USA greifen "Drogenschiff" an, Trump behauptet Venezuela-Verbindung

US-Militärschlag auf mutmaßliches Drogenschmuggel-Schiff, 3 Tote. Dritter Einsatz in einem Monat gegen venezolanische Tren de Aragua kriminelle Organisation.

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USA führen dritten maritimen Schlag gegen mutmaßliches Drogenschmuggel-Schiff durch

Das US-Militär hat einen weiteren Schlag gegen ein mutmaßlich in Drogenschmuggeloperationen verwickeltes Schiff durchgeführt, was den dritten derartigen Einsatz innerhalb eines Monats markiert. Präsident Donald Trump kündigte den Angriff über soziale Medien an und erklärte, dass bei dem Einsatz drei Menschen getötet wurden.

Auf Geheimdienstinformationen basierender Einsatz

Laut Präsident Trump "bestätigten Geheimdienste, dass das Schiff Drogen schmuggelte und einer bekannten Drogenroute folgte." Er behauptete weiter, das Schiff sei auf dem Weg in die USA gewesen, "um Amerikaner zu vergiften." Der Schlag erfolgte irgendwo südlich der USA in internationalen Gewässern, obwohl spezifische Koordinaten nicht preisgegeben wurden.

Muster eskalierender Operationen

Dies stellt mindestens die dritte US-Militäraktion gegen mutmaßliche Drogenschmuggelschiffe aus Venezuela innerhalb des letzten Monats dar. Anfang September wurden elf Menschen getötet bei einem ähnlichen Schlag, während bei einem weiteren Angriff am vergangenen Montag drei weitere Todesfälle auftraten.

Tren de Aragua: Die Zielorganisation

Die USA haben die venezolanische kriminelle Organisation Tren de Aragua als Terrorgruppe eingestuft. Laut Wikipedia hat sich diese transnationale kriminelle Organisation throughout Lateinamerika und den Vereinigten Staaten amid der Massenmigration von Venezolanern, die vor dem Regime von Präsident Nicolás Maduro fliehen, ausgebreitet.

"Diese Bande stellt eine klare und gegenwärtige Gefahr für amerikanische Bürger und unsere nationale Sicherheit dar," erklärte Präsident Trump in jüngsten Äußerungen über die Organisation.

Internationale Kritik und rechtliche Bedenken

Human Rights Watch hat diese Militäraktionen verurteilt und sie als "rechtswidrige außergerichtliche Hinrichtungen" bezeichnet. Die Organisation argumentiert, dass solche Schläge das Völkerrecht in Bezug auf die Anwendung von Gewalt und ordnungsgemäße Verfahren verletzen.

Geopolitische Spannungen eskalieren

Die Trump-Administration behauptet, dass diese Militäroperationen notwendig sind, um den Drogenfluss in die Vereinigten Staaten einzudämmen. Präsident Trump hat eine Belohnung von 50 Millionen Dollar für Informationen ausgesetzt, die zur Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Maduro führen, den er der Zusammenarbeit mit Drogenhändlern beschuldigt.

Venezuela hat diese Vorwürfe konsequent bestritten, wobei Präsident Maduro behauptet, die USA wollten ihn durch diese Anschuldigungen und Militäraktionen an der Macht entfernen.

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