Königlicher Skandal erschüttert norwegische Monarchie
In einer atemberaubenden Entwicklung, die die norwegische Königsfamilie bis in ihre Grundfesten erschüttert hat, hat Kronprinzessin Mette-Marit offiziell ihre Entschuldigung für ihre Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein angeboten. Die Entschuldigung folgt auf neu freigegebene Epstein-Dokumente, die Hunderte von Erwähnungen der zukünftigen Königin in E-Mails und Kommunikation zwischen 2011 und 2014 enthalten.
'Ich möchte mein tiefstes Bedauern für meine Freundschaft mit Jeffrey Epstein ausdrücken,' erklärte die Kronprinzessin in einer offiziellen Stellungnahme des Königshauses. 'Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe.' Sie fügte hinzu, dass ein Teil der Nachrichten, die sie mit Epstein ausgetauscht habe, 'nicht widerspiegelt, wer ich sein möchte.'
Schädliche Enthüllungen
Die Dokumente zeigen, dass Mette-Marit auch nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 wegen der Anwerbung einer Minderjährigen Kontakt zu ihm unterhielt. In einem besonders besorgniserregenden E-Mail-Austausch fragte sie Epstein, ob es unangemessen sei, dass 'eine Mutter zwei nackte Frauen mit einem Surfbrett als Telefon-Hintergrundbild für ihren 15-jährigen Sohn hat.' Die Prinzessin verbrachte auch vier Tage im Januar 2013 in Epsteins Landhaus in Palm Beach, Florida, was der Palast als 'Ausleihe' des Anwesens während eines Besuchs mit einer Freundin beschrieb.
Dies ist das zweite Mal, dass Mette-Marit die Kontroverse anspricht. Letzte Woche bezeichnete sie ihre Verbindung zu Epstein als 'einfach peinlich' und räumte ein, eine 'falsche Einschätzung' getroffen zu haben. Die jüngste Entschuldigung ist jedoch umfassender und richtet sich speziell an König Harald V. und Königin Sonja für die Blamage der Königsfamilie.
Öffentliches Vertrauen sinkt
Der Skandal kommt zu einem besonders verletzlichen Zeitpunkt für die norwegische Monarchie. Laut einer kürzlichen NRK-Umfrage sagen 76 % der Norweger, dass ihr Vertrauen in die Kronprinzessin gesunken ist, während 44 % der Meinung sind, sie sei ungeeignet, Königin zu werden. Eine weitere Umfrage von Verian für TV 2 zeigt, dass 47,6 % der Norweger nicht wollen, dass sie den Thron besteigt.
'Dies stellt eine der schwersten Krisen für die norwegische Monarchie seit Jahrzehnten dar,' sagt der königliche Historiker Dr. Trond Norén Isaksen. 'Die Kombination aus den Epstein-Enthüllungen und dem Strafverfahren gegen ihren Sohn erzeugt einen perfekten Sturm, der die Stabilität der Institution bedroht.'
Breitere norwegische Verbindungen
Der Epstein-Skandal hat auch andere prominente Norweger erfasst. Der ehemalige Premierminister Thorbjørn Jagland wird strafrechtlich wegen 'schwerer Korruption' im Zusammenhang mit Geschenken und Vergünstigungen von Epstein untersucht, während der ehemalige Außenminister Børge Brende, jetzt Leiter des Weltwirtschaftsforums, wegen mehrerer Geschäftsessen mit dem Finanzier unter Beschuss steht.
Unterdessen steht Mette-Marits ältester Sohn, Marius Borg Høiby, derzeit wegen 38 strafrechtlicher Anklagen vor Gericht, darunter vier Vergewaltigungen. Obwohl er kein offizielles Mitglied der Königsfamilie ist, haben seine rechtlichen Probleme zur PR-Nachtmare des Palastes beigetragen.
Das Königshaus erklärte, dass die Kronprinzessin die Situation zwar gründlicher angehen wolle, sie aber Zeit brauche, um sich 'wieder zu sammeln' in einer von ihnen als 'sehr anspruchsvolle Situation' beschriebenen Lage. Während die zukünftige Königin von Norwegen beispiellose Kritik erfährt, bleibt die Frage, ob die Monarchie sich von diesem Doppelskandal erholen kann.
Quellen
Königshaus Stellungnahme, NRK Umfrage, PBS NewsHour Bericht, Al Jazeera Untersuchung
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