Sieben PAOK-Fans sterben bei Verkehrsunfall in Rumänien

Sieben Fans von PAOK Saloniki starben bei einem Unfall zwischen einem Kleinbus und einem LKW in Rumänien auf dem Weg zu einem Europa-League-Spiel in Lyon. Drei weitere wurden auf der gefährlichen DN6-Autobahn verletzt.

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Schwerer Verkehrsunfall fordert Leben griechischer Fußballfans

Ein verheerender Verkehrsunfall im Westen Rumäniens hat das Leben von sieben Anhängern des griechischen Fußballvereins PAOK Saloniki gefordert. Die Fans waren auf dem Weg nach Lyon, Frankreich, um das UEFA-Europa-League-Spiel ihres Teams gegen Olympique Lyonnais zu besuchen, als ihr Kleinbus am Dienstag, den 27. Januar 2026, frontal mit einem LKW kollidierte.

Details der tödlichen Kollision

Der Unfall ereignete sich auf der DN6-E70-Autobahn bei Lugojel im Kreis Timiș, Rumänien. Laut Dashcam-Aufnahmen, die online kursieren, versuchte der schwarze Kleinbus mit zehn PAOK-Fans ein Überholmanöver, verlor die Kontrolle und schoss auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden LKW zusammenstieß. Der Aufprall war katastrophal, wobei der Kleinbus auseinandergerissen wurde und im Straßengraben landete.

'Unser aufrichtiges Beileid gilt den Familien dieser jungen Menschen. In ihrem unerträglichen Schmerz werden sie nicht allein sein. Die große Familie von PAOK wird immer an ihrer Seite stehen, um diesen Schmerz so weit wie möglich zu lindern,' sagte PAOK in einer offiziellen Erklärung.

Opfer und Nachwirkungen

Alle sieben Opfer starben noch am Unfallort. Drei weitere Insassen wurden verletzt, von denen sich einer laut Berichten in kritischem Zustand im Universitätskrankenhaus von Timișoara befindet. Griechische Medien berichten, dass alle Opfer junge Männer im Alter von 25-30 Jahren aus Thessaloniki und Umgebung in Nordgriechenland waren.

Die DN6-Autobahn, auf der sich der Unfall ereignete, ist als gefährlich berüchtigt und wird aufgrund der hohen Todesrate von 60-70 Personen pro Jahr oft als 'Straße des Todes' bezeichnet. Die rumänischen Behörden haben eine Untersuchung zu den genauen Umständen des Unfalls eingeleitet.

Fußballgemeinschaft in Trauer

Die Tragödie hat Schockwellen durch die griechische und europäische Fußballgemeinschaft gesendet. PAOK-Präsident Ivan Savvidis bezeichnete den Vorfall als eine 'unsagbare Tragödie' und trauerte um den Verlust junger Fans, die unterwegs waren, um ihr Team zu unterstützen. Die Flaggen wehten auf halbmast am Toumba-Stadion von PAOK in Thessaloniki.

Olympique Lyonnais kündigte an, dass die Verstorbenen mit einer Schweigeminute vor dem für Donnerstag geplanten Europa-League-Spiel geehrt werden. 'Wir sprechen den Familien und Angehörigen der Opfer sowie der gesamten PAOK-Gemeinschaft unser aufrichtiges Beileid aus,' erklärte der französische Verein.

PAOK hatte die UEFA gebeten, das Spiel zu verschieben, doch der europäische Fußballverband lehnte dies aufgrund logistischer Herausforderungen ab. Das Spiel findet wie geplant mit den geplanten Ehrungen statt.

Regierungsreaktion und Untersuchung

Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis äußerte tiefe Bestürzung und bot staatliche Unterstützung für die Familien der Opfer an. Das griechische Außenministerium und Botschaftspersonal in Bukarest koordinieren mit den rumänischen Behörden, um Hilfe zu leisten und die Untersuchung zu unterstützen.

Rivalisierende griechische Vereine, darunter Olympiakos und Panathinaikos, sandten Botschaften der Einheit und des Mitgefühls, was zeigt, wie Fußballrivalitäten in Zeiten der Tragödie beiseitegelegt werden.

Der Unfall unterstreicht die Risiken, die mit Langstreckenreisen zu Sportveranstaltungen verbunden sind, und wirft Fragen zur Verkehrssicherheit auf Europas gefährlichen Autobahnen auf. Während die Untersuchung andauert, trauert die Fußballwelt um den Verlust von sieben leidenschaftlichen Fans, die einfach unterwegs waren, um ihr Team anzufeuern.

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