Bitcoin könnte auf 58.000 US-Dollar fallen: Experte warnt vor makroökonomischem Druck

Bitcoin droht ein Absturz auf 58.000 US-Dollar, da der erfahrene Trader Peter Brandt vor einem bärischen Muster aufgrund restriktiver Fed-Politik und eskalierender US-EU-Handelsspannungen um Grönland warnt.

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Erfahrener Trader prognostiziert starken Bitcoin-Rückgang durch Makrodruck

Bitcoin, die weltweit größte Kryptowährung, steht vor einem erheblichen Abwärtsrisiko mit Prognosen für einen möglichen Rückgang auf 58.000 US-Dollar. Restriktive Geldpolitik der US-Notenbank und eskalierende globale Handelsspannungen schaffen einen perfekten Sturm für digitale Vermögenswerte. Der erfahrene Trader Peter Brandt, der berühmt den Bitcoin-Crash von 2018 vorhersagte, warnte davor, dass BTC innerhalb von zwei Wochen auf einen Bereich zwischen 58.000 und 62.000 US-Dollar fallen könnte. Er verwies dabei auf ein bärisches technisches Muster und herausfordernde makroökonomische Rahmenbedingungen.

Die technische Konstellation: Ein steigendes Keilmuster

Brandts Analyse konzentriert sich auf das, was technische Analysten als 'steigenden Keil' bezeichnen, ein Muster, das sich in den letzten Monaten entwickelt hat. Dieses Muster deutet typischerweise auf nachlassendes Aufwärtspotenzial hin und geht oft signifikanten Kursrückgängen voraus. '58k bis 62k US-Dollar ist, wohin ich denke, dass es geht $BTC. Wenn es dort nicht ankommt, werde ich NICHT beschämt sein, also muss ich eure Trolle das nicht in Zukunft screenshoten sehen,' schrieb Brandt auf X und erkannte die Unsicherheit an, die Marktprognosen innewohnt. Er fügte mit charakteristischer Offenheit hinzu: 'Ich liege 50% der Zeit falsch. Es stört mich nicht, falsch zu liegen.'

Makroökonomische Gegenwinde verschärfen sich

Neben der technischen Analyse verweisen Marktexperten auf grundlegendere Druckfaktoren. Jason Fernandes, Marktanalyst und Mitbegründer von AdLunam, betont, dass makroökonomische Kräfte der primäre Treiber sind: 'Brandts Ziel von 58.000–62.000 US-Dollar ist technisch erreichbar, aber Charts sind hier nicht der Treiber, die Makroökonomie ist es.' Die anhaltend restriktive Geldpolitik der Federal Reserve, mit Zinssätzen, die trotz sinkender Inflation hoch bleiben, hat die Liquidität an den Finanzmärkten eingeschränkt. Fed-Politikentscheidungen zeigen eine zunehmende Korrelation mit Kryptowährungs-Preisbewegungen, da die institutionelle Adoption wächst.

Geopolitische Spannungen schüren das Feuer

Die geldpolitischen Herausforderungen werden durch eskalierende Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union verschärft, insbesondere im Zusammenhang mit Souveränitätsstreitigkeiten um Grönland. Handelsspannungen drohen, Zolleskalationen auszulösen, die die Inflation in die Weltwirtschaft zurückbringen und erwartete Zinssenkungen möglicherweise verzögern könnten. Fernandes stellt fest: 'Jede Eskalation bei Zöllen oder geopolitischen Reibungen riskiert, die Inflation erneut anzuheizen und Zinssenkungen zu verzögern. Spannungen zwischen den USA und Europa über Grönland könnten sich ebenfalls intensivieren, was eine defensive Hochzinspolitik wahrscheinlicher macht.'

Optionsmarkt signalisiert Vorsicht

Marktdaten stützen die vorsichtige Aussicht. Der Optionshandel auf dezentralen Plattformen und großen Börsen wie Deribit deutet auf eine Wahrscheinlichkeit von etwa 30% hin, dass Bitcoin bis Juni unter 80.000 US-Dollar gehandelt wird. Diese Positionierung spiegelt wachsende Sorgen über anhaltende Volatilität und potenzielle Abwärtsrisiken wider. Mati Greenspan, Gründer von Quantum Economics, stimmt der Einschätzung zu: 'Wie Brandt feststellte, besteht eine 50-50-Chance, dass der Preis so weit fällt. Technische Konstellationen sind wichtig, aber nach mehreren Jahren von Fed-getriebener Liquiditätsentnahme und einer der schlechtesten Volkswirtschaften seit Jahrzehnten werden makroökonomische Bedingungen wahrscheinlich mehr ausmachen als jedes einzelne Chartmuster.'

Historischer Kontext und Marktpsychologie

Bitcoins aktuelle Situation zeigt einige Ähnlichkeiten mit früheren Marktzyklen. Die Kryptowährung, erstmals 2009 geschaffen, hat zahlreiche Boom-Bust-Zyklen erlebt, die oft mit breiteren Finanzmarktbedingungen korreliert waren. Was die aktuelle Umgebung besonders herausfordernd macht, ist die Konvergenz mehrerer negativer Faktoren: restriktive Geldpolitik, geopolitische Unsicherheit und technische Indikatoren, die alle in die gleiche Richtung weisen. Solange 'die Zinssätze restriktiv bleiben und die Liquidität begrenzt ist, ist eine Bewegung zurück in den mittleren 50.000-US-Dollar-Bereich für Bitcoin fest im Blick,' schließt Fernandes.

Investoren wird geraten, Entwicklungen rund um die Federal-Reserve-Politik, die US-EU-Handelsverhandlungen und wichtige technische Niveaus zu verfolgen, während der Kryptowährungsmarkt diese turbulenten Gewässer navigiert. Obwohl Bitcoin in der Vergangenheit Widerstandsfähigkeit gegenüber Herausforderungen gezeigt hat, stellt die aktuelle Kombination aus makroökonomischem Druck einen seiner bedeutendsten Tests in den letzten Jahren dar.

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