Trump IRS-Vergleich: 1,8-Mrd.-Fonds für Verbündete

Trump lässt 10-Mrd.-Klage gegen IRS fallen und schafft 1,8-Mrd.-Fonds für Verbündete und J6-Angeklagte. Kritiker nennen es den korruptesten Akt der US-Geschichte.

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Präsident Donald Trump hat seine 10-Milliarden-Dollar-Klage gegen den Internal Revenue Service (IRS) wegen der Weitergabe seiner Steuerunterlagen fallengelassen und einen Vergleich geschlossen, der einen 1,8-Milliarden-Dollar-„Anti-Weaponization Fund“ für angebliche Opfer rechtlicher Belästigung schafft. Kritiker, darunter demokratische Führer und Ethikwächter, verurteilen den Deal als „einen der korruptesten Akte der amerikanischen Geschichte“ und eine aus Steuergeldern finanzierte Belohnung für Trumps politische Verbündete, einschließlich derer, die wegen des Kapitolsturms am 6. Januar angeklagt sind.

Was ist der Trump IRS-Vergleich und der 1,8-Milliarden-Fonds?

Der am 18. Mai 2026 verkündete Vergleich beendet Trumps 10-Milliarden-Klage gegen IRS und Finanzministerium. Die Klage vom Januar 2026 behauptete, der IRS habe Trumps Steuerdaten unzureichend geschützt, nachdem ein Auftragnehmer sie an die Presse weitergegeben hatte. Im Rahmen des Deals erhalten Trump und die Trump Organization eine formelle Entschuldigung, aber keine direkte Zahlung. Stattdessen ordnete das Justizministerium (DOJ) die Überweisung von 1,776 Milliarden Dollar an einen neu geschaffenen 'Anti-Weaponization Fund' an, der Personen entschädigen soll, die behaupten, unter früheren Regierungen zu Unrecht ermittelt, verfolgt oder ins Visier genommen worden zu sein.

Schlüsseldetails des Vergleichs

  • Klage fallengelassen: Trump ließ die 10-Milliarden-Klage am 18. Mai 2026 freiwillig fallen.
  • Fondsgröße: 1,776 Milliarden Dollar vom Finanzministerium an den DOJ-Fonds.
  • Kommission: Eine fünfköpfige Kommission, ernannt von Interimsjustizminister Todd Blanche, entscheidet über Auszahlungen.
  • Frist: Alle Mittel müssen bis Dezember 2028 verteilt sein.
  • Geheimhaltung: Die Kommission kann entscheiden, ob Zahlungsdetails offengelegt werden.

Wer könnte vom Anti-Weaponization Fund profitieren?

Der Fonds soll voraussichtlich Trumps politischen Unterstützern und Verbündeten zugutekommen. Mögliche Empfänger sind ehemalige Trump-Berater wie Peter Navarro, Steve Bannon, Mike Flynn, Rudy Giuliani und John Eastman sowie über 1.200 Personen, die im Zusammenhang mit dem Kapitolsturm am 6. Januar 2021 verurteilt oder angeklagt wurden. Interimsjustizminister Blanche weigerte sich, Zahlungen an J6-Angeklagte auszuschließen, und sagte, „jeder in diesem Land kann sich bewerben“. Jenny Cudd, eine J6-Angeklagte, erklärte: „Alle J6er werden Wiedergutmachung beantragen.“ Der Fonds ähnelt dem DOJ-Vergleichsfonds von 2025, der Landwirte in einem Diskriminierungsfall entschädigte.

Warum Kritiker es den „korruptesten Akt der amerikanischen Geschichte“ nennen

Der Vergleich hat Empörung ausgelöst. Senator Chuck Schumer sagte: „Kein Präsident sollte das Justizministerium als Belohnungsprogramm für Leute nutzen, die ihm halfen, unsere Demokratie anzugreifen.“ Donald K. Sherman von CREW nannte es „einen der korruptesten Akte der amerikanischen Geschichte“. Senator Ron Wyden bezeichnete den Fonds als „1,7-Milliarden-Dollar-Schmierfonds“. Die rechtlichen Kontroversen der Trump-Regierung häufen sich weiter.

Wie der Fonds verwaltet wird

Die fünfköpfige Kommission wird von Interimsjustizminister Todd Blanche ernannt, der zuvor Trumps persönlicher Anwalt war. Blanche sagte aus, die Kommission werde unabhängig arbeiten, aber Trump behält die Befugnis, Kommissare zu entlassen. Informationen über Antragsteller und Zahlungen können vertraulich bleiben. Der Fonds muss bis Dezember 2028 vollständig ausgezahlt sein.

FAQ: Trump IRS-Vergleich und Anti-Weaponization Fund

Worum ging es in Trumps 10-Milliarden-Klage?

Trump verklagte den IRS, nachdem ein Auftragnehmer seine Steuererklärungen an die Medien weitergegeben hatte. Er warf dem IRS vor, seine Daten nicht geschützt zu haben.

Hat Trump Geld aus dem Vergleich erhalten?

Nein. Trump und die Trump Organization erhielten eine formelle Entschuldigung, aber keine direkte Zahlung.

Wer entscheidet über Zahlungen aus dem Fonds?

Eine von Interimsjustizminister Todd Blanche ernannte fünfköpfige Kommission.

Können J6-Randalierer Geld erhalten?

Ja. Blanche schloss Zahlungen an J6-Angeklagte nicht aus. Die Kommission legt Kriterien fest.

Ist der Vergleich legal?

Rechtsexperten sind uneins. Kritiker sehen verfassungswidrige Selbstbedienung. Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben einen Antrag auf Blockade eingereicht.

Quellen

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