Trump verkündet Festnahme Maduros nach US-Angriffen auf Venezuela

Präsident Trump behauptet, Maduro nach US-Angriffen auf Caracas gefangen genommen zu haben. Internationale Verurteilungen folgen, während Venezuela den Notstand ausruft und zum Widerstand aufruft.

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USA starten große Militäroperation gegen Venezuela

In einer dramatischen Eskalation der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela hat Präsident Donald Trump angekündigt, dass amerikanische Truppen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores nach großangelegten Militärangriffen auf Caracas gefangen genommen haben. Die Operation, die in den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 stattfand, markiert einen bedeutenden Wendepunkt im langjährigen Konflikt zwischen Washington und Caracas.

Details der Militärangriffe

Laut Trumps Ankündigung führten US-Truppen einen von ihm als 'erfolgreichen, großangelegten Angriff' auf Venezuela durch, bei dem mehrere Standorte getroffen wurden, darunter der Militärkomplex Fort Tiuna und der Luftwaffenstützpunkt La Carlota. Das venezolanische Außenministerium berichtete, dass auch einige nicht-militärische Gebiete während der Angriffe getroffen wurden, obwohl spezifische Opferzahlen noch unklar sind.

Die US-Botschaft in Caracas meldete Explosionen auf ihrem Gelände, wobei Reuters die Vorfälle bestätigte. Unterdessen hat die Federal Aviation Administration (FAA) allen amerikanischen kommerziellen Fluggesellschaften verboten, den venezolanischen Luftraum zu überfliegen, aufgrund von 'anhaltender militärischer Aktivität.'

Internationale Reaktionen und Verurteilungen

Die internationale Gemeinschaft hat mit Alarm auf die Entwicklungen reagiert. Der Iran verurteilte die Angriffe als 'eine flagrante Verletzung der nationalen Souveränität,' während der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel die Operation als 'Staatsterrorismus' bezeichnete. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und erklärte, die Situation stelle eine gefährliche Eskalation in der Region dar.

Die venezolanische Regierung rief Anhänger auf, 'auf die Straße zu gehen' und sich gegen das zu wehren, was sie einen 'imperialistischen Angriff nennt, der darauf abzielt, die Kontrolle über venezolanische Öl- und Mineralressourcen zu übernehmen.' Verteidigungsminister Vladimir Padrino López kündigte den militärischen Einsatz im ganzen Land an und rief zum nationalen Widerstand auf.

Hintergrund der USA-Venezuela-Spannungen

Die Militärangriffe folgen auf Monate eskalierender Spannungen zwischen den beiden Ländern. Seit September 2025 hat die USA mehrere Operationen gegen mutmaßliche Drogenschmugglerschiffe in der Karibik durchgeführt, bei denen laut UN-Berichten mindestens 105 Menschen ums Leben kamen. Die Trump-Regierung hat Maduro des Drogenhandels und der Zusammenarbeit mit terroristischen Organisationen beschuldigt, wobei Maduro 2020 in US-Gerichten wegen mutmaßlichen Narkoterrorismus angeklagt worden war.

Im November 2025 stufte die USA Maduro als Mitglied einer ausländischen Terrororganisation ein, was die diplomatische Pattsituation weiter eskalierte. Der UN-Sicherheitsrat hielt Ende 2025 Dringlichkeitssitzungen ab, als Venezuela warnte, dass amerikanische Aktionen die erste Phase breiterer 'kontinentaler Ambitionen' in Lateinamerika darstellten.

Juristische und politische Implikationen

Die Rechtmäßigkeit der amerikanischen Militäraktion wurde sowohl von Demokraten als auch von einigen Republikanern im Kongress in Frage gestellt. Senator Ruben Gallego nannte es einen 'illegalen Krieg,' während andere Gesetzgeber ihre Besorgnis über das gesetzte Präzedenz für einseitige militärische Intervention äußerten.

Das US-Außenministerium warnte amerikanische Bürger in Venezuela, drinnen zu bleiben, und wies darauf hin, dass die US-Botschaft in Caracas seit März 2019 geschlossen ist und alle konsularischen Dienste ausgesetzt sind. Dies bedeutet, dass die US-Regierung Bürgern, die sich derzeit in Venezuela aufhalten, keine Notfallhilfe leisten kann.

Regionale Sicherheitsbedenken

Nachbarländer haben ernste Bedenken hinsichtlich des Potenzials für regionale Destabilisierung geäußert. Brasilien, Argentinien und Mexiko riefen alle zur Zurückhaltung und zum Dialog auf, während Russland und China Venezuela stark unterstützt und gewarnt haben, dass eine US-Intervention ein gefährliches Präzedenz für die Region schaffen könnte.

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) wird voraussichtlich Dringlichkeitssitzungen abhalten, um die Krise anzugehen, obwohl Uneinigkeit unter den Mitgliedstaaten bezüglich der politischen Situation in Venezuela eine vereinte Antwort erschweren könnte.

Was passiert jetzt?

Während sich die Situation weiterentwickelt, bleiben mehrere wichtige Fragen unbeantwortet: Wohin wurde Maduro gebracht? Welche rechtlichen Verfahren werden folgen? Wie wird die venezolanische Regierung ohne ihren Präsidenten funktionieren? Und was werden die langfristigen Folgen für die USA-Lateinamerika-Beziehungen sein?

Trump hat eine Pressekonferenz in Mar-a-Lago geplant, um weitere Details über die Operation zu geben, die seiner Aussage nach mit amerikanischen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt wurde. Unterdessen haben die verbliebenen Regierungsbeamten Venezuelas den Notstand ausgerufen und versuchen, angesichts des Chaos die Kontrolle zu behalten.

Für mehr Hintergrund zur Präsidentschaft von Nicolás Maduro, siehe Wikipedia. Zusätzliche Berichterstattung über die UN-Sicherheitsratssitzungen ist bei UN News zu finden.

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