Singapur startet fahrerlose Busse

Singapur startet fahrerlosen Busdienst in Punggol mit KI-gesteuerten Elektrofahrzeugen. Sicherheitspersonal überwacht aus der Ferne. Das Pilotprojekt könnte bis 2026 auf 5 weitere Stadtteile ausgeweitet werden.

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Ausgabe: DE

Autonome Busse in Singapur

Singapur hat seinen ersten fahrerlosen Busdienst gestartet, einen Meilenstein im Stadtverkehr. Die autonomen Busse verkehren ab heute auf einer 13-Kilometer-Strecke in Punggol und verbinden Wohngebiete mit Einrichtungen und Verkehrsknotenpunkten.

Technologie im Verkehr

Die Elektrobusse verfügen über LiDAR-Sensoren, 360-Grad-Kameras und KI-Navigationssysteme, die Verkehrsdaten in Echtzeit verarbeiten. Sie erkennen Fußgänger, Radfahrer und Hindernisse bis zu 200 Meter entfernt. Jedes Fahrzeug bietet 40 Passagieren Platz mit Rollstuhlbereichen und USB-Anschlüssen.

Sicherheit zuerst

Während der Anfangsphase überwachen Sicherheitsmitarbeiter den Betrieb aus der Ferne. Die Busse fahren maximal 40 km/h und haben Notstopptasten. Verkehrsminister Chan Chun Sing: "Dieses Pilotprojekt zeigt unser Engagement für intelligente Mobilitätslösungen, die das Fahrerlebnis verbessern und den CO2-Fußabdruck verringern."

Erweiterungspläne

Bei Erfolg wird die Verkehrsbehörde das autonome Netz bis 2026 auf 5 weitere Stadtteile ausweiten. Die Regierung hat 50 Mio. S$ für unterstützende Infrastruktur wie intelligente Ampeln und Sonderspuren bereitgestellt.

Öffentliche Reaktion

Frühe Fahrgäste berichteten von reibungslosen Fahrten. Rentnerin Tan Wei Ling bemerkte: "Es fühlte sich sicherer an als normale Busse bei starkem Regen." Der Betrieb läuft täglich von 7 bis 22 Uhr mit 10-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit.

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