Projekt Freiheit: USA führt Schiffe aus Hormusstraße

Trump kündigt 'Projekt Freiheit' an, um eingeschlossene Schiffe aus Hormusstraße zu leiten. Iran warnt vor Bruch. Über 800 Schiffe seit Feb 2026 gefangen.

Projekt Freiheit: USA führt Schiffe aus Hormusstraße
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Trump kündigt 'Projekt Freiheit' zur Befreiung eingeschlossener Schiffe an

Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag an, dass die USA die militärische Operation Projekt Freiheit starten, um Hunderte zivile Schiffe zu geleiten, die seit Ausbruch des US-Iran-Krieges Ende Februar 2026 in der Straße von Hormus festsitzen. Die strategische Wasserstraße, durch die etwa 20% des weltweiten Rohöls und 25% des Flüssiggases transportiert werden, ist seit über zwei Monaten aufgrund iranischer Minen, Angriffe und der anschließenden US-Seeblockade faktisch geschlossen.

"Die Vereinigten Staaten werden sofort damit beginnen, Schiffe zu geleiten, die in der Straße von Hormus feststecken", schrieb Trump auf Truth Social. "Dies ist eine humanitäre Operation. Viele Schiffe liegen seit Wochen vor Anker, ohne ausreichend Nahrung und Vorräte. Projekt Freiheit wird Schiffe aus neutralen, nicht kriegführenden Ländern priorisieren." Die Operation soll am Montag, dem 4. Mai 2026, beginnen.

Hintergrund: Wie die Straße von Hormus zum Brennpunkt wurde

Die Straße von Hormus, eine 168 Kilometer lange Engstelle zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, steht im Zentrum eskalierender Spannungen, seit die USA und Israel am 28. Februar 2026 Angriffe gegen Iran starteten. Als Reaktion schloss Iran die Straße durch Minen und Angriffe auf Handelsschiffe. Die USA verhängten am 13. April eine Seeblockade gegen iranische Häfen, wodurch noch mehr Schiffe eingeschlossen wurden. Schätzungen zufolge sitzen 800 bis 2000 Schiffe mit über 20.000 Seeleuten fest. Die Straße-von-Hormus-Krise 2026 hat die globalen Energiemärkte gestört, Ölpreise in die Höhe getrieben und den IWF zu einer Wachstumsprognose von nur 3,1% veranlasst.

Operationsdetails: Ein massiver Marineeinsatz

Das Pentagon bestätigte, dass das US-Zentralkommando (CENTCOM) Projekt Freiheit überwachen wird, mit Zerstörern, über 100 Flugzeugen, unbemannten Seeplattformen und etwa 15.000 Soldaten. Ziel ist die Wiederherstellung der Navigationsfreiheit und die sichere Evakuierung ziviler Schiffe.

Analysten bezweifeln jedoch, ob die US-Marine ausreichend Mittel in der Region hat. Ende April waren nur 12 Zerstörer verfügbar, viele bereits für Blockade und Geleitschutz eingesetzt. "Die Marine hat nicht genug Schiffe, um konventionelle Geleitzüge durchzuführen und gleichzeitig die Blockade aufrechtzuerhalten", sagte ein ehemaliger CENTCOM-Planer. Trump warnte Iran vor Störungen: "Wenn dieser humanitäre Prozess behindert wird, wird er mit Nachdruck behandelt."

Irans Warnung: Waffenstillstandsverletzung

Iran reagierte scharf. Ebrahim Azizi, Leiter des Sicherheitsausschusses des iranischen Parlaments, schrieb auf X: "Jede Einmischung der USA in das neue Seeregime der Straße von Hormus wird als Verletzung des Waffenstillstands betrachtet." Er fügte hinzu: "WARNUNG. Die Straße von Hormus und der Persische Golf werden nicht von Trumps Wahnvorstellungen verwaltet!" Das Außenministerium bestätigte, dass man einen US-Gegenvorschlag prüfe, aber die USA müssten "überzogene Forderungen" aufgeben. Die US-Iran-Waffenstillstandsverhandlungen bleiben fragil.

Erneute Angriffe verschärfen Spannungen

Stunden vor Trumps Ankündigung wurde ein Tanker etwa 78 Seemeilen nördlich von Fujairah, VAE, von unbekannten Projektilen getroffen. Am selben Tag wurde ein Massengutfrachter vor Sirik, Iran, von mehreren Booten angegriffen. Alle Besatzungsmitglieder sind sicher. Am 4. Mai behauptete Iran, ein US-Kriegsschiff an der Durchfahrt gehindert zu haben; US-Beamte bestritten einen Treffer. Die Situation hat auch Regionalmächte einbezogen: China verurteilte die Blockade, Golfstaaten sind in der Mitte gefangen. Die globalen wirtschaftlichen Auswirkungen der Hormus-Blockade halten an, mit Ölpreisen um 100 Dollar pro Barrel.

Humanitäre Krise auf See

Trump stellte Projekt Freiheit als humanitäre Mission dar. Berichte zeigen, dass vielen Schiffen Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung ausgehen. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) forderte sichere Passage, aber diplomatische Bemühungen blieben erfolglos. "Die Seeleute auf diesen Schiffen sind unschuldige Zivilisten in einem geopolitischen Konflikt", sagte ein Sprecher der Internationalen Transportarbeiter-Föderation. Die US-Finanzministerium schätzt, dass Iran weniger als 1,3 Millionen Dollar an Gebühren von Schiffen eingenommen hat, während die Währung auf 1.840.000 Rial pro Dollar gefallen ist.

FAQ: Projekt Freiheit und die Straße von Hormus

Was ist Projekt Freiheit?

Eine US-Militäroperation unter Trump, um zivile Schiffe aus der Straße von Hormus zu geleiten. Dazu gehören Zerstörer, Flugzeuge und 15.000 Soldaten.

Warum sind Schiffe in der Straße von Hormus gestrandet?

Seit Iran die Straße Ende Februar 2026 nach US-Israel-Angriffen schloss und die USA im April eine Blockade verhängten, sitzen Hunderte Schiffe fest.

Verstößt die Operation gegen den Waffenstillstand?

Iran behauptet das. Die USA argumentieren, es sei eine humanitäre Mission und die Navigationsfreiheit sei ein Völkerrecht.

Wie viele Schiffe sind betroffen?

Schätzungen: 800 bis 2000 Schiffe mit über 20.000 Seeleuten.

Was passiert, wenn Iran US-Schiffe angreift?

Trump droht mit Vergeltung. Analysten warnen vor einer Eskalation zu einem größeren Konflikt.

Quellen

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