Dollar unter 57%: BRICS+ und CBDCs verändern Währungsordnung

US-Dollar-Reserveanteil fällt erstmals seit 1995 auf 56,3%. BRICS+-Lokalwährungshandel, Rekordgoldkäufe und CIPS treiben die De-Dollarisierung. Erfahren Sie, was dies für die globale Finanzordnung bedeutet.

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Ausgabe: DE

Zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen des IWF zur Währungszusammensetzung der Devisenreserven im Jahr 1995 ist der US-Dollar-Anteil unter 57% gefallen – auf 56,3% im ersten Quartal 2026, so die neuesten COFER-Daten. Dies ist der achte Rückgang in Folge und ein historischer Wendepunkt. Der Rückgang von 71% im Jahr 2000 auf unter 57% heute ist nun eine datengestützte Realität, bestätigt durch IWF, World Gold Council und die chinesische Zentralbank.

Die Daten hinter dem Dollar-Rückgang

Das COFER-Dataset des IWF mit 149 Währungsbehörden und 13,1 Billionen Dollar Reserven zeigt den Dollar unter 57%. Der Euro liegt bei rund 20,25%, Yen, Pfund und Yuan bei 5,56%, 4,64% und 1,95%. Die Kategorie 'sonstige Währungen' wuchs auf etwa 10%. Dieser Rückgang ist keine plötzliche Krise, sondern eine strukturelle Verschiebung, die sich nach 2022 beschleunigte. Die Waffeneinsatz von FinanzsanktionenAufstieg von CBDC-basierten grenzüberschreitenden Zahlungssystemenabnehmende Wirksamkeit von US-Finanzsanktionenmultipolare Reservewährungsstrategien