Was geschah in Belgien?
Eddy De Mulder, ein 60-jähriger Belgier, starb letzte Woche nach einem Angriff von Gelbbein-Hornissen an seinem Stall. Laut HLN fiel er nach mehreren Stichen ins Koma und starb wenige Tage später.
Am Donnerstagabend wollte er seinem Pony Heu geben. Sein Neffe Guy sagte zu HLN: „Als er das Heu schüttelte, flogen die Hornissen plötzlich auf ihn zu.“ Das Nest hing direkt über dem Stall.
„Er wurde mehrfach gestochen“, so Guy. „Sein Gesicht war völlig geschwollen.“ Eddy begann zu würgen und erlitt einen Herzstillstand.
Was sind Gelbbein-Hornissen?
Die Gelbbein-Hornisse (Vespa velutina), auch Asiatische Hornisse genannt, ist eine invasive Art aus Südostasien. Sie ist kleiner als die Europäische Hornisse, aber ihre Nester können mehrere tausend Individuen beherbergen.
Anders als einheimische Hornissen verteidigen sie ihre Nester aggressiv und bedrohen Honigbienen. Dieser Vorfall bestätigt Warnungen über invasive Hornissenarten in Europa.
Wie gefährlich ist ein Angriff?
Ein einzelner Stich verursacht laut einem Hornissenbekämpfer meist nur lokale Reizungen. Bei Massenangriffen kann die Giftmenge jedoch lebensbedrohlich werden – auch ohne Allergie.
De Mulder war nicht allergisch. „Die Hornissen griffen so massiv an, dass die Giftmenge zu groß war“, sagte sein Neffe. Nach dem Angriff schwoll sein Gesicht an, er würgte und erlitt einen Herzstillstand.
Bei Atemnot, Schwellungen im Mund oder Schwindel nach Stichen rufen Sie sofort den Notdienst. Auch bei mehreren Stichen im Gesicht oder Hals ist ärztliche Hilfe nötig.
Was tun bei einem Hornissennest?
Entfernen Sie ein Nest nicht selbst. Störungen können einen Massenangriff auslösen. Kontaktieren Sie einen Fachmann oder die Behörden.
- Mindestens 5 Meter Abstand halten
- Keine Äste oder Heu in Nestnähe schütteln
- Nachbarn warnen und Bereich markieren
- Professionellen Bekämpfer oder Notdienst rufen
Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse hat neue Richtlinien zur Entfernung von Hornissennestern veranlasst.
Auswirkungen und Sicherheitswarnungen
Der tödliche Angriff zeigt das Gesundheitsrisiko durch invasive Gelbbein-Hornissen in Belgien. Mehrere Stiche können den Körper überfordern, besonders bei älteren Menschen.
Behörden beobachten die Art wegen ihrer Gefahr für Bienen und ihr aggressives Verhalten. Hornissennester in Wohnnähe sollten gemeldet und professionell entfernt werden. Ähnlich wie bei jüngsten hornissenbedingten Vorfällen in Europa ist Früherkennung wichtig.
FAQ
Was ist eine Gelbbein-Hornisse?
Eine invasive Hornissenart aus Südostasien, kleiner als die Europäische Hornisse, aber mit großen, aggressiv verteidigten Nestern.
Kann ein Stich tödlich sein?
Ja, selten. Mehrere Stiche können genug Gift abgeben, um Würgen, Herzstillstand oder Tod zu verursachen.
Wo geschah der Angriff?
In Belgien, als ein 60-Jähriger sein Pony fütterte. Die Hornissen griffen an, als er das Heu schüttelte.
Was tun bei einem Angriff?
Schnell weggehen, ohne zu schlagen, Schutz suchen und bei mehrfachen Stichen den Notdienst rufen.
Wie entfernt man ein Nest sicher?
Nicht selbst entfernen, sondern einen Fachmann oder die Behörden kontaktieren.
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