Australien bietet 1M$ Belohnung für flüchtigen Polizistenmörder

Victoria bietet Rekordbelohnung von 1M$ für Info über souveränen Bürger Dezi Freeman, der 2 Polizisten tötete. Großfahndung im Outback läuft weiter.

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Großfahndung nach souveränem Bürger

Australische Behörden in Victoria haben eine Rekordbelohnung von 1 Million AUD (500.000 €) für Informationen angekündigt, die zur Ergreifung von Dezi Freeman führen, einem 59-jährigen souveränen Bürger, der vor elf Tagen zwei Polizeibeamte erschossen hat. Der Vorfall ereignete sich, als Beamte einen Durchsuchungsbefehl in Freemans Wohnung in der ländlichen Stadt Porepunkah vollstreckten.

Gewaltsame Konfrontation und Flucht

Während der Konfrontation am 26. August 2025 eröffnete Freeman das Feuer auf die Beamten, tötete zwei und verletzte einen dritten schwer, bevor er zu Fuß in die umliegende Wildnis floh. Der Flüchtige, der als jemand mit umfangreichen Überlebensfähigkeiten im australischen Outback beschrieben wird, ist trotz einer Großfahndung mit über 450 Polizeibeamten weiterhin auf der Flucht.

Souveräne Bürgerbewegung

Freeman gehört angehör der souveränen Bürgerbewegung an, Einzelpersonen, die staatliche Autorität ablehnen und oft glauben, nicht gesetzlichen Bestimmungen zu unterliegen. Obwohl die Behörden nicht bestätigt haben, ob seine Überzeugungen den Angriff motivierten, unterstreicht dieser Fall die wachsenden Bedenken hinsichtlich anti-staatlichen Extremismus in Australien.

Beispiellose Belohnung

Victoria Police Commissioner Shane Patton erklärte: "Diese Belohnungshöhe demonstriert die Ernsthaftigkeit dieser Gewalt und unsere Entschlossenheit, ihn zu finden, damit keine weitere Gefahr für die Gemeinschaft besteht." Die Belohnung ist die höchste, die jemals in der Geschichte des Bundesstaates Victoria angeboten wurde.

Seltene Schusswaffengewalt

Schusswaffengewalt bleibt in Australien nach strengen Waffenreformen, die nach dem Massaker von Port Arthur 1996 mit 35 Toten umgesetzt wurden, selten. Der letzte tödlich erschossene Polizeibeamte in Australien war 2023, was diesen Vorfall für die Nation besonders schockierend macht.

Behörden warnen, dass Freeman als bewaffnet und gefährlich gilt und fordern die Öffentlichkeit auf, ihn nicht zu konfrontieren, sondern sofort Notdienste zu kontaktieren, wenn er gesichtet wird.

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