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Monaco-Bombenanschlag: Versuchter Mord, kein Terror | Update

Bombenanschlag in Monaco am 29. Juni 2026 als versuchter Mord an Oligarch Jermolajew, kein Terrorakt. Drei Verletzte, Täter flüchtig. Fürst Albert II. verurteilt.

Monaco-Bombenanschlag: Versuchter Mord, kein Terror | Update
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Bombenanschlag in Monaco als versuchter Mord eingestuft

Der Generalstaatsanwalt von Monaco hat bestätigt, dass der Bombenanschlag vom 29. Juni 2026, bei dem drei Mitglieder einer ukrainischen Familie verletzt wurden, als versuchter Mord und nicht als Terroranschlag untersucht wird. Die Explosion einer mit Bolzen und Schrot gefüllten Rucksackbombe ereignete sich am Eingang eines Wohngebäudes in der Rue Révérend-Père-Louis-Frolla nahe der französischen Grenze. Hauptziel war offenbar der ukrainische Oligarch Wadym Jermolajew, 58, der im Dezember 2023 von der Ukraine sanktioniert wurde. Jermolajew, seine Frau Anna und ihr 13-jähriger Sohn wurden verletzt.

Was geschah?

Ein unbekannter Täter legte gegen 21:00 Uhr Ortszeit einen Rucksack mit Sprengsatz am Eingang ab und ging ruhig weg. Als die Familie eintrat, detonierte die mit Schrauben und Metallkugeln gefüllte Bombe. Die Explosion zertrümmerte Fenster und verursachte Schäden. Sechs Wohnungen sind unbewohnbar. Der Täter floh nach Beausoleil, Frankreich. Eine Fahndung mit über 100 Beamten läuft; er ist weiterhin flüchtig.

Opfer und Verletzungen

  • Wadym Jermolajew: Schrapnellwunden und Verbrennungen; nicht mehr in Lebensgefahr.
  • Anna Jermolajewa: Kritische Verletzungen, beidseitige Unterschenkelamputation; weiterhin in Lebensgefahr.
  • 13-jähriger Sohn: Leichtere Verletzungen, nicht kritisch.

Vier weitere Personen erlitten Schock und Schnittwunden.

Kein Terrorismus

Der Generalstaatsanwalt schloss ein terroristisches Motiv aus. Der Fall wird als versuchter Mord geführt. Staatsminister Mirmand sagte:

„Die drei Opfer waren auf dem Heimweg und wurden getroffen, als sie das Gebäude betraten. Es scheint, dass der Angriff speziell auf die Familie gerichtet war.“
Der gezielte Angriff auf ukrainische Oligarchen wirft Fragen zur Sicherheit auf. Der Vorfall erinnert an die Ermordung eines ukrainischen Ex-Politikers in Madrid.

Reaktion von Fürst Albert II.

Fürst Albert II. brach seine Reise ab und verurteilte die „abscheuliche Tat“. Er bekräftigte:

„Mehr denn je wird Monaco geeint im Kampf gegen Gewalt und Kriminalität bleiben. Die Sicherheit unserer Gemeinschaft war schon immer eine Priorität; sie wird es auch weiterhin sein.“

Mögliche Motive

Offizielle Motive werden untersucht. Das ukrainische Medium Ukrainska Pravda verbindet den Anschlag mit Betrugs-Callcentern in Dnipro, an denen Jermolajews Sohn Artur beteiligt gewesen sein soll. Artur wurde nach Estland ausgeliefert wegen Telefonbetrugs mit über 100 Millionen Euro. Eine andere Spur betrifft Jermolajews Geschäfte auf der Krim. Die Ukraine-Sanktionen gegen pro-russische Geschäftsleute schaffen ein komplexes Netz von Zielen.

Sicherheitsauswirkungen

Monaco gilt als sicherster Ort der Welt. Dieser Anschlag ist der erste seiner Art. Eine Überprüfung der Sicherheitsprotokolle läuft.

FAQ

War es ein Terroranschlag?

Nein, es wird als versuchter Mord untersucht.

Wer war das Ziel?

Wadym Jermolajew, ein ukrainischer Oligarch unter Sanktionen.

Wie viele Verletzte?

Drei direkt, vier weitere leicht verletzt.

Wurde der Täter gefasst?

Nein, er ist flüchtig; Fahndung läuft.

Welcher Sprengsatz?

Ein mit Schrauben und Metallkugeln gefüllter Rucksack.

Quellen

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