Trump zu Charles: USA hat 'keine besseren Freunde' als VK

Präsident Trump sagt zu König Charles, dass die USA 'keine besseren Freunde als die Briten' haben, inmitten von Spannungen um den Iran. Charles spricht vor dem Kongress für Versöhnung.

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Präsident Donald Trump hat am Montag gegenüber König Charles III. erklärt, dass die USA 'keine besseren Freunde als die Briten' haben, trotz der schwersten Spannungen seit Jahrzehnten in der sogenannten 'besonderen Beziehung' zwischen den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Die Bemerkungen fielen während einer Begrüßungszeremonie im Weißen Haus für den britischen Monarchen, der einen viertägigen Staatsbesuch in Washington absolviert.

'In den Jahrhunderten seit unserer Unabhängigkeit hatten die Amerikaner keine besseren Freunde als die Briten', sagte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses. Er betonte die traditionelle 'besondere Beziehung' und fügte hinzu: 'Wir hoffen, dass das immer so bleiben wird.'

Der Besuch kommt zu einem Zeitpunkt tiefer Spannungen zwischen den langjährigen Verbündeten. Trump hat den britischen Premierminister Keir Starmer wiederholt kritisiert, weil er sich weigert, amerikanischen Truppen die Nutzung britischer Militärbasen für Angriffe auf den Iran zu gestatten. Die Spannungen in der besonderen Beziehung USA-UK sind ein wiederkehrendes Thema in der transatlantischen Diplomatie dieses Jahres.

Hintergrund: Eine Beziehung unter Druck

Die 'besondere Beziehung' – ein von Winston Churchill 1946 geprägter Begriff – beschreibt die beispiellose militärische, nachrichtendienstliche und diplomatische Zusammenarbeit zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich. Doch jüngste Ereignisse haben diese Bindung schwer auf die Probe gestellt. Trumps Frustration über die vorsichtige britische Haltung gegenüber dem Iran kochte im März über, als er sagte, 'sehr enttäuscht' zu sein, dass Starmer die Nutzung von RAF Fairford und Diego Garcia für amerikanische Luftangriffe auf iranische Ziele blockierte.

Die Situation wurde weiter angeheizt durch durchgesickerte Äußerungen des britischen Botschafters in Washington, Sir Christian Turner, der im Februar gegenüber britischen Studenten sagte, dass das einzige Land mit einer 'besonderen Beziehung' zu den USA 'wahrscheinlich Israel' sei. Das britische Außenministerium versuchte, die Äußerungen herunterzuspielen, aber der diplomatische Vertrauensschaden war offensichtlich.

Historische Rede von König Charles vor dem Kongress

Später am Montag war König Charles erst der zweite britische Monarch in der Geschichte, der vor einer gemeinsamen Sitzung des US-Kongresses sprach – nach seiner Mutter, Königin Elizabeth II., die 1991 sprach. In einer 20-minütigen Rede rief der König zu 'Versöhnung und Erneuerung' in den transatlantischen Beziehungen auf und betonte, dass die beiden Nationen trotz früherer Meinungsverschiedenheiten durch gemeinsame demokratische Werte verbunden blieben.

'In Zeiten großer Unsicherheit und Konflikte – von Europa bis zum Nahen Osten – bleibt unsere Zusammenarbeit unersetzlich und unzerbrechlich', sagte Charles zu den Abgeordneten. Er verurteilte auch die jüngste Schießerei in der Nähe des Korrespondenten-Dinners des Weißen Hauses und erklärte, dass 'solche Gewalttaten niemals Erfolg haben werden'. Der König kündigte an, dass er und Königin Camilla New York besuchen werden, um ihre Ehrerbietung zu erweisen.

Meinungsverschiedenheit über Irans Atomprogramm

Während des Empfangs im Weißen Haus behauptete Trump auch, dass König Charles mit ihm übereinstimme, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln dürfe. Buckingham Palace gab später eine vorsichtige Erklärung ab, dass der König die langjährige Position der britischen Regierung zur nuklearen Nichtverbreitung berücksichtige – eine subtile Distanzierung von Trumps konfrontativerer Haltung. Die Iran-Atomdeal und US-Politik bleiben ein zentraler Streitpunkt zwischen Washington und London.

Auswirkungen und Implikationen

Diplomatie-Analysten sagen, dass der Staatsbesuch ein sorgfältig choreografierter Versuch ist, die bilateralen Beziehungen zu reparieren. 'Dieser Besuch dreht sich um Pracht und persönliche Diplomatie', sagte Dr. Sarah Jenkins von Chatham House. 'Die weiche Macht des Königs wird eingesetzt, um Risse zu reparieren, die unter der Spannung des Iran-Konflikts entstanden sind.'

Der Besuch hat auch symbolisches Gewicht, da sich die USA auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung im Juli 2026 vorbereiten. Die Kontroverse um den britischen Botschafter Christian Turner wirft jedoch noch einen Schatten. Turners Andeutung, dass Israel eine wirklich besondere Beziehung zu Washington habe, hat Fragen darüber aufgeworfen, wie London seine post-Brexit globale Positionierung navigieren soll.

FAQ: Trump, König Charles und die besondere Beziehung

Was sagte Trump zu König Charles?

Trump sagte, dass 'Amerikaner keine besseren Freunde als die Briten haben' und betonte die besondere Beziehung.

Warum steht die Beziehung unter Druck?

Wegen Trumps Kritik am britischen Mangel an vollständiger militärischer Unterstützung für Angriffe auf den Iran und durchgesickerte Äußerungen des britischen Botschafters.

Was sagte König Charles in seiner Rede vor dem Kongress?

Er rief zu Versöhnung und Erneuerung auf, betonte gemeinsame Werte und verurteilte politische Gewalt.

Wie lange dauert der Staatsbesuch?

Vier Tage in Washington D.C., mit einem Staatsbankett und Besuchen in New York.

Hat ein britischer Monarch zuvor den Kongress angesprochen?

Ja, Königin Elizabeth II. war die erste im Jahr 1991.

Quellen

Dieser Artikel basiert auf Berichterstattung von BNR Nieuwsradio, Politico, Sky News, BBC News, Reuters, CBS News und Associated Press.

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