F-4-Phantom-Absturz: 2 Piloten bei Flugschau 2026 getötet

F-4-Phantom-Absturz bei der Athens Flying Week 2026 am 5. September 2026: Zwei Piloten kamen ums Leben, als die Maschine in Tanagra zerbrach und Feuer fing.

F-4-Phantom-Absturz: 2 Piloten bei Flugschau 2026 getötet
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Ausgabe: DE

Ein Absturz einer griechischen F-4 Phantom während der Athens Flying Week 2026 tötete am Samstagnachmittag zwei Piloten der griechischen Luftwaffe und verwandelte eine Routinevorführung in eine nationale Tragödie. Der zweisitzige Kampfjet stürzte gegen 14:55 Uhr Ortszeit auf der Luftwaffenbasis Tanagra, etwa 60 Kilometer nördlich von Athen, nur etwa drei Minuten nach dem Start ab. Tausende Zuschauer mussten entsetzt mitansehen, wie das Flugzeug an Höhe verlor, auf den Boden prallte und in Flammen aufging.

Was geschah bei der Athens Flying Week 2026?

Der Vorfall ereignete sich am Eröffnungstag der Athens Flying Week 2026, die von den Organisatoren als größte Flugschau Südosteuropas bezeichnet wird. Die Maschine, eine F-4E AUP Phantom II mit der Hecknummer 01504, gehörte zur 338. Staffel „Ares“ des 117. Kampfgeschwaders auf der Basis Andravida. Augenzeugen berichteten, dass das Flugzeug während eines Tiefflugmanövers plötzlich an Höhe verlor, beim Aufprall in zwei Teile zerbrach und an zwei getrennten Stellen Feuer fing.

„Wir sahen, wie der Jet plötzlich an Höhe verlor, bevor er auf den Boden krachte und explodierte“, sagte ein Zuschauer lokalen Medien. Verletzte Zuschauer gab es nicht, aber beide Besatzungsmitglieder starben. Der griechische Staatssender ERT berichtete, die Maschine sei kurz zuvor betankt worden.

Griechischer F-4-Phantom-Absturz: Besatzung und Notfallmaßnahmen

Wer waren die Piloten?

Bei den Opfern handelt es sich um Staffelkapitän Ioannis Blesias (40) und Oberleutnant Dimitrios Petrou (37), beide erfahrene Flieger und Väter kleiner Kinder. Keiner der Piloten schien sich laut Videoaufnahmen, die von Luftfahrtanalysten ausgewertet wurden, per Schleudersitz gerettet zu haben. Die F-4-Phantom-Flotte ist seit 1974 bei der griechischen Luftwaffe im Dienst und stand kurz vor der Ausmusterung.

Brandbekämpfung und Rettungsaktion

Mehr als 80 Feuerwehrleute und 11 Löschflugzeuge und -hubschrauber wurden eingesetzt, um den Brand zu bekämpfen, der sich auf nahegelegenes Waldgebiet und eine Industriezone ausbreitete. Für die Gegend wurde ein Notruf über 112 herausgegeben. Die Bergung der Leichen der Piloten verzögerte sich wegen der Intensität des Feuers, doch beide wurden später gefunden. Die Flugschau wurde unmittelbar nach dem Absturz abgesagt.

Die wichtigsten Fakten zum Absturz

  • Datum und Zeit: 5. September 2026, gegen 14:55 Uhr Ortszeit
  • Ort: Luftwaffenbasis Tanagra, 60 km nördlich von Athen, Griechenland
  • Flugzeug: F-4E AUP Phantom II, Hecknummer 01504, 338. Staffel „Ares“
  • Opfer: Zwei Piloten getötet; keine Zuschauer verletzt
  • Einsatz: Über 80 Feuerwehrleute, 11 Löschflugzeuge/-hubschrauber
  • Status: Ermittlungen laufen; dreitägige Staatstrauer

Folgen, Untersuchung und Staatstrauer

Griechenlands Verteidigungsminister verhängte dreitägige Trauer in den Streitkräften, und Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sprach den Familien sein Beileid aus. „Griechenland trauert um den Verlust zweier tapferer Piloten“, sagte Mitsotakis. Der Absturz hat die Kritik an den alternden F-4-Maschinen erneuert, die kurz vor ihrer geplanten Ausmusterung noch vorgeführt wurden, während Griechenland die Modernisierung der Luftwaffe mit Rafale-Jets, modernisierten F-16 und bestellten F-35 vorantreibt. Eine offizielle Untersuchung der griechischen Luftwaffe läuft, um zu klären, ob mechanisches Versagen, Pilotenfehler oder andere Faktoren den Absturz verursacht haben.

Häufig gestellte Fragen

Was verursachte den griechischen F-4-Phantom-Absturz?

Die Ursache ist noch nicht geklärt. Ein Ausschuss der griechischen Luftwaffe untersucht mögliches mechanisches Versagen, Pilotenfehler und Umweltfaktoren. Die Maschine zerbrach Berichten zufolge in zwei Teile und war kurz zuvor betankt worden.

Wer waren die getöteten Piloten?

Staffelkapitän Ioannis Blesias (40) und Oberleutnant Dimitrios Petrou (37) von der 338. Staffel „Ares“ kamen bei dem Absturz ums Leben.

Wo ereignete sich der Absturz?

Der Absturz geschah auf der Luftwaffenbasis Tanagra, etwa 60 km nördlich von Athen, während der Athens Flying Week 2026 am 5. September 2026.

Wurden Zuschauer verletzt?

Es wurden keine Zuschauer verletzt, allerdings wurden zwei Zivilisten verletzt, als Trümmerteile in eine nahegelegene Industriezone geschleudert wurden. Die Rettungskräfte löschten Brände an zwei Orten.

Wurde die Athens Flying Week 2026 abgesagt?

Ja, die Flugschau wurde sofort nach dem Absturz abgebrochen. Ob die Veranstaltungen am Folgetag stattfinden würden, war zunächst unklar.

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