EU-KI-Verordnung tritt in Kraft: Neue Compliance-Anforderungen

EU's umfassende KI-Verordnung Durchsetzung beginnt, mit risikobasierter Regulierung, verbotenen Anwendungen und Compliance-Anforderungen für KI-Systeme in allen Mitgliedstaaten.

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Europäische Union implementiert wegweisendes KI-Regulierungsrahmenwerk

Der Artificial Intelligence Act der Europäischen Union, einer der weltweit umfassendsten KI-Regulierungsrahmen, ist offiziell in die Durchsetzungsphase eingetreten ab September 2025. Die Gesetzgebung, die im August 2024 in Kraft trat, etabliert einen risikobasierten Ansatz für künstliche Intelligenz Governance in allen 27 Mitgliedstaaten.

Risikobasiertes Klassifizierungssystem

Der KI-Act kategorisiert KI-Systeme in vier verschiedene Risikostufen: inakzeptables Risiko, hohes Risiko, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Dies stellt einen Paradigmenwechsel dar, wie wir KI-Governance angehen, erklärte Maria Schmidt, Sprecherin der Europäischen Kommission. Wir bewegen uns von reaktiver Regulierung zu proaktivem Risikomanagement.

Anwendungen, die als inakzeptable Risiken eingestuft werden, sind vollständig verboten, einschließlich KI-Systeme, die menschliches Verhalten manipulieren oder Echtzeit-Fernbiometrie in öffentlichen Räumen verwenden. Hochrisiko-Anwendungen, insbesondere solche in Gesundheitswesen, Bildung und kritischer Infrastruktur, müssen rigorose Konformitätsbewertungen durchlaufen und kontinuierliches Compliance-Monitoring aufrechterhalten.

Anforderungen für allgemeine KI

Die Gesetzgebung behandelt speziell Foundation-Modelle wie ChatGPT, die Transparenzverpflichtungen für die meisten Systeme und zusätzliche Evaluierungen für Hochleistungsmodelle erfordern. Open-Source-Modelle erhalten reduzierte Anforderungen, erläuterte KI-Politikexperte Dr. Thomas Weber, aber alle Anbieter müssen sicherstellen, dass ihre Systeme den Schutz grundlegender Rechte gewährleisten.

Der Act schafft ein Europäisches Artificial Intelligence Board zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen nationalen Behörden und zur Gewährleistung einer einheitlichen Durchsetzung in der gesamten EU. Wie die DSGVO hat der KI-Act extraterritoriale Reichweite und gilt für Anbieter außerhalb der EU, wenn sie Nutzer within the bloc bedienen.

Umsetzungszeitplan

Bestimmungen werden über die nächsten 6 bis 36 Monate schrittweise eingeführt, wodurch Organisationen Zeit haben, ihre KI-Systeme an die neuen Anforderungen anzupassen. Unternehmen, die KI within der EU entwickeln oder einsetzen, müssen nun gründliche Risikobewertungen durchführen und angemessene Sicherheitsvorkehrungen implementieren.

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