Pabst Bierdiebstahl: 34.000 Dosen gestohlen | Update

Kalifornischer Pabst-Bierdiebstahl erklärt: 34.000 Dosen im Wert von 70.000 US-Dollar am 17.08.2026 gestohlen. Alle Details zu Ultimatum und Ermittlungen.

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Ausgabe: DE

Ein massiver Pabst-Bierdiebstahl in Südkalifornien hat die Behörden in Atem gehalten. Am 17. August 2026 erbeuteten Diebe rund 34.000 Dosen Pabst Blue Ribbon und Old Milwaukee alkoholfreies Bier im Wert von etwa 70.000 US-Dollar aus einem Anheuser-Busch-Verteilzentrum in Montclair, östlich von Los Angeles. Die Polizei geht von zwei Diebstählen innerhalb einer Stunde aus und vermutet eine organisierte Gruppe.

Hintergrund: Was ist der Pabst-Bierdiebstahl?

Der Diebstahl ereignete sich in einem Vertriebszentrum von Anheuser-Busch in Montclair. Pabst, die Marke hinter der berühmten Pabst-Biergeschichte, stellt seit 1844 Lagerbier her. Ein angebliches Subunternehmen reichte gefälschte Dokumente ein, um eine große Lieferung abzuholen. Die Papiere blieben unbemerkt, sodass der Fahrer mit Zehntausenden Dosen entkommen konnte.

Wie der 70.000-Dollar-Bierdiebstahl ablief

Erster Diebstahl: Lieferung nach Tucson

Kurz vor 10 Uhr wurde eine Bierlieferung im Wert von 45.000 US-Dollar für Tucson abgeholt, erreichte ihr Ziel aber nie. Die Polizei prüft, ob der Fahrer mitschuldig war.

Zweiter Diebstahl: Gefälschte Subunternehmer-Papiere

Gegen 11 Uhr holte jemand mit gefälschten Subunternehmer-Dokumenten eine Pabst-Lieferung ab. Die Ermittler schätzen den Wert auf 25.000 US-Dollar. Zusammen ergibt das einen Verlust von 70.000 US-Dollar und über 1.500 Kisten (rund 18.000 kg).

DetailLieferung nach TucsonAbholung in Montclair
Ungefähre Zeit~10:00 Uhr, 17. Aug.~11:00 Uhr, 17. Aug.
Geschätzter Wert45.000 US-Dollar25.000 US-Dollar
MethodeAbgeholt, nie geliefertGefälschte Subunternehmer-Dokumente
StatusFehltFehlt

Die Los Angeles Times bezeichnete den Vorfall als „einen der größten Bierdiebstähle in der Geschichte Kaliforniens“ und als „lager-than-life tale“. Die Polizei vermutet, dass dieselbe Gruppe beide Diebstähle orchestriert hat, und weist auf Unterschiede bei Spedition, Fahrer und Fahrzeugdaten hin. Ähnlich wie organisierte Warenkriminalitätsbanden, die auch andere Lieferketten angriffen, stützte sich diese Operation offenbar auf gefälschte Logistik-Zugangsdaten.

Pabsts Ultimatum und die Social-Media-Reaktion

Pabst Brewing reagierte mit einer spielerischen, aber deutlichen Social-Media-Kampagne. Die Brauerei gab den Dieben 18 Tage und 44 Minuten Zeit, das Bier zurückzubringen – eine Anspielung auf das Gründungsjahr 1844. Wenn das Bier innerhalb dieser Frist zurückgegeben wird, verzichtet Pabst auf weitere Schritte.

„An den Dieb: Wir machen dir keinen Vorwurf, dass du dich vor deinen Freunden damit brüsten willst, wie viel von unserem Bier du hast. Wir hätten nur gehofft, dass du es auf ehrenvolle Weise bekommen hättest.“

Ein Pabst-Sprecher sagte der Los Angeles Times, dass der lockere Ton beabsichtigt sei. „Unser Ton in den sozialen Medien ist leicht“, so der Sprecher, „aber wir nehmen das Blut ernst.“ Das Unternehmen veröffentlichte auch eine Folgenachricht: „Um Verwirrung zu vermeiden: Das ist wirklich passiert.“

Auswirkungen und Bedeutung von Warenkriminalität

Der Fall in Montclair verdeutlicht eine wachsende Herausforderung für die Getränke- und Logistikbranche. Ladungsdiebstahl mit gefälschten Dokumenten ist zu einer bevorzugten Methode von Experten für Lieferkettensicherheit geworden, die warnen, dass Vertriebszentren ihre Verifizierungsprotokolle verstärken müssen. In diesem Fall stahlen die Diebe keinen Lkw – nur das Bier – was auf einen gezielten, nachrichtendienstlich gestützten Vorgang hindeutet.

Für Pabst ist der finanzielle Verlust moderat, aber die Reputations- und Betriebsstörung ist real. Die Brauerei sagte, sie wolle das Bier zurück, „damit es das tun kann, wofür es gedacht ist: getrunken zu werden.“ Die Polizei von Montclair hat keine Festnahmen bekannt gegeben und bittet Zeugen, sich unter 909-621-4771 zu melden.

FAQ: Kalifornischer Pabst-Bierdiebstahl

Wie viel Bier wurde bei dem kalifornischen Bierdiebstahl gestohlen?

Ungefähr 34.000 Dosen Pabst Blue Ribbon und Old Milwaukee alkoholfreies Bier – mehr als 1.500 Kisten mit einem Gewicht von etwa 18.000 Kilogramm – wurden gestohlen, mit einem Gesamtwert von etwa 70.000 US-Dollar.

Wo fand der Pabst-Bierdiebstahl statt?

Der Diebstahl ereignete sich in einem Anheuser-Busch-Verteilzentrum in Montclair, Kalifornien, etwa 65 Kilometer östlich von Los Angeles.

Wurde bei dem Pabst-Bierdiebstahl jemand festgenommen?

Bis Anfang September 2026 wurden keine Festnahmen bekannt gegeben. Die Polizei von Montclair ermittelt und bittet Zeugen, sich unter 909-621-4771 zu melden.

Was war Pabsts Ultimatum an die Diebe?

Pabst gab den Dieben 18 Tage und 44 Minuten Zeit, das Bier zurückzubringen – eine Anspielung auf das Gründungsjahr 1844 – und kündigte an, auf weitere Schritte zu verzichten, wenn das Bier zurückgegeben wird.

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