Europäische Wohnungskrise: 44% kaufen keine Häuser 2025

44% der Europäer können oder wollen keine Häuser kaufen laut RE/MAX-Bericht 2025. Niederlande führt mit 53% Nicht-Käufern durch Erschwinglichkeitskrise und kulturellen Wandel. Erfahren Sie mehr über die europäische Wohnungskrise.

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Was ist die europäische Wohnungskrise?

Die europäische Wohnungskrise zeigt einen fundamentalen Wandel im Wohneigentum: Fast die Hälfte der Europäer (44%) ohne Haus kann keins kaufen oder hat kein Interesse. Diese Statistik stammt aus dem RE/MAX European Housing Trend Report 2025 mit 23 untersuchten Ländern.

Hauptergebnisse aus dem Wohnungsbericht 2025

Laut Bericht glauben 29% der Europäer ohne Haus, nie eines kaufen zu können, und 15% haben kein Interesse, was insgesamt 44% ausmacht.

Länderaufschlüsselung

Signifikante Unterschiede: Niederlande, Deutschland, Österreich je 53% Nicht-Käufer; Tschechische Republik 44% können sich kein Haus leisten; Türkei 13% optimistisch; Italien 35%; Spanien und Frankreich 25%.

Warum können Europäer keine Häuser kaufen?

Michael Polzler, CEO von RE/MAX Europe, erklärt: Langsames Wirtschaftswachstum und steigende Hauspreise machen Erschwinglichkeit zur Herausforderung, besonders für jüngere Generationen. In Ländern wie den Niederlanden verschärft die Niederländische Wohnungsknappheit die Krise, mit einem Mangel von 390.000 Häusern.

Hauptgründe, warum Europäer nicht kaufen wollen

  1. Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation
  2. Kein Wunsch nach Verantwortung des Eigentums
  3. Glaube, dass Kauf finanziell keinen Sinn macht

Kulturelle Verschiebungen im europäischen Wohnen

Polzler betont kulturelle Faktoren: In Deutschland und Österreich ist Mieten sozial akzeptiert, teilweise wegen starker Mieterrechte. Dies ändert die Sicht auf Eigentum, wo Mieten nun als langfristige Wahl gilt. Die Europäischen Mietmarkttrends zeigen dies.

Wirtschaftliche Faktoren der Krise

Wichtige Faktoren: Stagnierende Lohnwachstum (2,3% vs. 8,7% Hauspreissteigerung), steigende Immobilienpreise (z.B. Niederlande: 10% 2023), Bauverzögerungen (244.000 Häuser in NL bis 2030 riskiert), Zinsschwankungen der EZB.

Auswirkungen auf die europäische Gesellschaft

Jüngere Generationen verzögern Lebensentscheidungen wie Familiengründung. Laut Eurostat besitzen 68% der EU-Bürger ihr Zuhause, mit Variationen: Rumänien 94%, Deutschland 47% (einziges Land mit mehr Mietern). 17% leben in überfüllten Häusern. Die Europäische wirtschaftliche Stagnation verschärft dies.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Prozentsatz der Europäer kann sich kein Haus leisten?

29% glauben, nie eines kaufen zu können.

Welches europäische Land hat die höchste Wohneigentumsquote?

Rumänien mit 94%, Deutschland mit 47% am niedrigsten.

Warum haben so viele Niederländer kein Interesse am Hauskauf?

27% haben kein Interesse, doppelt so hoch wie der EU-Durchschnitt von 15%, aufgrund von Zufriedenheit mit Mieten und finanziellen Bedenken.

Was sind die Hauptgründe, warum Europäer nicht kaufen wollen?

Zufriedenheit, Vermeidung von Verantwortung, finanzielle Unsinnigkeit.

Wie betrifft die Wohnungskrise jüngere Europäer?

Sie verzögern Lebensentscheidungen und haben längere Wohnungsunsicherheit.

Quellen

RE/MAX Europäischer Wohnungstrendbericht 2025

Eurostat Wohnen in Europa 2025 Bericht

Analyse der niederländischen Wohnungskrise 2025

Euronews Bericht zur europäischen Wohnungskrise

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