Das Universum zerfällt schneller als gedacht – aber kein Grund zur Sorge

Die Überreste des Universums zerfallen schneller als bisher angenommen aufgrund einer Hawking-ähnlichen Strahlung, aber immer noch über unvorstellbar lange Zeiträume.

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Ausgabe: DE

Forscher der Radboud-Universität haben festgestellt, dass die Überreste von Sternen, sogenannte weiße Zwerge, etwa 10^78 Jahre benötigen, um durch einen Prozess ähnlich der Hawking-Strahlung zu verdampfen. Dies ist deutlich kürzer als frühere Schätzungen von 1^1100 Jahren, die die Hawking-Strahlung nicht berücksichtigten.

Die Hawking-Strahlung, die von Stephen Hawking theoretisiert wurde, besagt, dass Teilchen aufgrund quantenmechanischer Effekte Schwarzen Löchern entkommen können. Die Nijmegener Forscher schlagen vor, dass auch andere massive Objekte wie Neutronensterne und weiße Zwerge eine ähnliche Strahlung abgeben, was zu ihrer endgültigen Verdampfung führt.

Die Studie berechnete auch die Zerfallszeiten für den Mond und Menschen (10^90 Jahre) und stellte fest, dass Neutronensterne und Schwarze Löcher aufgrund ihrer vergleichbaren Dichten mit ähnlichen Raten zerfallen.

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