Schäden am iranischen Atomprogramm weniger umfangreich? Trump reagiert wütend

Präsident Trump bestreitet wütend Medienberichte, dass US-Luftangriffe weniger Schäden am iranischen Atomprogramm verursacht haben als behauptet, während Geheimdienste darauf hindeuten, dass verlagertes Uran die Zerstörung begrenzte. Die USA setzten ihre größten nichtnuklearen Bomben ein, und eine FBI-Ermittlung zum Geheimdienstleck wurde eingeleitet.

Schäden am iranischen Atomprogramm weniger umfangreich? Trump reagiert wütend
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Widersprüchliche Einschätzungen zu iranischen Nuklearschäden

Präsident Trump hat wütend auf Medienberichte reagiert, die nahelegen, dass die Schäden am iranischen Atomprogramm durch US-Luftangriffe weniger schwerwiegend sind als zunächst behauptet. Auf einer NATO-Gipfelpressekonferenz in Den Haag bestand Trump darauf, dass drei angegriffene Nuklearanlagen "völlig ausgelöscht" seien und das Programm "Jahrzehnte" zurückgeworfen hätten.

Geheimdienstbericht versus Präsidentenaussagen

CNN und die New York Times berichteten, dass eine vorläufige Pentagon-Bewertung darauf hindeutet, dass die Schäden das iranische Programm möglicherweise nur um Monate verzögert haben. Laut Quellen war ein Großteil des angereicherten Urans vor den Angriffen verlegt worden, was die Zerstörung von Material begrenzte. Die Berichte legen nahe, dass der Iran Nuklearmaterial vor den Angriffen am 24. Juni an geheime Orte verbracht haben könnte.

Einsatz massiver Bomben

Das US-Militär setzte vierzehn Massive Ordnance Penetrators (MOPs) ein - die größten nichtnuklearen Bomben im Arsenal - gegen die Nuklearkomplexe Fordo, Isfahan und Natanz. Sieben B-2 Spirit Tarnkappenbomber führten die Präisionsangriffe durch, wobei sichtbare Krater entstanden, wie auf Satellitenbildern zu sehen ist.

Ermittlungen zu Geheimdienstleck

Verteidigungsminister Hegseth bestätigte die Existenz des umstrittenen Berichts, nannte ihn aber "vorläufig" und politisch motiviert. Er kündigte eine FBI-Ermittlung zum Leck an, wobei Außenminister Rubio die Verantwortlichen als "professionelle Verräter" bezeichnete.

Waffenruhe hält

Die Kontroverse kommt auf, als eine von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und Iran in ihren zweiten Tag geht, nach dreizehn Tagen offenem Konflikt. Die IAEA muss noch unabhängige Verifizierungen der Schadensbewertungen an den Nuklearstandorten liefern, die zuvor israelischen Operationen zum Ziel fielen.

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