'eine inakzeptable Grenze überschritten habe' und die gesamte Region destabilisieren könne.
Die Interimsführung Venezuelas, nun unter der Leitung von Vizepräsidentin Delcy Rodriguez nach der Gefangennahme Maduros, forderte Beweise, dass der Präsident noch am Leben sei, und versprach Widerstand. Verteidigungsminister Vladimir Padrino kündigte in einer Videobotschaft an, dass 'unseren Streitkräften und Bürgermilizen befohlen wurde, das Land gegen weitere Angriffe zu verteidigen.'
Juristische und diplomatische Folgen
Die Operation stellt die dramatischste Eskalation in Jahren der Spannungen zwischen Washington und Caracas dar. Laut Britannica hatten die USA allein im Jahr 2025 mindestens 26 Militäroperationen gegen venezolanische Schiffe durchgeführt, die etwa 95 Tote zur Folge hatten, bevor es zu der weitaus umfangreicheren Intervention von heute kam. Diese früheren Angriffe wurden von der Trump-Regierung als gegen vermeintlich mit venezolanischen Beamten verbundene 'Narco-Terroristen'-Netzwerke gerichtet gerechtfertigt.
UN-Menschenrechtsexperten hatten bereits im Dezember 2025 amerikanische Aktionen gegen Venezuela verurteilt und sie als 'Blockade und Aggression' charakterisiert, die das Völkerrecht verletzten. Die heutige Operation wird diese Kritik wahrscheinlich verschärfen und die Grenzen internationaler rechtlicher Rahmenbedingungen in Bezug auf Souveränität und militärische Intervention auf die Probe stellen.
Während sich die Situation weiterentwickelt, beobachtet die Welt gespannt, wie das politische Vakuum in Venezuela gefüllt wird und ob es zu weiteren militärischen Konfrontationen kommt. Die Operation hat bereits die geopolitischen Dynamiken in Lateinamerika verändert und grundlegende Fragen über die Zukunft der internationalen Beziehungen in einer zunehmend polarisierten Welt aufgeworfen.
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