Pentagon fordert Claude AI von Anthropic für Militäreinsatz

Verteidigungsminister Pete Hegseth setzt Anthropic eine Frist bis Freitag, Claude AI für uneingeschränkte Militärnutzung freizugeben, oder riskiert einen 200-Millionen-Dollar-Vertragsverlust. Der Konflikt zwischen ethischer KI und nationaler Sicherheit spitzt sich zu.

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Was ist der Pentagon-Anthropic-KI-Konflikt?

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Anthropic-CEO Dario Amodei eine Frist bis Freitag, den 27. Februar 2026, gesetzt, um die Claude-KI-Technologie für uneingeschränkten militärischen Einsatz freizugeben. Andernfalls droht die Kündigung eines 200-Millionen-Dollar-Vertrags und die Einstufung als Lieferkettenrisiko. Dies ist der größte Konflikt zwischen der KI-Sicherheitsbewegung und militärischen Anforderungen.

Hintergrund: Der $200-Millionen-Vertrag und ethisches Patt

Anthropic erhielt im Juli 2025 einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag vom Verteidigungsministerium. Spannungen entstanden, als das Unternehmen die Nutzung für Massenüberwachung und vollautonome Waffensysteme ablehnte. Hegseth argumentierte, dass die Regierung wie bei Boeing-Flugzeugen die volle Kontrolle über den Einsatz haben sollte.

Anthropics ethische Schutzmaßnahmen vs. Pentagon-Forderungen

Anthropic besteht auf drei Einschränkungen: Keine Massenüberwachung von US-Bürgern, menschliche Beteiligung bei Zielentscheidungen und Verbot vollautonomer Waffensysteme. Diese basieren auf den Gründungsprinzipien des Unternehmens zur KI-Sicherheit, ähnlich wie bei autonomer Drohnenkriegsführung.

Die eskalierenden Drohungen des Pentagons

Das Pentagon erwägt bei Nichteinhaltung: Vertragskündigung, Lieferkettenrisiko-Einstufung, Anwendung des Defense Production Act und nationale Sicherheitsbeschränkungen. Die Lieferkettenrisiko-Einstufung wäre besonders schädlich, da sie Anthropic von Regierungsaufträgen ausschließen würde.

Mögliche MaßnahmeAuswirkung auf Anthropic
VertragskündigungVerlust von 200 Millionen Dollar
Lieferkettenrisiko-EinstufungAndere Unternehmen würden Beziehungen kappen
Defense Production ActZwang zur Technologieübertragung
Nationale SicherheitsbeschränkungenEinschränkungen im internationalen Geschäft

Branchenkontext: Positionen anderer KI-Unternehmen

Anthropic steht allein da, da Wettbewerber wie OpenAI und Google's DeepMind militärische Nutzung akzeptieren. Dies macht das Unternehmen angreifbar, besonders bei einer Bewertung von 380 Milliarden Dollar.

Weitreichende Auswirkungen auf die KI-Governance

Der Konflikt hat mehrere Implikationen: Präzedenzfall für ethische KI-Einschränkungen, internationale Auswirkungen, Auswirkungen auf die Bewertung und die KI-Regulierung und militärische Anwendungen. Experten weisen auf die rechtlichen Unsicherheiten beim Defense Production Act hin.

FAQ: Pentagon vs. Anthropic-KI-Konflikt

Was ist die Frist für Anthropic?

Anthropic hat bis 17 Uhr am 27. Februar 2026 Zeit, zuzustimmen.

Warum wehrt sich Anthropic gegen militärische Nutzung?

Aus ethischen Gründen bezüglich Sicherheit und Verantwortung.

Was passiert bei Lieferkettenrisiko-Einstufung?

Anthropic würde von Regierungsaufträgen ausgeschlossen und Partner würden sich distanzieren.

Wie viel ist der Pentagon-Vertrag wert?

200 Millionen Dollar.

Welche Durchsetzungsoptionen hat das Pentagon?

Vertragskündigung, Lieferkettenrisiko-Einstufung, Defense Production Act, nationale Sicherheitsbeschränkungen.

Quellen

Dieser Artikel basiert auf Berichten von Associated Press, CBS News, CNBC, The Guardian und NPR. Weitere Informationen aus Statements des Verteidigungsministeriums und Anthropic. Für weitere Berichterstattung folgen Sie unserem Bereich Technologie für nationale Sicherheit.

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