Japanischer Landwirtschaftsminister tritt nach Reis-Fauxpas zurück

Japans Landwirtschaftsminister trat nach unangemessenen Äußerungen über Reis während steigender Preise zurück, was zu öffentlicher Empörung führte. Sein Nachfolger versprach, das Problem anzugehen.

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Der japanische Landwirtschaftsminister Taku Eto ist nach einer 'äußerst unangemessenen' Bemerkung über Reis zurückgetreten. Die Äußerung, die während einer politischen Spendenaktion in der Präfektur Saga gemacht wurde, löste breite Kritik aus. Eto sagte: 'Ich habe noch nie Reis gekauft. Meine Unterstützer geben mir so viel Reis, dass ich genug habe, um ihn aus meiner häuslichen Vorratskammer zu verkaufen.' Die Bemerkung kam zu einer Zeit, in der die Bürger unter historisch hohen Reispreisen aufgrund schlechter Ernten und gestiegener Tourismuskapazitäten leiden.

Nach seinem Rücktritt räumte Eto ein, eine 'äußerst unangemessene Bemerkung' in einer Zeit steigender Reispreise gemacht zu haben. Die Regierung hat Reis aus Notreserven freigegeben, um die Preise zu dämpfen, aber mit wenig Erfolg. Verbraucher wenden sich zunehmend billigerem importiertem Reis zu, was Bedenken über zweifelhafte Online-Verkäufer aufwirft.

Der ehemalige Umweltminister Shinjirō Koizumi wurde als Nachfolger von Eto ernannt und versprach, Reis zur Priorität zu machen.

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