Pariser Bombendrohungen erklärt: Tour Montparnasse & Sciences Po evakuiert
Am 20. Februar 2026 erlebte Paris eine große Sicherheitswarnung, als zwei der markantesten Wahrzeichen der Stadt—der 210 Meter hohe Tour-Montparnasse-Wolkenkratzer und die prestigeträchtige Sciences-Po-Universität—nach Bombendrohungen, die gegen 18:00 Uhr Ortszeit eingingen, evakuiert wurden. Die koordinierten Drohungen, die auch den Eiffelturm erwähnten, lösten sofortige Polizeimaßnahmen und vorsorgliche Evakuierungen aus, die Tausende von Arbeitern, Studenten und Touristen in der französischen Hauptstadt betrafen.
Was geschah während der Pariser Bombendrohungen?
Laut dem französischen Nachrichtensender BFMTV erhielten die Behörden am 20. Februar 2026 gegen 18:00 Uhr mehrere E-Mails mit Drohungen über Sprengsätze an mehreren Pariser Wahrzeichen. Der Tour Montparnasse, eines der höchsten Gebäude in Paris mit 212 Metern und etwa 5.000 täglichen Arbeitern sowie beliebten Aussichtsplattformen, wurde sofort evakuiert. Gleichzeitig wurde auch die Sciences Po Paris—die elitäre politikwissenschaftliche Einrichtung, die Frankreichs zukünftige Führungskräfte ausbildet—vorsorglich geräumt.
Die Polizei führte gründliche Durchsuchungen beider Standorte mit Spürhunden und spezialisierten Teams durch, wobei die Operationen mehrere Stunden dauerten. 'Wir nehmen alle Drohungen ernst und folgen etablierten Sicherheitsprotokollen,' sagte ein Sprecher der Pariser Polizei. An beiden Standorten wurden keine Sprengstoffe gefunden, und die Gebäude wurden nach umfassenden Inspektionen für sicher erklärt.
Wichtige betroffene Standorte
Die Bombendrohungen zielten speziell auf drei große Pariser Wahrzeichen ab:
- Tour Montparnasse: Der 59-stöckige Bürowolkenkratzer, der 1973 fertiggestellt wurde und das höchste Gebäude innerhalb der Pariser Stadtgrenzen bleibt, mit Aussichtsplattformen im 56. Stock, die täglich Tausende von Touristen anziehen.
- Sciences Po Paris: Das prestigeträchtige Institut für Politische Studien, gegründet 1872, zentral in Paris gelegen und bekannt für die Ausbildung französischer politischer und administrativer Eliten.
- Eiffelturm: Obwohl in Polizeiberichten erwähnt, wurde das ikonische Wahrzeichen nicht evakuiert, da die Behörden basierend auf der Bedrohungsbewertung keine sofortige Räumung für erforderlich hielten.
Kontext: Regelmäßige Bombendrohungen in Paris
Dieser Vorfall folgt einem Muster von häufigen Sicherheitsalarmen in europäischen Hauptstädten, die in den letzten Jahren immer häufiger geworden sind. Laut Le Parisien kommen Bombendrohungen regelmäßig in der französischen Hauptstadt vor, wobei ein ähnlicher Vorfall nur Tage zuvor im Hauptquartier der radikal-linken Partei La France Insoumise (LFI) stattfand.
Die LFI-Drohung war besonders sensibel, da sie auf den kürzlichen Tod des 23-jährigen französischen Studenten und Aktivisten Quentin Deranque anspielte, der nach einem gewaltsamen Angriff an seinen Verletzungen starb. Einer der in diesem Fall festgenommenen Verdächtigen war angeblich ein LFI-Mitarbeiter, was die politische Spannung in der Sicherheitssituation erhöhte.
Frankreichs Sicherheitslandschaft
Frankreich hat in den letzten zehn Jahren erhebliche terroristische Bedrohungen erlebt, mit 2.654 Vorfällen seit 1970 und 82 islamistischen Anschlägen zwischen 1979 und 2021. Dies erklärt die verschärften Sicherheitsprotokolle in französischen Städten und den vorsorglichen Ansatz bei solchen Vorfällen.
Polizeireaktion und Sicherheitsverfahren
Die französischen Behörden folgten etablierten Anti-Terrorismus-Protokollen:
- Sofortige Bedrohungsbewertung: Bewertung der E-Mail-Drohungen gegen 18:00 Uhr
- Vorsorgliche Evakuierungen: Gebäude wurden vor Durchsuchungen geräumt
- Umfassende Durchsuchungen: Spezialteams mit Spürhunden führten Inspektionen durch
- Absicherung des Gebiets: Absp erung betroffener Bereiche
- Öffentliche Kommunikation: Aufforderung zur Meidung betroffener Gebiete
Die Pariser Präfektur koordinierte die Operation, um Sicherheit zu gewährleisten und Störungen zu minimieren.
Auswirkungen und Implikationen
Die Bombendrohungen im Februar 2026 heben wichtige Trends hervor:
- Wirtschaftliche Auswirkungen: Evakuierung betraf 5.000 Arbeiter und störte Geschäfte
- Bildungsstörungen: Unterbrechung an Sciences Po
- Tourismusbedenken: Sicherheit an Besucherstandorten
- Psychologische Effekte: Öffentliche Angst in Großstädten
Sicherheitsexperten betonen, dass Behörden jede Drohung ernst nehmen müssen. 'Die Kosten, eine echte Bedrohung zu ignorieren, sind einfach zu hoch,' erklärte ein europäischer Anti-Terrorismus-Analyst. 'Diese vorsorglichen Evakuierungen sind für die öffentliche Sicherheit notwendig.'
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Gebäude wurden am 20. Februar 2026 in Paris evakuiert?
Der Tour-Montparnasse-Wolkenkratzer und die Sciences-Po-Paris-Universität wurden nach Bombendrohungen evakuiert. Der Eiffelturm wurde erwähnt, aber nicht evakuiert.
Wurden bei den Durchsuchungen Sprengstoffe gefunden?
An beiden Standorten wurden keine Sprengstoffe gefunden.
Wie häufig sind Bombendrohungen in Paris?
Laut französischen Medien kommen Bombendrohungen regelmäßig vor, ähnliche Vorfälle sind häufig.
Um welche Uhrzeit gingen die Drohungen ein?
Die E-Mails gingen gegen 18:00 Uhr Ortszeit am 20. Februar 2026 ein.
Wie hoch ist der Tour Montparnasse?
Der Tour Montparnasse ist 210 Meter hoch mit 59 Stockwerken, das höchste Gebäude in Paris.
Quellen
BFMTV-Bericht zu Pariser Evakuierungen
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