Ehemaliger britischer Minister Mandelson wegen Weitergabe von Staatsgeheimnissen an Epstein untersucht

Die britische Polizei untersucht den ehemaligen Minister Peter Mandelson wegen des Leakens vertraulicher Regierungsinformationen an Jeffrey Epstein während der Finanzkrise 2008. Die Enthüllungen aus den Epstein-Dokumenten zeigen auch finanzielle Transaktionen und könnten zu strafrechtlichen Ermittlungen führen.

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Ehemaliger britischer Minister wegen Weitergabe vertraulicher Informationen unter Beschuss

Die britische Polizei erwägt ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Labour-Pair Peter Mandelson nach Enthüllungen aus den Jeffrey-Epstein-Dokumenten, die belegen, dass der ehemalige Minister vertrauliche Regierungsinformationen mit dem verurteilten Sexualstraftäter teilte. Die Metropolitan Police bestätigte am 2. Februar 2026, dass sie Meldungen über "Fehlverhalten" prüft, nachdem neu veröffentlichte Dokumente zeigen, dass Mandelson während der Finanzkrise 2008 vertrauliche E-Mails an Epstein weiterleitete.

Geheimnisse der Finanzkrise geteilt

Die Dokumente zeigen, dass Mandelson, während er als Minister für Wirtschaft unter Premierminister Gordon Brown diente, E-Mails mit höchst sensiblen Regierungsinformationen an Epstein schickte. Dazu gehörten Details eines 20-Milliarden-Pfund-Regierungsverkaufsplans, Vorabinformationen über Euro-Rettungspakete und interne politische Diskussionen über Änderungen der Banker-Bonusregulierung. 'Dies stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die ministerielle Verantwortung dar,' sagte eine hochrangige Regierungsquelle, die anonym bleiben wollte. 'Das Teilen solcher Informationen mit einem verurteilten Kriminellen, unabhängig vom Kontext, ist völlig inakzeptabel.'

Finanzielle Zahlungen und Gefälligkeiten

Neben den Informationslecks enthüllen die Dokumente finanzielle Transaktionen zwischen Epstein und Mandelson. Epstein soll 75.000 US-Dollar auf Konten zugunsten von Mandelson gezahlt und den Osteopathiekurs seines Partners mit einer Zahlung von 10.000 Pfund finanziert haben. Die Enthüllungen haben Premierminister Keir Starmer veranlasst, eine Untersuchung durch das Cabinet Office anzuordnen und zu fordern, dass Mandelson aus dem Oberhaus austritt. 'Ich habe eine vollständige Überprüfung aller Kommunikation zwischen Lord Mandelson und Jeffrey Epstein während seiner Amtszeit als Minister angeordnet,' erklärte Starmer im Parlament. 'Die Öffentlichkeit verdient Transparenz und Rechenschaftspflicht.'

Juristische Konsequenzen und politische Nachwirkungen

Mandelson könnte sich wegen Fehlverhaltens im öffentlichen Amt verantworten müssen, was eine maximale lebenslange Haftstrafe zur Folge haben kann, und könnte auch wegen Marktmissbrauchs im Zusammenhang mit den vertraulichen Informationen über den Verkauf von Vermögenswerten untersucht werden. Sowohl Reform UK als auch die Scottish National Party haben den Fall formell bei der Polizei gemeldet. Der ehemalige Premierminister Gordon Brown, unter dem Mandelson diente, bezeichnete die Lecks als 'völlig inakzeptabel' und äußerte seine Enttäuschung über die Handlungen seines ehemaligen Kollegen.

Der Skandal hat breitere Auswirkungen auf die britische Politik, nur Monate nachdem Mandelson im September 2025 als britischer Botschafter in den Vereinigten Staaten entlassen wurde, nachdem frühere Enthüllungen über seine Epstein-Verbindungen bekannt wurden. Mandelson hat sich für seine Verbindung zu Epstein entschuldigt, bestreitet jedoch jegliches Fehlverhalten und behauptet, er sei 'von einem charismatischen kriminellen Lügner getäuscht worden.' Er trat im Februar 2026 aus der Labour-Partei aus, als der Druck zunahm.

Dieser Fall stellt einen der bedeutendsten politischen Skandale dar, die aus den Epstein-Dokumenten hervorgegangen sind, die zahlreiche globale Persönlichkeiten implizieren. Die Dokumente, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden, enthalten mehr als 3 Millionen Seiten Material aus Epsteins Nachlass, die umfangreiche Netzwerke von Einfluss und fragwürdigen Beziehungen unter internationalen Eliten aufdecken.

Quellen: The Guardian, The Independent, The Irish Times

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