Pilzmörderin vergiftete Ex-Mann zuvor mit Pasta

Die Australierin Erin Patterson, wegen Mordes mit Giftpilzen verurteilt, hatte zuvor versucht, ihren Ex-Mann mit kontaminierter Pasta und Curry zu vergiften. Gerichtsdokumente enthüllen frühere Vergiftungsversuche vor dem tödlichen Mittagessen 2023. Patterson legt Berufung gegen das Urteil ein.

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Frühere Vergiftungsversuche Aufgedeckt

Gerichtsdokumente belegen, dass Erin Patterson, kürzlich in Australiens berüchtigtem Pilzmordfall verurteilt, zuvor versuchte, ihren Ex-Mann durch kontaminierte Mahlzeiten wie Pasta und Curry zu vergiften. Simon Patterson überlebte mehrere Vergiftungsvorfälle vor dem tödlichen Mittagessen, das drei Leben forderte.

Zeitstrahl der Vergiftungen

2021 erkrankte Simon schwer nach dem Verzehr von Bolognese-Pasta seiner damaligen Frau. Nach einer Nacht im Krankenhaus mit starken Bauchschmerzen und Durchfall vermutete er zunächst eine Lebensmittelvergiftung. Im Mai 2022 servierte Erin ihm während eines Campingausflugs Hühnchen-Curry. Dieser Vorfall führte zu Koma und operativer Entfernung eines Darmteils.

"Während Erin das Essen zubereitete, hütete ich das Lagerfeuer und konnte sie nicht beobachten", bezeugte Simon. Im September 2022 erlitt er nach einem Gemüsewrap erneut Vergiftungssymptome mit Muskelversagen während des Krankenhaustransports.

Ermittlungen und Tödliches Mittagessen

Ein befreundeter Arzt riet Simon zum Führen eines Ernährungstagebuchs. Bis Februar 2023 beschuldigte er seine Ex-Frau explizit. Internationale Aufmerksamkeit erlangte der Fall beim Mittagessen im Juli 2023, wo Erin Rinderfilet Wellington mit giftigen Knollenblätterpilzen servierte.

Die Mahlzeit tötete ihre ehemaligen Schwiegereltern Gail und Don Patterson sowie Dons Schwester Heather Wilkinson. Heathers Ehemann Ian überlebte nach einer Lebertransplantation. Simon mied das Treffen aus Angst vor erneuter Vergiftung.

Gerichtsverfahren und Berufung

Erin Patterson erhielt letzte Monat dreifache Mordverurteilung für die Pilzvergiftungen plus versuchten Mord bezüglich Simon und Ian Wilkinson. Sie beteuert ihre Unschuld und spricht von versehentlicher Kontamination. Die jüngste Veröffentlichung der Dokumente fällt mit ihrer Berufungsvorbereitung zusammen.

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