
Tragische Schießerei in Kirche fordert Leben von zwei Kindern
Eine verheerende Massenschießerei in einer katholischen Kirche in Minneapolis hat zwei Kindern das Leben gekostet und achtzehn Menschen verletzt. Der Angriff ereignete sich während einer besonderen Messe zur Feier der ersten Schulwoche und verwandelte das, was eine freudige Gelegenheit hätte sein sollen, in eine Szene unvorstellbaren Horrors.
Beunruhigende Motivation des Schützen
Die Behörden haben enthüllt, dass der 23-jährige Schütze, identifiziert als Robin Westman, "besessen" von der Idee war, Kinder zu töten. Laut Strafverfolgungsbeamten feuerte Westman 116 Schüsse auf das Kirchengebäude ab, ohne jemals das Gelände zu betreten. Der Schütze, der sich als Transgender-Frau identifizierte, nahm sich nach dem Angriff das Leben.
Sorgfältig geplanter Angriff
Ermittler haben umfangreiche Beweise gefunden, die zeigen, dass der Angriff minutiös geplant war. Die Analyse von Dutzenden von Seiten mit Schriften, die Westman über YouTube verbreitet hatte, durch CNN zeigt, dass sie die Kirche zuvor besucht hatte, um den Innenraum zu inspizieren. Sie habe Türgriffe untersucht, um zu berechnen, wie sie potenzielle Opfer am besten im Inneren einsperren könne.
Kein klares Motiv
Trotz der umfangreichen Planung geben die Behörden an, dass Westman kein klares ideologisches oder religiöses Motiv hatte. In ihren Schriften erklärte sie: "Dies ist kein Angriff auf eine Kirche oder Religion, das ist nicht die Botschaft. Die Botschaft ist, dass es keine Botschaft gibt." Die Schriften enthüllten auch, dass sie "fast jede mögliche Gruppe hasste, außer Massenmördern".
Offizielle Reaktion und Untersuchung
FBI-Direktor Kash Patel hat die Schießerei als Akt des "inländischen Terrorismus" eingestuft. Gouverneur Tim Walz von Minnesota hat zusätzlichen Polizeischutz für Schulen und Kirchen im gesamten Bundesstaat eingesetzt. Die Tragödie hat die Debatten über Waffengewalt und den Zugang zur psychischen Gesundheitsversorgung in den Vereinigten Staaten neu entfacht.
Heldenhafte Handlungen verhindern größere Tragödie
Eltern, die während der Schießerei anwesend waren, werden für heldenhafte Handlungen gelobt, die einen noch größeren Verlust von Menschenleben verhindert haben. Ein Vater, der unter Tränen sprach, dankte denen, die während des Angriffs schnell handelten, und merkte an, dass, obwohl sein Sohn nicht überlebte, ihre Handlungen "verhindert haben, dass die Tragödie um ein Vielfaches schlimmer wurde".
Breiterer Kontext von Waffengewalt
Dieser Vorfall fügt sich in die wachsende Zahl von Massenschießereien in den Vereinigten Staaten ein, die in den letzten Jahren einen besorgniserregenden Anstieg verzeichnet haben. Laut Waffengewaltstatistiken gab es allein im Jahr 2025 über 260 Massenschießereien, die landesweit Hunderte von Toten und Verletzten zur Folge hatten.