US-Justiz befragt Epsteins Komplizin Maxwell

US-Staatsanwälte besprechen den Epstein-Missbrauchsfall mit verurteilter Komplizin Ghislaine Maxwell. Generalstaatsanwältin Bondi sucht Beweise nach Trumps Aktenfreigabe, während Trump Epstein-Verbindungen vorgeworfen werden.

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Justiz verhandelt mit Epsteins Mittäterin

Das US-Justizministerium hat Gespräche mit Ghislaine Maxwell über den Jeffrey Epstein-Missbrauchsfall aufgenommen. Generalstaatsanwältin Pam Bondi bestätigte die Entwicklung in sozialen Medien und erklärte, Ermittler wollten klären, ob Maxwell weiteres Beweismaterial in den sogenannten Epstein-Akten besitzt.

Maxwells Verurteilung und Epsteins Tod

Die britische Socialite Maxwell wurde 2022 wegen ihrer Rolle in Epsteins Missbrauchsnetzwerk zu 20 Jahren Haft verurteilt. Epstein beging 2019 Suizid in einem New Yorker Gefängnis während seines Prozesses wegen Menschenhandels und Missbrauchs Minderjähriger. Sein Fall betraf zahlreiche einflussreiche Personen, wobei viele Identitäten in Gerichtsdokumenten noch unter Verschluss sind.

Trumps Transparenzanordnung

Präsident Trump ordnete kürzlich die Freigabe von Beweisen an und erklärte: "Angesichts der lächerlichen Publicity" um den Fall. Bondi bekräftigte dieses Engagement: "Präsident Trump hat angeordnet, alle glaubwürdigen Beweise zu veröffentlichen. Falls Maxwell Informationen hat, die Straftaten belegen, werden FBI und Justizministerium sie anhören."

Rechtliche Entwicklungen und Kontroversen

Maxwells Anwalt bestätigte laufende Gespräche mit Staatsanwälten: "Ghislaine wird stets wahrheitsgemäß aussagen. Wir danken Präsident Trump für sein Engagement für die Wahrheit." Trump selbst steht wegen seiner früheren Verbindungen zu Epstein in der Kritik, darunter eine umstrittene Geburtstagskarte aus dem Jahr 2003 mit sexuell anzüglichem Inhalt. Trump bestreitet die Echtheit und reichte eine 10-Milliarden-Dollar-Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal ein.

Anhaltendes öffentliches Interesse

Epsteins Tod 2019 befeuerte Verschwörungstheorien aufgrund seiner Verbindungen zu mächtigen Persönlichkeiten. Der aktuelle Transparenzvorstoß soll öffentliches Misstrauen adressieren und möglicherweise neue Enthüllungen über Epsteins Netzwerk liefern.

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