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Monaco-Anschlag: Ukrainerin auf Roter Liste

Die 39-jährige Ukrainerin Anastasiia Berezovska wird dringend verdächtigt, am 29. Juni in Monaco einen Bombenanschlag auf den Oligarchen Vadym Yermolaiev verübt zu haben. Interpol setzte sie auf die Rote Liste.

Monaco-Anschlag: Ukrainerin auf Roter Liste
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Überblick über den Bombenanschlag in Monaco

Am 29. Juni 2026 erschütterte eine ausgeklügelte Paketbombenexplosion das Luxusviertel La Rousse in Monaco und verletzte drei Menschen schwer, darunter einen sanktionierten ukrainischen Oligarchen. Der Anschlag ereignete sich am Eingang des Sun's Palace Apartmentgebäudes, ausgelöst per Handy. Interpol hat eine Rote Liste für die Hauptverdächtige, die 39-jährige Ukrainerin Anastasiia Berezovska, ausgestellt, die sich als Mann verkleidet haben soll.

Wer ist die Verdächtige? Anastasiia Berezovska

Berezovska, eine in Deutschland lebende Ukrainerin, wird beschuldigt, den Sprengsatz platziert zu haben. Sie trug einen Buckethut und hat ein auffälliges Schlangentattoo am rechten Arm. Die Rote Liste (Notice #2026-47934) wirft ihr versuchten Mord, das Legen einer Bombe und kriminelle Verschwörung vor. Ermittler vermuten Komplizen. Sie floh über Frankreich nach Italien; zuletzt gesehen in Frankfurt.

Die Opfer: Vadym Yermolaiev und Familie

Hauptziel war der 58-jährige Oligarch Vadym Yermolaiev, der von der Ukraine im Dezember 2023 sanktioniert wurde wegen Geschäften mit der besetzten Krim. Er bestreitet die Vorwürfe und unterstützt die ukrainischen Streitkräfte. Die anderen Opfer sind seine Partnerin (46) und sein 13-jähriger Sohn, die lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Mögliche Motive: Organisierte Kriminalität oder politische Rache?

Die Ermittler prüfen mehrere Theorien. Laut Le Monde könnte es eine Abrechnung im organisierten Verbrechen sein. Ukrainische Medien verbinden den Anschlag mit betrügerischen Callcentern in Dnipro, die von Yermolaievs Sohn Artur betrieben wurden. Artur wurde 2025 in Estland verurteilt. Die geopolitischen Auswirkungen des Bombenanschlags auf Monaco werden weiter untersucht.

Internationale Fahndung und Interpol-Rote-Liste

Die Rote Liste fordert weltweite Festnahme. Die Behörden von Monaco, Frankreich, Deutschland und Italien kooperieren. Prinz Albert II. verurteilte die Tat. Der Fall wirft Fragen zu Sicherheitsprotokollen in wohlhabenden Jurisdiktionen auf.

FAQ: Bombenanschlag Monaco 2026

Was geschah in Monaco?

Am 29. Juni 2026 explodierte eine Bombe in einem Rucksack am Eingang eines Wohngebäudes. Drei Personen wurden schwer verletzt.

Wer ist die Verdächtige?

Anastasiia Berezovska, 39, Ukrainerin, mit Schlangentattoo. Interpol-Rote-Liste.

Warum wurde Yermolaiev angegriffen?

Er ist ein sanktionierter Oligarch; auch Verbindungen zu Callcenter-Betrug werden geprüft.

Handelt es sich um Terrorismus?

Nein, die Staatsanwaltschaft stuft es als versuchten Mord und kriminelle Verschwörung ein.

Was ist eine Interpol-Rote-Liste?

Ein Ersuchen an die Polizei weltweit, eine Person vorläufig festzunehmen.

Quellen

Dieser Artikel basiert auf Berichten von NOS, AP News, BBC, CBC, CNN, The Kyiv Independent, Le Monde und Interpol. Stand: 3. Juli 2026.

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