Australiens größter Kokainfund: 2,7 Tonnen in Sydney

Australische Polizei beschlagnahmt 2,7 Tonnen Kokain im Wert von 816 Mio. AUD – größter Fund der Geschichte. Kokain in Bunkern in Sydney entdeckt. Zwei Festnahmen, sechs Anklagen.

Australiens größter Kokainfund: 2,7 Tonnen in Sydney
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Die australische Bundespolizei hat bei der bisher größten Drogenrazzia des Landes 2,7 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Rekordmenge, deren Straßenwert auf 816 Millionen australische Dollar (etwa 572 Millionen US-Dollar) geschätzt wird, wurde in unterirdischen Bunkern auf einem Grundstück in Londonderry im Westen Sydneys entdeckt. Der Fund ist ein schwerer Schlag gegen die organisierte Kriminalität und unterstreicht die Bedeutung Australiens als lukrativen Zielmarkt für internationalen Drogenhandel.

Operation Minjiang: Wie der Rekordfund ablief

Die Beschlagnahmung war der Höhepunkt der Operation Minjiang, einer behördenübergreifenden Ermittlung unter Führung der Queensland Joint Organised Crime Taskforce (QJOCTF), an der AFP, Polizei von Queensland, australische Grenzschutzbehörde und andere beteiligt waren. Die Operation begann im Mai 2026, nachdem die Polizei in Queensland 40 Kilogramm Kokain in Gewässern nahe Midge Point entdeckt hatte. Am 19. Juni 2026 durchsuchten Beamte das Grundstück in Londonderry und fanden das Kokain in Plastikbehältern, die in unterirdischen Bunkern vergraben waren. Zwei Männer (21 und 25 Jahre alt) wurden festgenommen und angeklagt, eine kommerzielle Menge illegal eingeführter grenzkontrollierter Drogen besessen zu haben; darauf steht lebenslange Haft.

Ausmaß und Folgen des größten Kokainfundes Australiens

Die 2,7 Tonnen entsprechen etwa drei Millionen Straßendeals und übertreffen alle früheren Kokainfunde in Australien. Zusammen mit früheren Sicherstellungen der Operation Minjiang (178 kg Kokain und 142 kg Methamphetamin) haben die Behörden nun über drei Tonnen grenzkontrollierte Drogen abgefangen. Die