US-Einwanderungsbehörde stürmt Hyundai-Werk, 475 Festnahmen

US-Einwanderungsbehörde stürmt Hyundai-Elektroautofabrik in Georgia und nimmt 475 Arbeiter meist südkoreanischer Herkunft fest.

US-Einwanderungsbehörde stürmt Hyundai-Werk, 475 Festnahmen
Facebook X LinkedIn Bluesky WhatsApp
de flag en flag es flag fr flag nl flag pt flag

Großangelegte Einwanderungsaktion gegen koreanischen Autohersteller

Die US-Einwanderungsbehörde (ICE) führte eine großangelegte Razzia in einem Hyundai-Elektrofahrzeugwerk in Georgia durch, bei der 475 Personen festgenommen wurden. Diese Operation wird als eine der größten Arbeitsplatzaktionen des Jahres beschrieben. Die Razzia fand in einer Fabrik statt, die seit etwa einem Jahr in Betrieb ist und eine bedeutende Investition im Automobilsektor von Georgia darstellt.

Einzelheiten der Operation

Laut Einwanderungsbehörden hatten die meisten Festgenommenen die südkoreanische Staatsbürgerschaft und arbeiteten ohne entsprechende Genehmigungen. Die Razzia fand in einer im Bau befindlichen Batterieproduktionsanlage innerhalb des größeren Hyundai-Produktionskomplexes statt. Steven Schrank, ein hochrangiger Beamte des Department of Homeland Security, bezeichnete die Operation als "Ergebnis monatelanger strafrechtlicher Ermittlungen".

Internationale Reaktion und rechtliche Herausforderungen

Das südkoreanische Außenministerium bestätigte, dass "eine große Anzahl" seiner Bürger festgehalten wurde und äußerte Besorgnis über die Razzia. Südkoreanische Beamte wurden von Washington nach Georgia entsandt, um konsularische Unterstützung zu leisten. Rechtsvertreter einiger Inhaftierter behaupten, ihre Mandanten hätten gültige 90-Tage-Arbeitsgenehmigungen gehabt.

Politische Kontext und wirtschaftliche Auswirkungen

Die Razzia findet vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Abschiebezahlen seit Amtsantritt der Trump-Regierung statt. Charlie Bailey, Vorsitzender der Demokratischen Partei von Georgia, bezeichnete die Operation als "politisch motiviert". Die Hyundai-Fabrik war von Gouverneur Brian Kemp als das größte Wirtschaftsentwicklungsprojekt in der Geschichte des Bundesstaates bezeichnet worden.

Quelle: US Immigration and Customs Enforcement

Verwandt

300 südkoreanische Hyundai-Mitarbeiter aus US-Haft entlassen
Ausland
AI relevance 94.4%

300 südkoreanische Hyundai-Mitarbeiter aus US-Haft entlassen

330 südkoreanische und asiatische Arbeiter in US-Einwanderungsrazzia bei Hyundai Georgia kehren nach diplomatischer...

US-Razzia in Georgia könnte koreanische Investitionen abschrecken
Geopolitik
AI relevance 88.9%

US-Razzia in Georgia könnte koreanische Investitionen abschrecken

Südkoreas Präsident warnt, dass US-Razzia in Hyundai-LG Fabrik koreanische Investitionen abschrecken könnte due to...

USA lassen südkoreanische Hyundai-Mitarbeiter nach Razzia frei
Ausland
AI relevance 83.3%

USA lassen südkoreanische Hyundai-Mitarbeiter nach Razzia frei

USA lassen 330 südkoreanische Hyundai-Mitarbeiter nach massiver Einwanderungsrazzia in Georgia frei. Nur ein...

Hunderte Darkweb-Käufer und -Verkäufer weltweit festgenommen
Verbrechen
AI relevance 77.8%

Hunderte Darkweb-Käufer und -Verkäufer weltweit festgenommen

Eine internationale Polizeiaktion führte zur Festnahme von 270 Personen, die in Darkweb-Marktplätze involviert...

Mexiko zerschlägt Schmugglerring für Millionen Liter Kraftstoff
Verbrechen
AI relevance 72.2%

Mexiko zerschlägt Schmugglerring für Millionen Liter Kraftstoff

Mexikanische Behörden zerschlagen großes Kraftstoffschmuggelnetzwerk mit Marinebeteiligung, zeigen wie huachicol zur...

Europol-Operation: 337 Festnahmen bei weltweiter Müllhandels-Razzia
Umwelt
AI relevance 66.7%

Europol-Operation: 337 Festnahmen bei weltweiter Müllhandels-Razzia

Europols Operation Custos Viridis führte zu 337 Festnahmen in 70 Ländern wegen illegalen Müllhandels, beschlagnahmte...