Die große Abwicklung: Wie die BRICS+-Entdollarisierung die globale Finanzlandschaft 2026 neu gestaltet
Im Jahr 2026 treibt die BRICS+-Allianz die bedeutendste strukturelle Neuausrichtung des globalen Währungssystems seit Bretton Woods voran. Der Dollar-Anteil an den Devisenreserven fiel unter 57%, über 67% des Intra-BRICS-Handels werden in lokalen Währungen abgewickelt, und die Zentralbanken kauften 2025 rekordverdächtige 1.237 Tonnen Gold. Dieser Artikel analysiert die Treiber – von der Waffenisierung von Sanktionen und US-Schulden über 36 Billionen Dollar bis hin zum Start von BRICS Pay und dem goldgedeckten 'Unit'-Abrechnungstoken – und untersucht, was ein nachdollarisches Gleichgewicht für Investoren, Zentralbanken und globale Handelskorridore bedeutet.
Kontext: Die schwindende Dominanz des Dollars
Der US-Dollar ist seit dem Bretton-Woods-Abkommen von 1944 die wichtigste Reservewährung der Welt. Doch mehrere strukturelle Faktoren untergraben diese Vorherrschaft. Laut COFER-Daten des IWF fiel der Dollar-Anteil an den globalen Devisenreserven im 1. Quartal 2026 auf rund 56,3% – den niedrigsten Stand seit 1995 und ein Rückgang von 71% im Jahr 2000. Die Waffenisierung von FinanzsanktionenErosion des Petrodollar-SystemsBRICS New Development BankRolle des Euro als Reservewährung