Was ist der Gelsenkirchen-Bankraub?
Der Gelsenkirchen-Bankraub war ein hochprofessioneller Diebstahl im Wert von 30 Millionen Euro, der über das Weihnachtswochenende 2025 in einer Sparkasse in Gelsenkirchen, Deutschland, stattfand. Die Täter nutzten eine große Bohrmaschine, um aus einer angrenzenden Tiefgarage in den unterirdischen Tresorraum der Bank einzudringen. Dort brachen sie über 3.000 Schließfächer auf, die Bargeld, Gold, Schmuck und andere Wertgegenstände enthielten. Die deutsche Polizei hat nun neue Fotos veröffentlicht, die das enorme Ausmaß der Zerstörung und die leeren, verstreuten Schließfächer im Tresorraum zeigen.
Neue Polizeifotos zeigen das Ausmaß der Schäden
Am 10. Februar 2026 veröffentlichte die deutsche Polizei bisher unveröffentlichte Fotos vom Tatort, die das schockierende Ausmaß der Zerstörung durch die professionellen Täter offenbaren. Die Bilder zeigen:
- Leere Schließfach-Kassetten, die meterhoch im Tresorraum aufgestapelt sind
- Alle 3.000+ Schließfächer komplett geleert und offen stehend
- Das große, etwa 50 cm im Durchmesser messende Bohrloch, das als Zugang diente
- Forensische Markierungen, die im gesamten Tatort angebracht wurden
- Den inzwischen aufgeräumten Tresorraum nach umfangreicher Spurensicherung
'Die Fotos wurden am Morgen der Entdeckung des Bankraubs aufgenommen', erklärte Polizeisprecher Michael Schmidt. 'Sie zeigen die professionelle Natur dieser Aktion und die systematische Art und Weise, wie die Diebe jedes einzelne Schließfach geleert haben.'
Wie der Raub ausgeführt wurde
Die Täter setzten ihren Plan zwischen Heiligabend und dem 29. Dezember 2025 mit militärischer Präzision um. Sie verschafften sich Zugang über eine angrenzende Tiefgarage, bohrten sich mit Spezialausrüstung durch eine dicke Betonwand und hielten sich etwa vier Stunden lang ungestört im Tresorraum auf. Zeugen berichteten, am Wochenende maskierte Männer mit großen Taschen im Treppenhaus der Tiefgarage gesehen zu haben, während Überwachungsaufnahmen einen schwarzen Audi RS 6 und einen weißen Mercedes-Transporter beim Verlassen des Tatorts zeigen.
Stand der Ermittlungen und Auswirkungen auf die Opfer
Stand Februar 2026 laufen die Ermittlungen unter dem Codenamen 'Operation Bohrer' weiter, an der 350 Polizeibeamte beteiligt sind. Wichtige Ermittlungsdetails sind:
| Ermittlungsmetrik | Aktueller Stand |
|---|---|
| Eingegangene Hinweise | 600+ Hinweise aus der Bevölkerung |
| Untersuchte Spuren | Hunderttausende Objekte |
| Detaillierte Beweismittel | 50.000+ katalogisierte Gegenstände |
| Befragte Opfer | 1.200+ Kunden verhört |
| Ausstehende Befragungen | Mehrere hundert geplant |
'Für den Erfolg eines Strafverfahrens ist es entscheidend, dass alle betroffenen Kunden befragt werden', erklärte die Gelsenkirchener Polizei in ihrer letzten Aktualisierung. 'Die forensische Untersuchung ist nun weitgehend abgeschlossen, und alle Beweise wurden an einem sicheren Ort unter polizeilicher Aufsicht gesichert.'
Entschädigung der Opfer und Versicherungsfragen
Etwa 2.700 Kunden waren von dem Raub betroffen, viele meldeten Verluste, die die Standardversicherungssumme von 10.300 Euro pro Schließfach bei weitem überstiegen. Die Opfer äußerten Frustration über diese Versicherungsgrenzen, da viele Familienerbstücke, Altersvorsorge und wertvollen Schmuck gelagert hatten, der diese Grenzen überschritt. Die Bank informierte die Kunden, dass 95 % der Schließfächer während des Raubs kompromittiert wurden.
Warum dieser Raub herausragt
Der Gelsenkirchen-Bankraub stellt aus mehreren Gründen einen der raffiniertesten Überfälle der jüngeren deutschen Geschichte dar:
- Professionelle Ausführung: Die Polizei beschreibt die Operation als 'sensationell gut und intensiv vorbereitet' und vergleicht sie mit Hollywood-Filmen wie Ocean's Eleven.
- Strategisches Timing: Das Weihnachtswochenende bot reduzierte Sicherheit und weniger Zeugen.
- Technisches Know-how: Die Täter nutzten Spezialbohrgeräte mit einem Gewicht von etwa 300 kg.
- Umfang des Diebstahls: Mit Schätzungen zwischen 10 und 90 Millionen Euro handelt es sich um einen der größten Bankraube Deutschlands.
- Verbindungen zur organisierten Kriminalität: Die Ermittler vermuten die Beteiligung professioneller krimineller Netzwerke.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann fand der Gelsenkirchen-Bankraub statt?
Der Raub fand zwischen dem 24. und 29. Dezember 2025 während der Weihnachtsfeiertage statt, als die Bank reduzierte Sicherheitsvorkehrungen und Personal hatte.
Wie viel wurde beim Gelsenkirchen-Raub gestohlen?
Erste Schätzungen gehen von gestohlenen Wertgegenständen im Wert von 30 Millionen Euro aus, obwohl die Ermittler glauben, dass die Gesamtsumme je nach tatsächlichem Inhalt der Schließfächer zwischen 10 und 90 Millionen Euro liegen könnte.
Wurden bereits Festnahmen vorgenommen?
Stand Februar 2026 wurden keine Festnahmen vorgenommen, und die Täter sind trotz über 600 bei der Polizei eingegangenen Hinweisen weiterhin auf freiem Fuß.
Welchen Versicherungsschutz haben die Opfer?
Jedes Schließfach ist bis zu 10.300 Euro versichert, aber viele Opfer hatten Gegenstände gelagert, die diesen Wert überstiegen. Kunden wird geraten, ihre individuellen Versicherungspolicen auf spezifische Deckungsdetails zu überprüfen.
Wann bekommen die Opfer ihre verbliebenen Gegenstände zurück?
Die Polizei hat nicht angekündigt, wann der Tatort freigegeben wird oder wann Opfer eventuell verbliebene Gegenstände beanspruchen können. Alle Beweismittel bleiben unter polizeilicher Aufsicht gesichert.
Quellen
Wikipedia: 2025 Gelsenkirchen Heist
BBC News: Gelsenkirchen Bank Heist
The Guardian: German Bank Heist Victims
Deutschland in English: Gelsenkirchen Sparkasse Heist
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