Unternehmen diversifizieren Produktion gegen Lieferkettenrisiken

Unternehmen diversifizieren Produktionsstandorte gegen Lieferkettenrisiken, 88% strukturieren bis 2025 um. Strategien umfassen geografische Diversifizierung und Lokalisierung.

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Die große Neuordnung der Lieferketten

Weltweit beschleunigen Unternehmen ihre Bemühungen, Produktionsstandorte zu diversifizieren und Abhängigkeiten von einzelnen Ländern zu verringern. Aktuellen Daten zufolge planen 88% der Unternehmen bis 2025, ihre Lieferketten neu zu konfigurieren, wobei fast die Hälfte auf geografische Diversifizierung setzt. Dieser strategische Wandel ist eine Reaktion auf Schwachstellen, die während jüngster Handelskriege und geopolitischer Spannungen aufgedeckt wurden.

Warum Diversifizierung wichtig ist

Die COVID-19-Pandemie zeigte, wie konzentrierte Produktionszentren globale Operationen lahmlegen können. Unternehmen wie Nike, das zuvor 50% seiner Schuhe in Vietnam produzierte, sahen sich massiven Störungen gegenüber. Nike verlagert nun die Produktion für Nordamerika nach Mexiko und für Südostasien nach Indien und beschafft Materialien lokal.

Zwei Hauptstrategien

Unternehmen verfolgen zwei Ansätze:

  1. Geografische Diversifizierung (46%): Verteilung der Aktivitäten auf mehrere Regionen
  2. Lokalisierung (42%): Regionale Konzentration (22%) und Rückverlagerung (20%)

"Nearshoring-Strategien gewinnen an Bedeutung", betont Marko Kovacevic vom Digital Supply Chain Institute.

Menschliche und technische Dimensionen

Arbeitskräfteüberlegungen beeinflussen Standortentscheidungen erheblich. Gleichzeitig helfen KI-Tools bei der Optimierung der Lagerverwaltung.

Zukunftsaussichten

Osteuropäische Länder wie die Slowakei und Ungarn entwickeln sich zu Produktionszentren. Dieser Umbau wird sich voraussichtlich durch das Jahrzehnt fortsetzen.

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